Prunksitzung der Flittarder K.G.

Posted By on 16. Januar 2016

Fotos: Andreas Klein

Fotos: Andreas Klein

Fast jeder Kölner Karnevalist erinnert sich noch an die legendäre Ausgabe der Flittarder Prunksitzung in der letzten Session: Das Dreigestirn 2015 kam aus der Flittarder K.G. – und warf den eng getakteten Zeitplan der Tollitäten komplett über den Haufen, denn die Flittarder Jecken wollten „ihre“ Narrenherrscher so rein gar nicht mehr gehen lassen. Am Ende wurden aus geplanten 30 Minuten damals knapp 60 Minuten (!), sehr zum Leidwesen einer anderen Gesellschaft, die damals auf die Tollitäten verzichten musste.

In dieser Session würde dies garantiert nicht passieren, denn Flittard hat dieses Jahr keine „Karten“ im Dreigestirn. Aber natürlich war auch dieses Jahr wieder ganz Flittard ins benachbarte Mülheim, wo die Prunksitzung in der großen Mülheimer Stadthalle stattfindet, angereist. Doch nicht nur aus Flittard, sondern auch aus Marl, Krefeld und Rheydt kamen die Jecken in den Müllemer Jöözenich. Und dass die Flitarder K.G. besonder jeck Karneval feiert, hatte sich sogar bis ans andere Ende der Welt herumgesprochen – der Gast mit der weitesten Anreise kam an diesem Samstagnachmittag aus Australien!

Mit dem Korps der Prinzen-Garde Köln startete die diesjährige Sitzung. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ sorgte mit seiner Reimrede für Lachsalven. Die Räuber, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern, begeisterten mit ihren Hits und neuen Liedern. Comedian Markus Krebs brachte den Saal zum Lachen. Die Paveier sorgten mit ihren Hits und einer rockigen Bühnenshow für die Entlastung der Stühle. Das Kölner Dreigestirn hielt den Zeitplan dieses Jahr ein. Mit dem Tanzcorps „Echte Fründe“ und der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Echte Fründe“ wurde es nach den Tollitäten richtig eng auf der Bühne. Danach kann man sich als Redner ziemlich allein gelassen vorkommen – doch Jürgen Beckers alias „Jürgen B., Hausmann“ brachte die Jecken trotzdem zum Lachen. Mit den beiden jungen Bands „cat ballou“ und „Kuhl un de Gäng“ feierte man bis in den frühen Abend weiter – doch danach ging es noch lange nicht zurück in Richtung Flittard, denn die legendäre „After-Sitzungs-Party“ ging bis in den frühen Morgen.

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