Koot un spack – Klaaf us Kölle

Posted By on 4. Mai 2019

Auch im April diesen Jahres gab es einige Neuigkeiten aus dem Kölner Karneval, die wir in unserer beliebten Kurzmeldungs-Rubrik „Koot un spack – Klaaf us Kölle“ heute gesammelt vorstellen möchten. Neben einem runden Geburtstag gab es im letzten Monat Geld für den guten Zweck, ein neues Tanzpaar, eine neue Konzertreihe und die erste Jahreshauptversammlung des Jahres. Wie immer gilt: Viel Spaß beim Lesen!

Grielächer-Präsident Rudi Schetzke wurde 70

Schetzke mit dem Dreigestirn 2007

Grielächerpräsident Rudi Schetzke wurde an seinem 70 Geburtstag unter dem Vorwand von Grielächerfreund Peter Muhrmann, lass uns was essen gehen, nach Efferen in die Bürgerstube gelockt.

Wegzehrung vom Senat für Rudi Schetzke

Dann die Überraschung: dort hatten sich seine Grielächer versammelt um ihren Präsidenten zum Geburtstag zu gratulieren. Unter den Gratulanten waren u. a. der „Grielächer des Jahres 2015“, Peter Raddatz, ebenfalls dabei auch das Ehrenmitglied Ulrich Kolander und die Ehrengrielächer und das Dreigestirn des Jahres 2007, Josef Beumling, Walter Hüsch und Jörg Kaltwasser.

Damit der Präsident die Wegstrecke von Efferen nach Hause (Köln Klettenberg) gut überlebt, überreichte der Senat der Gesellschaft ihm einen prall gefüllten Präsentkorb.

Für musikalische Kurzweil sorgte Alleinunterhalter Manfred Krombach. Domhätzje Nadine Fiegen und J.P. Weber rundeten diese Geburtstagsfeier ab. Übrigens man war nicht nur zum Klaafen gekommen, es gab für das leibliche Wohl Schnittchen, eine kräftige Kartoffelsuppe und jede Menge Kölsch. Das Kölsch wurde in einer Spezial Gläser Edition kredenz!

(Text und Fotos: Henry Schroll, Pressesprecher der K.G. Kölsche Grielächer)


4.444 Euro für Laachende Hätze e.V.

Foto: StattGarde Colonia Ahoj

„Mer stonn zesamme“ – unter diesem Motto haben sich Deutschlands bekannteste Bäckereikette Kamps und die StattGarde Colonia Ahoj e.V. zusammengetan, um die gemeinnützige Organisation „Laachende Hätze e.V.“ zu unterstützen. Die Kamps GmbH hat von jedem Berliner, der in den letzten 11 Tagen der Session 2019 in einer ihrer Kölner Bäckereifilialen verkauft wurde, 5 Cent beiseitegelegt, um die Summe gemeinsam mit der Sammelaktion der StattGarde auf ihrer Matrosenparty am Karnevalssamstag an Laachende Hätze e.V. zu spenden.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am 11. April überreichten Kamps-Geschäftsführer Thomas Prangemeier und StattGarde-Präsident André Schulze Isfort in der Kamps-Filiale am Dom einen Spendenscheck über 4.444 Euro an den Vorsitzenden Holger Kirsch, der sich riesig über den unerwarteten Geldsegen für seine Hilfseinrichtung freut.

Der vor vier Jahren gegründete Förderverein für benachteiligte Kinder wurde vom Kölner Dreigestirn der Session 2015 (Holger Kirsch, Sascha Prinz und Michael Müller) ins Leben gerufen und kümmert sich unter Armut, Flucht und Vertreibung leiden und in Köln eine neue Heimat suchen. „Kinder brauchen Bewegung, Musik, Gemeinschaft und ab und zu etwas Süßes. Flüchtlingskinder umso mehr, damit sie etwas von dem verarbeiten können, was sie erlebt haben“, so Pfarrer Franz Meurer. Der weit über Kölns Stadtgrenzen hinaus bekannte katholische Geistliche ist Schirmherr des Laachende Hätze e.V.

Der Vereinszweck, bedürftigen Kindern und Jugendlichen wieder ein Lachen in ihre Gesichter zu zaubern, ist für Kamps und die StattGarde ein vorbildliches soziales Engagement.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Neues Tanzpaar bei Fidelen Fordlern

Foto: Dirk Förger

Am 9. April 2019 wurde das neue Tanzpaar der KKG Fidele Fordler 2001 e.V. vorgestellt: Christian Prehl und Viktoria Brecht kommen aus den eigenen Reihen und tanzen in der dritten Session bei den Fordlern.

