Kostümsitzung der K.G. Die Grosse von 1823

Posted By on 26. Januar 2016

Fotos: Andreas Klein

Fotos: Andreas Klein

Knapp 1.200 Jecken, darunter rund 300 aus der XING-Regionalgruppe Köln, versammelten sich am heutigen Abend im großen Festsaal des Gürzenich zur Kostümsitzung der K.G. Die Grosse von 1823, der Mutter aller Karnevalsgesellschaften. Im Publikum heute Abend auch viele Träger von Fasanenfedern am Hut …

Unter anderem besuchte das Prinzenpaar der Münchener Faschingsgesellschaft Narhalla, Prinz Christian II. von Monaco de Bavaria mit Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Andrea II. von der royalen Kunst des Holzbaus, die traditionsreiche Kölner Karnevalssitzung. Prinz Christian II. berichtete dem Pressesprecher der K.G. Die Grosse von 1823, Thomas Schulz, dass die Prinzessin kurzfristig eingesprungen war: Die eigentliche Faschingsprinzessin Cornelia Heidler, Schauspielerin und im Freistaat vor allem aus der bayrischen Daily Soap „dahoam is dahoam“ bekannt, hatte wenige Tage vor ihrer Inthronisation einen schweren Autounfall, der zum Verzicht auf das närrische Amt und den Rücktritt zur Folge hatte. In München werden die beiden Tollitäten zurzeit von den Medien gefeiert und erleben einen wahren Medienhype um ihre Personen.

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Einen wahren Hype erleben zurzeit auch das Musikkorps „Schwarz-Rot Köln“, das in der Karnevalssession als das Musikkorps der Grossen von 1823 durch die Säle zieht, und die Drumline „The Drummerholics“: Die Formation, die nicht nur mit erstklassigen Potpourris, sondern auch mit satten Drumsounds, begeistert, reisst zurzeit einen Saal nach dem anderen ab! Da hielt es sogar den Roermonder Stadtprinz Stefan I. nicht mehr auf seinem Sitz! Und bei der beeindruckenden Drumshow der acht Trommler, teilweise im abgedunkelten Saal mit Schwarzlicht-Effekten, hielt es dann keinen der 1.200 Jecken mehr auf dem Stuhl!

Die Höhner staunten nicht schlecht, in welche tolle Stimmung sie dann eintauchen durften. Guido Cantz schaffte es anschließend, die raderdollen Jecken wieder zum Zuhören zu bewegen. Mit BRINGS, die Ehrensenatoren bei der Gesellschaft sind, steppte danach wieder der Bär im Gürzenich-Festsaal – und trotzdem hörten bei Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ alle wieder brav zu. Vielleicht auch besser, denn Metzger kann mit seinen bissigen Bemerkungen ins Publikum schnell jemanden sehr dumm dastehen lassen.

Nach der Pause besuchte das Kölner Dreigestirn die erste und älteste Frackgesellschaft Kölns. Bernd Stelter sorgte zu später Stunde noch einmal für Lachsalven. Die Paveier begeisterten mit ihren Hits, bevor die neue Tanzgruppe der K.G. Die Grosse von 1823 eindrucksvoll bewies, warum man mehrfacher Deutscher Meister ist: Standing Ovations und Zugaberufe für das Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ aus Troisdorf-Oberlar – wann hat man so etwas schon einmal erlebt! Danach feierte man mit den Räuber, die in dieser Session bekanntlich seit 25 Jahren bestehen, bis in den frühen Morgen.

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