Karneval: KVB vergrößert ihre Leistung

Posted By on 5. Februar 2015

Die KVB verstärkt ihre Leistung in den Tagen des Straßenkarnevals von Donnerstag, 12. Februar, bis Dienstag, 17. Februar. Insgesamt werden über 1.950 zusätzliche Fahrten, vor allem im Stadtbahnverkehr, durchgeführt. Auch in diesem Jahr gelangen die Jecken mit den Stadtbahnen und Bussen der KVB zu den Partyzonen und Veranstaltungen im kölschen Karneval. Jedoch sind in verschiedenen Bereichen Veränderungen im Liniendienst notwendig, da zahlreiche Umzüge Auswirkungen auf den Betrieb der KVB haben.

Von Donnerstag, 12. Februar (Weiberfastnacht), bis Sonntag, 15. Februar, sowie am Dienstag, 17. Februar (Veilchendienstag), fahren die Busse und Bahnen der KVB nach dem jeweiligen Tagesfahrplan. An Rosenmontag, 16. Februar, fahren die Stadtbahnen bis 7.30 Uhr nach Sonntagsfahrplan, anschließend nach dem Freitagsfahrplan. Der Busverkehr fährt am Rosenmontag nach Sonntagsfahrplan.

Vor und nach den Karnevalsumzügen sowie in den Abend- und Nachtstunden wird das Angebot an allen Tagen durch zusätzliche Fahrten ergänzt. Im Zeitraum von 23.00 Uhr bis 2.15 Uhr wird grundsätzlich im 15-Minuten-Takt gefahren. Im Nachtverkehr ab 2.30 Uhr besteht ein grundsätzlicher 30-Minuten-Takt. An Weiberfastnacht und am Karnevalssamstag wird der 30-Minuten-Takt auch bis in die angrenzenden Städte ausgeweitet.

Linienbezogene Besonderheiten

Weiberfastnacht (Donnerstag) wird die Stadtbahn-Linie 3 ganztägig bis Thielenbruch verlängert. Die Stadtbahn-Linie 12 wird ab 15.00 Uhr zum Ubierring umgeleitet. Zwischen den Haltestellen „Zollstock Südfriedhof“ und „Eifelstraße“ wird ein ErsatzBus-Verkehr Linie 112 eingerichtet. Grundsätzlich werden die Stadtbahn-Linien bis 23.00 Uhr im 10-Minuten-Takt und zwischen 23.00 Uhr und 2.15 Uhr im 15-Minuten-Takt bedient. Auf den Linien 15 und 18 (bis Köln-Klettenberg) fahren die Stadtbahnen bis 23.00 Uhr sogar im 5-Minuten-Takt. Hierdurch werden zahlreiche Mehrfahrten angeboten.

Auf den Bus-Linien 132, 133, 136 und 146 werden ganztägig Gelenkbusse eingesetzt, um mehr Plätze anzubieten. Die Linien 132 und 136 fahren auch zwischen 23.00 Uhr und 2.15 Uhr im 15-Minuten-Takt. Ab 2.15 Uhr wird auf der Linie 132 ein Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt durchgeführt. Um kurzfristig auf bestehenden Bedarf regieren zu können, hält die KVB Fahrzeuge der Reserve für einen flexiblen Einsatz bereit.

Am Freitag, 13. Februar, fahren die Stadtbahnen und Busse nach normalem Fahrplan. Auf der Bus-Linie 132 wird ein Nachtverkehr im 60-Minuten-Takt eingerichtet.

Am Samstag, 14. Februar, wird auf den Stadtbahn- und Bus-Linien nach normalem Samstagsfahrplan gefahren. Die Stadtbahnen der Linie 5 werden im Zeitraum von ca. 13.15 Uhr bis 15.30 Uhr aufgrund des Umzuges in Köln-Ossendorf ab der Haltestelle „Liebigstraße“ in den KVB-Betriebshof West umgeleitet und fahren nicht zur Endhaltestelle „Sparkasse Am Butzweilerhof“. Die Stadtbahnen der Linie 12 werden aufgrund des Umzuges in Köln-Zollstock in der Zeit von ca. 13.30 Uhr bis ca. 15.00 Uhr ab der Haltestelle „Eifelstraße“ zur Haltestelle „Ubierring“ auf den Linienweg der Linie 15 umgeleitet und fahren von dort aus zurück zur Endhaltestelle „Merkenich“. Im Nachtverkehr wird darüber hinaus der Stadtbahnverkehr auf der Linie 15 von 23.00 Uhr bis Betriebsschluss zwischen den Haltestellen „Ubierring“ und „Wilhelm-Sollmann-Straße“ verstärkt.

