Domsitzung feierte ihre 22. Veranstaltung zugunsten des Kölner Domes

Posted By on 23. Januar 2018

Fotos: Andreas Klein

Bereits zum 22ten Mal feierte am vergangenen Sonntag der Domsitzung e. V. seine jährliche Karnevalssitzung zugunsten des Kölner Domes, auch diese Session wieder im Theater am Tanzbrunnen. Der Erlös der Sitzung und der Spenden dient der Erstellung und Aufstellung eines Tastmodells des Kölner Dom für stark sehbehinderte oder blinde Menschen.

„Hat jemand Orden bestellt?“

Vor Beginn der Sitzung versammelte sich das Team der Domsitzung zum Gruppenfoto – während weitere flinke Helfer im Hintergrund schon einmal die Vorbereitungen für die Sitzungsgäste weiterführten; so wurden zum Beispiel schon einmal die Orden vorbereitet und auf dem Silbertablett „angeliefert“.

Die Domsitzung fand in dieser Session unter dem Motto „Bedde, Fiere, Danze“ statt, dabei stand die Domsitzung in den über zwei Jahrzehnten ihres Bestehens immer für katholischen, familiären und sozialkulturell unterstützenden Karneval. Seit fünf Jahren leitet Mario Anastasi als Sitzungspräsident gekonnt und schwungvoll durch die Veranstaltung.

Jawoll, Frau Lehrerin!

Nach dem Einzug des Elferrates und der Vorstellung des auch in diesem Jahr extra für die Domsitzung erstellten Bühnenbildes eröffnete die StattGarde Colonia Ahoj mit Bordkapelle, Shantychor und dem Tanzkorps mit den „schärfsten Schenkeln Kölns“ die diesjährige Domsitzung. Anschließend sorgte Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ mit seiner Reimrede für Lachsalven im Saal. Im Foyer formierten sich derweil die Tanzgruppe „Kölsch Hännes´chen“ und die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Pänz vum Kölsch Hännes´chen“ für ihren gemeinsamen Auftritt – und die Frau Lehrerin Welsch der „Großen“ gab die Parole für den folgenden Auftritt heraus, wie man auf unserem Foto sehen kann …

Kölsch Hännes´chen

Nachdem die kleinen und die großen Hännes´chen-Figuren ihre traditionellen Tänze präsentiert hatten, die gerade bei den Großen auch vom schauspielerischen Talent der Darsteller leben, brachte Bernd Stelter die Jecken zum Lachen. Mit den Bläck Fööss und ihren Hits ging es in die Pause.

Beim gemeinsamen Aufzug der beiden Traditionskorps „Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e. V.“ und „Nippeser Bürgerwehr 1903 e. V.“ wurde es auf der Bühne des Theater am Tanzbrunnen sehr eng. Trotzdem zeigten beide Korps ihre musikalischen und tänzerischen Darbietungen. Im Rahmen des gemeinsamen Korpsaufzuges übergab der Verein der Domsitzung an den Kölner Domprobst, Prälat Gerd Bachner, einen Spendenscheck über den ersten Teil der Finanzierung des bereits oben erwähnten Tastmodells des Kölner Domes. Und auch die beiden Korps erhielten, wie zuvor schon die Willi-Ostermann-Gesellschaft beim Auftritt ihrer Tanzgruppe „Kölsch Hännes´chen“, ein Freundschaftsurkunde des Domsitzung e. V. überreicht.

Für die Lacher in der zweiten Abteilung sorgten Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ und Christian Pape mit seinem Keyboarder, Dr. Bimmermann. Musikalisch unterhielten die Paveier die jecken Katholiken. Natürlich besuchte auch das Kölner Dreigestirn die Domsitzung und zum Finale gab es einen ganz besonderen Auftritt, denn die Tanzpaare aller 29 im Kölner Karneval vertretenen Tanzgruppen tanzten, passend zum Sessionsmotto „Mer Kölsche danze us der Reih“ zu den Klängen der „Vereinigte Jägerkapelle Straberg“ und dem Gesang von Dr. Joachim Wüst, Präsident der Große Kölner K.G. und Vizepräsident des Festkomitee Kölner Karneval.

 

Posted by admin