Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer wieder ein voller Erfolg

Posted By on 23. Oktober 2017

Bereits zum 47ten Mal feierte die K.G. Kölsche Grielächer am gestrigen Sonntagmorgen ihren traditionellen Herrenfrühschoppen in der Aula des Humboldt-Gymnasium als frühe Einstimmung auf die Session 2017/2018 und die große Herrensitzung am 7. Januar 2018 im Festsaal des Maritim Hotels, für die es noch Karten gibt! Und trotz der Tatsache, dass der 1. FC Köln heute ein Heimspiel hatte, war der Saal mit rund 450 jecken Herren wieder komplett ausgebucht.

Fotos: Andreas Klein

„Nikki Nauber“ in Action …

Mit der Fauth Dance Company startete der Herrenfrühschoppen, bei dem das Kölsch traditionell in Strömen floss – immerhin gab es, wie jedes Jahr, Freibier! Die tänzerische Darbietung der hübschen Mädels aus dem schönen Viersen war bei ihrem ersten Auftritt karnevalistisch geprägt und begeisterte die Herren. Beim folgenden Auftritt des Zwiegespräch „Botz un Bötzje“ wurde es im Saal unruhig. Kein Wunder, denn der Saalton war in diesem Jahr grauenhaft und man konnte teilweise kein Wort verstehen! Für Hans-Dieter Hahn-Möseler und Rainer Krewinkel gab es auch deswegen nur freundlich gemeinten Höflichkeitsapplaus. Einen dicken Faux-pas leistete sich Grielächer-Präsident Rudi Schetzke bei der nächsten Programmnummer: „Wir begrüssen die Domstürmer!“ … doch auf dem Plan stand „Kempes Feinest“ um Frontfrau Nicole Kempermann! Diese griff den Faux-pas gekonnt auf: „Hallo, ich bin die Nikki Nauber, die Schöne von den Naubers! Das sind meine Jungs, die Domstürmer und wir spielen jetzt unseren größten Hit, Happy Weekend …“ Leider war der Sound miserabel, so dass man den Gesang von Nikki Nauber-Kempermann so gut wie gar nicht verstehen konnte. Die Techniker der Band gaben sich alle Mühe, schimpften dabei aber über die Tonanlage im Saal.

Kempes Feinest

Nach dem Auftritt von den „Kempes Domstürmer“ ging es dann zum Tagesordnungspunkt „Stärkung für die zweite Abteilung“ über – Grünkohl mit Mettwürstchen, sehr lecker zubereitet von der Metzgerei Stürmer (Severinstraße), wurde von den fleissigen Helferinnen serviert, wobei es auch in diesem Jahr etwas chaotisch zuging: Während die Tische links und rechts schon mit dem Essen fertig waren, wartete der Tisch dazwischen noch auf sein Essen! Wenn man das besser organisiert, geht das sicherlich auch schneller! Aber immerhin war auch die letzte ausgegebene Portion noch schön heiß! Als „Dessert“ gab es dann für einige Gäste noch einen leckeren Vodka, während andere Tische wiederum leer ausgingen …

Martin Schopps

Die Essenspause hatte man bei den Grielächern offenbar auch genutzt, um am Sound zu feilen – beim Auftritt von Martin Schopps, der sich bereits so früh in der Session in absoluter Topform präsentierte, verstand man jedenfalls plötzlich jedes Wort! Mit seiner Mischung aus Redebeitrag und lustigen Couplets und Krätzchen holte Schopps die Herren zu „Standing Ovations“ von den Stühlen. Nach

Domstürmer

diesem fulminanten Auftritt von Martin Schopps betrat dann der „Bruder“ von Nikki Nauber, Micky Nauber, mit seiner Band die Bühne – die Domstürmer rockten die Hütte im wahrsten Sinne des Wortes, denn neben bekannten Songs der Band kam auch „Highway to Hell“ von AC/DC über die Lautsprecher. Und auch hier übrigens in einem viel besseren Sound als bei der „Schwesterband“. Für die Domstürmer gab es auch Standing Ovations der Herren – und das verdient, immerhin war es zwischenzeitlich Nachmittag geworden und die Herren leicht träge vom leckeren Essen und dem frisch gezapften Kölsch.

„Jayla“

Traditionell gibt es beim Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer auch ein Nummerngirl. In diesem Jahr hatte Literat Roland Lautenschläger das Hauptkriterium wohl auf ein hübsches Gesicht gelegt, denn „Jayla“, wie sich die junge Dame nannte, war selbst aus nächster Nähe noch durchaus ansehnlich. Da gab es in den zurückliegenden Jahren einige harte Aussetzer! „Jayla“ verstand es auch, die Herren zu animieren – egal ob sie dabei über Tische und Stühle ging oder sich auf die Bühne tragen ließ,

Fauth Dance Company

Berührungsängste hatte „Jayla“ keine. Und einige Herren forderten bereits energisch eine Fortsetzung von „Jaylas“ Engagement beim 48ten Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer. Zum Finale gab es dann eine zweite Show der Fauth Dance Company, dieses Mal ging es eher in Richtung „Riverdance“. Und auch mit dieser Show konnten die hübschen Damen aus Viersen wieder einmal die Herren begeistern.

Abschließend war man sich einig, dass die Einstimmung auf die kommende Session zum 47ten Mal geglückt ist und man sich heute bereits auf den 48ten Herrenfrühschoppen im nächsten Oktober freut!

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