RömerGarde schoppt sich durch den Sonntagvormittag

Posted By on 15. Januar 2018

Fotos: Andreas Klein

Wenn die RömerGarde aus dem westlichen Kölner Stadtteil Weiden zum „RömerSchoppen“ lädt, bedeutet das nicht, dass man bei den Römern die neuestens Waffen oder Wämste käuflich erwerben kann – nein, vielmehr ist der „RömerSchoppen“ die Kostümsitzung der Nachfahren derjenigen, die vor über 2.000 Jahren die 50 n. Chr. zur Stadt erhobenen „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ (zur römischen Gründungszeit noch unter dem Namen „Oppidum Ubiorum„) gegründet haben.

Ludwig Sebus und das Kölner Dreigestirn 2018

Im ausverkauften Festsaal des Leonardo Royal am Stadtwald im Kölner Stadtteil Lindenthal – mangels entsprechendem Saal in Weiden muss man dorthin ausweichen – begrüßte Literat und Sitzungsleiter Manfred Schweinheim die bunt kostümierten Gäste und konnte gleich zu Beginn das Kinderdreigestirn des Kölner Westens sowie Freunde der RömerGarde aus Worms auf der Bühne willkommen heißen. Nach dem Auszug der bunten Gruppe kam mit Jörg Runge einer der beiden Top-Redner des gestrigen RömerSchoppen auf die Bühne. Mit der Band „Cöllner“ und der Brass-Formation „Querbeat“ ging die Party im Leonardo Royal so richtig auf Temperatur. Im Foyer traf das Kölner Dreigestirn der Session 2018 auf ein Urgestein des Kölner Karnevals: Ludwig Sebus (93) erhielt von Prinz Michael II. die Prinzenspange und liess sich gerne mit den Tollitäten fotografieren …

Nach der Pause zog das Korps der K.G. Treuer Husar blau-gelb auf. Mit Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“ gab es die zweite Rede am gestrigen Tage – und diese gleich vom Altmeister der karnevalistischen Reimrede. Mit der Kölsch-Rock-Band „Müller“, Kuhl un de Gäng sowie dem Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ feierte die RömerGarde bis in den späten Nachmittag hinein.

 

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