Die Stadtbahn-Fahrten der Linie 1 mit Ziel Köln-Brück werden bis Bensberg verlängert, die Fahrten der Linie 16 mit Ziel Köln-Sürth führen bis Wesseling und die Fahrten der Linie 18 mit Ziel Köln-Klettenberg werden bis Brühl gefahren.

Aufgrund des Geisterzuges, der in diesem Jahr durch die Kölner City verläuft, kann es im Bereich des Heumarktes ab 18.00 Uhr zu situationsbedingten Umleitungen der Bus-Linien 106, 132 und 133 kommen.

Am Sonntag, 15. Februar, fahren die Stadtbahnen und Busse nach normalem Sonntagsfahrplan. Die Stadtbahnen der Linien 1 und 9 fahren im Zeitraum von ca. 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr im 10-Minuten-Takt. Zwischen den Haltestellen „Keupstraße“ in Köln-Mülheim und „Äußere Kanalstraße“ in Köln-Bickendorf fahren im Zeitraum von ca. 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr Stadtbahnen als Linie E4 im 15-Minuten-Takt. Die Stadtbahn-Linie 5 verkehrt im Zeitraum von ca. 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr im 10-Minuten-Takt nach Sonderfahrplan. Die Stadtbahnen der Linie 7 verkehren im Zeitraum von ca. 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr im 10-Minuten-Takt. Zudem führen die Fahrten auf der Linie 7 im Zeitraum von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr aufgrund des Umzuges in Frechen nur bis zur Haltestelle „Frechen Bahnhof“. Auf der Stadtbahn-Linie 18 werden im Zeitraum von 21.00 Uhr bis 23.00 Uhr Verstärkerfahrten zwischen Köln-Buchheim und Köln-Klettenberg durchgeführt. Der Nachtverkehr der Stadtbahn wird im 30-Minuten-Takt durchgeführt. Hierfür stehen u. a. auch acht zusätzliche Stadtbahnen zur Verfügung.

Im Bus-Verkehr wird die Linie 126 zwischen 10.00 Uhr und 18.00 Uhr im 30-Minuten-Takt bedient. Der Takt auf der Linie 136 wird zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr sowie zwischen 16.30 Uhr und 18.30 Uhr auf einen 7-8-Minuten-Takt verdichtet. Die Busse der Linien 136 und 146 fahren im Zeitraum von ca. 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr stadteinwärts nur bis zum Rudolfplatz. Die Ersatzhaltestelle befindet sich auf dem Habsburgerring hinter der Einmündung Richard-Wagner-Straße. Auf der Linie 132 wird ein Nachtverkehr im 60-Minuten-Takt gefahren.

Während der Schull- und Veedelszöch am Karnevalssonntag und während des Rosenmontagszuges werden die Linien 1, 7 und 9 zwischen den Haltestellen „Neumarkt“ und „Heumarkt“ sowie die Linien 15 und 16 zwischen „Ulrepforte“ und „Ubierring“ getrennt.

Trennung der Linien 1, 7 und 9 zwischen Neumarkt und Heumarkt:
Karnevalssonntag ca. 10:30 – 16:00 Uhr
Rosenmontag ca. 09:30 – 17:30 Uhr

Trennung der Linien 15 und 16 zwischen Ulrepforte und Ubierring:
Karnevalssonntag ca. 09:30 – 14:30 Uhr
Rosenmontag ca. 09:00 – 16:00 Uhr

Die Buslinien 106, 132 und 133 werden jeweils während der Umzüge in der Kölner Südstadt über die Rheinuferstraße umgeleitet.