Viktoria, die von allen eigentlich nur Vika genannt wird, ist 17 Jahre alt. Sie tanzt seit ihrem vierten Lebensjahr und wollte schon immer in einer Kölner Tanzgruppe aktiv werden. Auf die FiFos wurde sie durch eine Anzeige im Kölner Stadtanzeiger aufmerksam. Vika bezeichnet sich selbst als eine sehr ehrgeizige und lebensfrohe Person.

Ehrgeiz ist auch eine Eigenschaft, die Christian auszeichnet. Der Tanzoffizier wurde am 12. April 2019 18 Jahre alt. Er kam durch seine ältere Schwester zum Tanzen. Christian war zunächst vier Jahre in Porz aktiv, bevor er schließlich zu den Fordlern kam. Er ist sehr sportlich und geht neben dem Tanzen auch sehr gerne joggen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


#86VEEDEL. 86 Konzerte in 86 Wochen

Foto: Digitalfotografie Fischer

Die kölsche Musik gehört in die Veedel, in Kneipen, Säle, private Wohnungen oder auf die Straße. Unter diesem Motto startet die kölsche Band Krageknöpp ihre Mission #86VEEDEL. Die Traditionsband hat das Ziel, in 86 Wochen 86 Konzerte zu spielen. Mindestens eins in jedem Veedel. Ziel der bodenständigen Musiker ist es, noch mehr Leute für kölsche Musik zu begeistern und mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, ein kölsches Konzert zu besuchen.

Die Termine werden in den kommenden Wochen unter www.krageknoepp.de bekannt gegeben. Darunter einige besondere Locations, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind.

„Leider ist es gar nicht so einfach, in einigen Veedeln einen passenden Ort für ein Konzert zu finden. Immer mehr Kneipen schließen.“, berichtet Frontmann Jan Marco Dierks. Deshalb suchen die Krageknöpp für einige Veedel noch nach der passenden Location. Über die Website www.krageknoepp.de nimmt die Band Vorschläge und Bewerbungen entgegen.

Das aktuelle Sessionsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“ war der Ideengeber für die umfangreichste Tour in der Bandgeschichte. „Wir haben uns viel vorgenommen“, erzählt Keyboarder Thomas Mosbach. „86 Konzerte in dieser Zeitspanne – zusätzlich zum normalen Pensum und unseren Jobs. Das ist eine Ansage!“. Dennoch ist die Band entschlossen und motiviert, die Mission zu erfüllen.

„Eine Herzensangelegenheit“ nennt Björn Dittrich das Projekt. Denn der Gewinn aus den Konzerten kommt der Jecke Öhrcher KG zu Gute. Der Verein steht für gemeinsame karnevalistische Aktivitäten von Menschen mit und ohne Hörschädigung. „Wir wollen nicht nur für die spielen, die unsere Konzerte hören“, ergänzt der Gitarrist aus dem südöstlichen Teil von Köln (Sankt Augustin).

Die Krageknöpp sind Jan Marco Dierks (Frontmann), Thomas Mosbach (Keyboard, Gesang), Björn Dittrich (Gitarre), Sebastian Nüsgen (Bass), Stefan Ludmann (Drums).

(Quelle: Pressemitteilung der Krageknöpp)


Jahreshauptversammlung der KKG „Stromlose Ader“

Die KKG „Stromlose Ader“ lud ihre Mitglieder am Samstag, 13. April 2019 zur alljährlichen Jahreshauptversammlung in das Lindner Hotel City Plaza in der Magnusstraße ein.

Fotos: K.G. Stromlose Ader

Der 1. Vorsitzende Fritz Pilgram und der 2. Vorsitzende Lothar Becker begrüßten die anwesenden Mitglieder, bedankten sich für das zahlreiche Erscheinen und gingen dann über zur relativ kurzen Tagesordnung, da in diesem Jahr z. B. keine Wahlen stattfanden.

Nach dem Geschäftsbericht und dem Kassenbericht durch Schatzmeister Andreas Bösebeck ließen es sich die beiden Vorsitzenden aber nicht nehmen, eine liebgewonnene Tradition der Stromlosen auf der Jahreshauptversammlung fortzuführen. Denn eine Gesellschaft kann nur durch und mit ihren Mitgliedern funktionieren und daher bedankte sich der Vorstand bei einigen der Mitglieder persönlich für ihr Engagement mit einem kleinen, persönlichen Dankeschön.

