Reiter-Korps Jan von Werth startet mit Prunksitzung in die Session

Posted By on 8. Januar 2018

Foto: Andreas Klein

Im gut besuchten Gürzenich, an dem am Vorabend das Kölner Dreigestirn durch die Kölner Oberbürgermeisterin proklamiert worden war, startete am Samstagabend das Reiter-Korps Jan von Werth in die kurze, knackige Session 2018.

Passend zum Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ begann der Abend mit dem Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Pänz vum Jan von Werth“, welche sich auf der etwas größeren Gürzenich-Bühne ordentlich tänzerisch austoben konnten. Die Musikerinnen und Musiker von Querbeat (Foto) holten mit ihren Songs die Damen und Herren im Saal von den Stühlen. Der Künstler, der anschließend auftrat, möchte bei uns nicht namentlich erwähnt werden – woran wir uns natürlich entsprechend halten.

Die Paveier mit ihren Hits brachten den Saal dann wieder zum Kochen. Für den erkrankten Marc Metzger sprangen beim Reiter-Korps Jan von Werth Conny Tosetti und Peter Esser als „KKG De Löstijen Knalltüten vun 1719“ ein. Das Zwiegespräch stammt aus den Reihen der Kölner K.G. Fidele Zunftbrüder und hatte in den Vorjahren bei deren Kneipensitzung immer umjubelte Auftritte. Dort wurden die Beiden auch vom Literarischen Komitee des Festkomitee Kölner Karneval entdeckt – und beim Vorstellabend des Literarischen Komitee im letzten Oktober als eines der neuen rednerischen Highlights gefeiert. Mit dem Aufzug des frisch proklamierten Kölner Dreigestirn mit Prinz Michael II., Bauer Christoph (in Fachkreisen nur noch „The Voice“ genannt …) und Jungfrau Emma ging es in die Pause.

Das Reiter-Korps Jan von Werth eröffnete am späten Abend die zweite Abteilung und brachte nicht nur das Traditionspaar „Jan un Griet“, in dieser Session dargestellt von Jürgen und Bettina Peters, mit auf die Bühne, sondern auch die Tanzpaare der acht anderen Traditionskorps, welche den auf der Proklamation gezeigten Neunertanz der Tanzpaare der Kölner Traditionskorps noch einmal aufführten. Mit Guido Cantz, „cat ballou“ und den Höhner feierte man auch hier bis in den frühen Sonntagmorgen.

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