An Rosenmontag, 16. Februar, fahren die Stadtbahnen bis ca. 7.30 Uhr nach Sonntagsfahrplan, anschließend nach Freitagsfahrplan. Der Stadtbahn-Verkehr findet grundsätzlich nach Sonderfahrplänen im 10-Minuten-Takt statt. Zudem stehen sechs Stadtbahnen bereit, um bedarfsorientiert weitere Zusatzfahrten zu leisten. Der Nachtverkehr wird im 30-Minuten-Takt durchgeführt.

Die Busse verkehren ganztägig nach Sonntagsfahrplan. Für Verstärkerfahrten stehen acht zusätzliche Busse zur Verfügung. Die Busse der Linien 136 und 146 fahren im Zeitraum von ca. 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr stadteinwärts nur bis zum Rudolfplatz. Die Ersatzhaltestelle befindet sich auf dem Habsburgerring hinter der Einmündung Richard-Wagner-Straße. Auf der Linie 132 wird ein Nachtverkehr im 60-Minuten-Takt gefahren.

Am Dienstag, 17. Februar, fahren die Stadtbahnen und Busse nach normalem Fahrplan. Auf verschiedenen Linien kommt es aufgrund der Vorortumzüge kurzzeitig zu Umleitungen. Der Nachtverkehr im Stadtbahn-Verkehr wird im 30-Minuten-Takt durchgeführt. Auf den Bus-Linien 132 und 133 wird ein Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt gefahren.

Trennung der Stadtbahn-Linie 9

Die Stadtbahn-Linie 9 wird voraussichtlich, wie in den vergangenen Jahren auch, an den Tagen des Straßenkarnevals zwischen den Haltestellen „Universität“ und „Neumarkt“ getrennt werden, sobald ein sicherer Verkehr auf der Zülpicher Straße nicht mehr gewährleistet werden kann. In den vergangenen Jahren setzte die Trennung jeweils mittags ein und endete in den Nachtstunden. Für diese Fälle wird ein Pendelzugverkehr zwischen den Haltestellen „Universität“ und „Sülz Hermeskeiler Platz“ eingerichtet. Aus Fahrtrichtung Innenstadt kommend wird die Linie 9 auf die Aachener Straße umgeleitet und ab Haltestelle „Aachener Straße/Gürtel“ über den Linienweg der Stadtbahn-Linie 13 nach Sülz umgeleitet.

Eventuelle Sperrung von Haltestellen

Die KVB geht davon aus, dass die Haltestellen „Heumarkt“ (oberirdisch) und „Rathaus“ (U-Bahn) situationsbedingt im Verlauf des Vormittags durch die Polizei an Weiberfastnacht, 12. Februar, aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Stadtbahnen der Linien 1, 7 und 9 werden dann die Haltestelle „Heumarkt“ ohne Fahrgastwechsel durchfahren. Die Stadtbahnen der Linie 5 werden in diesem Fall die U-Bahn-Haltestelle „Rathaus“ gleichfalls ohne Fahrgastwechsel passieren und planmäßig an der Haltestelle „Heumarkt“ (U-Bahn) enden.

Informationsquellen

Aufgrund der zahlreichen Umzüge in den Stadtteilen kommt es an allen Karnevalstagen zu weiteren kurzzeitigen Streckensperrungen und Umleitungen. Detaillierte Informationen und Fahrplanauskünfte dazu finden sich auf den KVB-Internetseiten unter www.kvb-koeln.de und www.kvb-koeln.de/karneval. Zudem erhalten die Fahrgäste in den KundenCentern, an den Verkaufsstellen und in den Fahrzeugen das Informationsheft „Jecke opjepass!“. Über die Nutzung des QR-Codes mittels internetfähigem Handy oder Smartphone können die Fahrgäste jederzeit ortsungebunden die nächsten Abfahrten von der gewünschten Haltestelle abfragen. Zudem informiert die KVB über ihre Facebook-Seite unter www.facebook.com/kvb.ag.