An dieser Stelle exemplarisch zwei Mitglieder, die im Laufe eines Vereinsjahres dafür Sorge tragen, dass sich die Mitglieder wohlfühlen und die Stromlose Ader, speziell in der Session, überall im Kölner Karneval Präsenz zeigt: Brigitte Drescher kümmert sich seit Jahren um die Betreuung der Mitglieder, gratuliert zum Geburtstag oder besucht im Krankenhaus, um nur einige ihrer Tätigkeiten zu nennen. Jochen Clausing vertritt die Stromlose Ader auf diversen Veranstaltungen mit der Plagge der Gesellschaft und zeigt im wahrsten Sinne des Wortes Flagge für den Verein.

Aber auch allen anderen, ob erwähnt oder unerwähnt, gilt der Dank des Vorstandes, denn ohne die, teils stillen, Helfer im Hintergrund ist eine erfolgreiche Vereinsarbeit nicht möglich.

In diesem Zusammenhang konnten auch Marion Rüßel und Caroline Stoffel für die neu geschaffene Position der (Neu-)Mitglieder-Betreuung der Versammlung vorgestellt werden. Beide Damen sind langjährige Mitglieder der Gesellschaft und werden sich ab sofort um alle Belange von neuen Mitgliedern kümmern, angefangen als Ansprechpartner bei ersten Fragen rund um den Verein und die Mitgliedschaft, bis hin zur Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen, um den neuen Mitgliedern einen guten und möglichst angenehmen Start ins Vereinsleben der Stromlosen Ader zu ermöglichen. Mehr dazu in Kürze auf www.stromlose-ader.de.

Zum Ende der Versammlung nahm der Punkt ‚Verschiedenes‘ den wohl größten Part ein, da es einen ausführlichen Ausblick auf das anstehende Jahr und die in dieser Zeit stattfindenden Veranstaltungen gab:

– 30.05.2019, Besuch der Kölner Weinwoche
– 09.06.2019, Golfturnier
– 21.-24.06.2019, Vereinstour nach Bristol
– 19.07.2019, Sommerfest der Stromlosen Ader auf der Alten Liebe
– 14.09.2019, Besuch des Hänneschen-Theater
– September 2019, Wanderung zur Gammersbacher Mühle
– 16.11.2019, 11.11. – Feier
– November/Dezember 2019, Wohnzimmerkonzert
– 24.01.2020, Prunksitzung 2020 im Kristallsaal
– 22.02.2020, Kostümsitzung 2020 mit viel Prunk, gemeinsam mit Blau-Rot, ebenfalls im Kristallsaal

Messingtafel am Stammlokal

Wobei es am 11.11.2019 natürlich auch für die Stromlose Ader heißen wird: „Et Hätz schleiht em Veedel“ und die KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 in ihre 83. Session geht wird.

Fritz Pilgram bedankte sich noch einmal bei allen Anwesenden und beschloss, nachdem er aus den Reihen der Versammlung auch ein Dankeschön der Mitglieder an den Vorstand entgegennehmen durfte, nach einem harmonischen Verlauf die Jahreshauptversammlung 2019.

Nicht unerwähnt bleiben sollen aber noch zwei Dinge, die sich in den letzten Wochen ereignet haben: zum einen wurde vor kurzem dem Vereinslokal endgültig auch nach Außen der „letzte Schliff“ gegeben. Seit einigen Tagen hängt sehr präsent neben dem Eingang eine Messingtafel, die darauf hinweist, dass das Reissdorf-Brauhaus am Griechenmarkt (nicht erst seit heute) das Stammlokal der Stromlosen Ader ist. Durch diesen Schritt wollte sich die Gesellschaft zum einen für die vielen Jahre und vielen Veranstaltungen, die man dort schon feiern durfte, von Vorstandssitzungen über Senatsabende bis hin zu Fischessen und Hämmchenessen, bedanken, aber auch als Kölner Karnevalsgesellschaft nach außen hin mehr Präsenz zeigen.

Des Weiteren wurde, wie es im Neudeutschen so schön heißt, der Imagetext der Gesellschaft überarbeitet, damit man den Schritt aus der Vergangenheit in die Gegenwart endlich vollziehen konnte. Denn nicht nur die Entstehung und die ehemalige Zugehörigkeit zur Telekom haben die Stromlose Ader ausgemacht, sondern auch und vor allem das, was in den Jahren seit der Gründung aus der Stromlosen Ader geworden ist: eine KKG mit tollen Sitzungen, eine Familiengesellschaft mit Tradition – oder, um es zusammenzufassen: e jod Jeföhl!

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