StattGarde feiert Captain´s Dinner an neuer Wirkungsstätte

Posted By on 19. November 2017

Fotos: Andreas Klein

Nach zehn Jahren in der kölschen Hofburg, dem Pullman Cologne Hotel, wechselte die StattGarde Colonia Ahoj nicht nur die Location, sondern auch die Rheinseite: Im Kölner Stadtteil Deutz, bekannt durch die Koelnmesse, feierte die Garde um Präsident André Schulze Isfort erstmalig „op d´r Schäl Sick“ im schönen Kuppelbau des Theater am Tanzbrunnen ihren traditionellen Start in die Session. Und wer die baulichen Gegebenheiten der Hofburg kennt, kann erahnen, dass die StattGarde an ihrer neuen Wirkungsstätte so richtig aus dem vollen Topf der Ideen schöpfen konnte!

Pünktlich zum Start der Veranstaltung wuselten zig Gardisten in ihren Matrosenuniformen durch die Gänge und servierten an die Tische einen kulinarischen Gruß der StattGarde-Kombüse. Anschließend eröffnete André Schulze Isfort den Abend mit einer kurzen Begrüssung, wonach sich der Vorhang der Tanzbrunnen-Bühne wie von Geisterhand zur Seite schob – und den Blick auf die Brücke des StattGarde-Dampfers freigab, auf der sich der Vorstand in gut fünf Metern Höhe präsentierte. Zeitgleich startete eine kurze Reise durch die fünf kölschen Jahreszeiten, vortrefflich dargestellt durch die StattGarde-Mitglieder, die tänzerisch, gesanglich und schauspielerisch durch das Jahr führten. Höhepunkt war quasi der Rosenmontagszug im Schnelldurchlauf, denn die StattGarde hatte es geschafft, dass alle neun Traditionskorps kleine Abordnungen zum Einmarsch geschickt hatten und zahlreiche andere Gesellschaften durch ihre Standarten vertreten waren.

Nach diesem hervorragenden Start in den Abend sorgte Schlagersängerin Nicole mit ihren Hits für das zweite Highlight an diesem Abend. Hiernach übergab der vor drei Jahren gegründete Förderverein der StattGarde Colonia Ahoj, die Reederei e. V., einen Scheck an die Gesellschaft, mit dem u. a. das neue Bühnenbild des Captain´s Dinner finanziell unterstützt wurde. Nach einem „Best of Rosa Karneval“ mit den Stars und Top-Acts des schwul-lesbischen Karnevals in der Domstadt begeisterte Marita Köllner die jecken Gäste. Die Band „Kuhl un de Gäng“ sorgte auch nach dem Ausstieg ihres Namensgebers Michael Kuhl für Stimmung im weiten Rund des Tanzbrunnen-Theaters.

Das Korps der StattGarde Colonia Ahoj zeigte sich erstmalig mit ihrem neuen Programm für die Session 2017/2018, welches bei den Gästen im Saal mit Standing Ovations gefeiert wurde. Im Rahmen des Aufzugs der StattGarde Colonia Ahoj wurde der von der Gesellschaft ins Leben gerufene „Hans David Tobar“-Preis an Elfi Scho-Antwerpes verliehen. Nach einer kurzen Pause zog das Korps der Bürgergarde blau-gold in den Saal ein und eröffnete die zweite Abteilung, die von den Big Maggas, der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ und den Höhner bestritten wurde und bis in den frühen Morgen für Hochstimmung unter den Gästen und StattGardisten sorgte.

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