KVB verstärkt Personaleinsatz an Karnevalstagen

Hinter der Betriebsleistung der KVB an den Karnevalstagen steht ein deutlich höherer Personaleinsatz als an normalen Betriebstagen. So fährt die KVB allein im Stadtbahn-Betrieb mit rund 200 zusätzlichen Diensten, allein an Weiberfastnacht sind es 90 zusätzliche Dienste. Zugleich unterstützen zusätzliche Mitarbeiter die Leitstelle der KVB, um bei Störungen noch unmittelbarer reagieren zu können. In der Leitstelle werden in der Karnevalswoche insgesamt sechs zusätzliche Dienste geleistet. Außerdem werden zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag etwa 170 Dienste der Aufsicht draußen vor Ort geleistet, der Einsatz der mobilen Kräfte somit verdoppelt.

Für die Sicherheit der Fahrgäste und den Fahrgastservice verstärkt die KVB ebenso ihren Einsatz. Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag besetzt die KVB insgesamt 619 Dienste mit eigenen Mitarbeitern und denen eines externen Dienstleisters. Dies sind rund 50 Dienste mehr als im vergangenen Jahr. Die Verstärkung des Personaleinsatzes wird vor allem am Chlodwigplatz, Barbarossaplatz, Rudolfplatz, Friesenplatz und Ebertplatz sowie an den Haltestellen Rathaus, Heumarkt und Severinstraße zum Tragen kommen. Im Vergleich zu normalen Betriebstagen sind täglich zwischen 30 und 100 Prozent mehr Servicemitarbeiter im Einsatz.

Bereits vor Weiberfastnacht laufen bei der KVB die Vorbereitungen auf Hochtouren. Insgesamt wurden 55 betriebliche Regelungen geschrieben. Drei Mitarbeiter waren damit beschäftigt, die über 90 Karnevalsumzüge auf ihre Einflüsse auf den Liniendienst im Bus- und Stadtbahn-Betrieb zu überprüfen. Etwa 65 Karnevalsumzüge haben Auswirkung auf den Linienbetrieb der KVB. Auch in den Werkstätten engagieren sich die Mitarbeiter für die reibungslose Wartung und Instandhaltung aller Fahrzeuge, so dass der Betriebsdienst mit der gesamten einsatzfähigen Fahrzeugreserve arbeiten kann und einfahrende Fahrzeuge so schnell wie möglich wieder auf die Strecke gehen können. Auch für die Wartung von Rolltreppen und Aufzügen werden die Bereitschaften verstärkt. Zudem setzen die externen Dienstleister mehr Mitarbeiter für die Reinigung von Haltestellen ein.

Mit diesem Einsatz will die KVB die Mobilität an den tollen Tagen gewährleisten.

Ticket-Informationen

KarnevalsTicket – Clevere Lösung für Narren
TagesTicket 1 Person in Preisstufe 5 gilt sechs Tage lang

Zum Preis von 24,40 Euro kann das TagesTicket 1 Person in der Preisstufe 5 sechs Tage lang von Donnerstag, 12. Februar (Weiberfastnacht), bis einschließlich Dienstag, 17. Februar (Veilchendienstag), genutzt werden. Das Ticket gilt im erweiterten Netz des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) für beliebig viele Fahrten.

Rosenmontagszug / Schull- und Veedelszöch:
Tribünenkarten sind auch KVB-Tickets

Die Tribünenkarten des Festkomitees Kölner Karneval zum Schull- und Veedelszöch am Karnevalssonntag, 15. Februar, und zum Rosenmontagszug am Montag, 16. Februar, gelten zugleich als Tickets der KVB für die An- und Abreise. Die Hinfahrt darf frühestens vier Stunden vor Einlass auf den Tribünenplatz angetreten werden. Die Rückfahrt muss zum Betriebsschluss des Veranstaltungstages, also um 3.00 Uhr des Folgetages, abgeschlossen sein. Die Tribünenkarten sind mit dem Aufdruck des VRS-Logos gekennzeichnet und gelten als Ticket im erweiterten VRS-Netz.

(Quelle: Presseinformation der Kölner Verkehrs-Betriebe AG)

Posted by admin