Kölsche Lotterbove feiern Damensitzung in weihnachtlicher Wolkenburg

Posted By on 16. Januar 2018

Foto: Andreas Klein

Wer am Sonntagmittag in den Hof der Kölner Wolkenburg einlief, dachte im ersten Moment: „Ja, ist denn noch Weihnachten?“ Ein geschmückter Baum, eine geschmückter Innenhof und eine Weihnachtsmarktbude standen noch im Hof des kleinen, feinen Stadtschlößchen am Mauritiussteinweg. Doch wenn man nach rechts schaute, entdeckte man, dass doch schon Karneval sein muss …

Vor dem Eingang zum Festsaal der Wolkenburg standen der Präsident und 1. Vorsitzende der Kölsche Lotterbove, Hans-Günter Mies, und der 2. Vorsitzende, Daniel Rölen, mit ein paar Besucherinnen der Damensitzung – und flirteten, was die Narrenkappe hergab. Natürlich wollten Mies und Rölen ein Erinnerungsfoto mit den „Schöss“ haben – machen wir ja gerne … besonders, wenn wir es dann veröffentlichen. Das gibt bestimmt Ärger im Hause Mies und Rölen!

Währenddessen kümmerten sich Programmaufpasser Andreas Alper und Sitzungsleiter Horst Müller um den Ablauf des Programms im Festsaal der Wolkenburg. Und gleich bei der ersten Programmnummer trauten die erfahrenen Müller und Alper ihren Augen nicht – kam doch die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ anstatt mit dem Bus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Tanzgruppe trifft sich immer am Eingang des Kölner Stadtfriedhof Melaten, weil es dort Parkplätze für die PKWs der Tänzerinnen und Tänzer sowie einen Busparkplatz gibt. Doch der Bus war kaputt! Kurzer Hand stieg man in die Straßenbahn, sind ja nur ein paar Stationen, und war pünktlich zum Auftritt vor Ort.

Frau Kühne

Pünktlich und auch mit funktionierendem Bus waren heute die Fidele Kölsche, Kölns buntester und schönster Spielmannszug, unterwegs. Die jecken Mädels im Saal feierten die bunte Truppe, die bekannte kölsche Evergreens im unnachahmlichen Sound „en dä Saal däute“. Entgegen ihrem Auftritt auf der Dreigestirnsproklamation wurde Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ heute frenetisch gefeiert. Kein Wunder, war Frau Kühne ja selbst mit ihrem Auftritt auf der Proklamation – der so rein gar nichts mit ihrem Bühnenprogramm zu tun hatte – völlig unzufrieden.

Das Kölner Dreigestirn um Prinz Michael II., Bauer Christoph und Jungfrau Emma zog anschließend in den Saal und begeisterte die jecken Mädcher. Joachim Jung als „Lieselotte Lotterlappen“ brachte die Mädels danach wieder zum Lachen. Mit den Paveier, Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, der StattGarde Colonia Ahoj, Engelbert Wrobel als „Dä Engelbäät“, Querbeat, Marita Köllner, den Domstürmer und der Band „Lupo“ feierten die Mädels bis in den frühen Abend hinein …

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