Kneipensitzung der Fidele Zunftbrüder: Et wor ens widder gigantisch

Posted By on 23. Januar 2018

Das hätten sie sich nicht träumen lassen- die „Macher“ der Kneipensitzung. Zum neunten Mal  war das Haus Schnackertz in Köln-Nippes, die Stammkneipe der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e.V. zum Bersten gefüllt und alle waren gespannt auf die Dinge die da kommen.

Einführung in die Sitzung hielt der Senatspräsident Bruno Grimbach, „Handhabung bei der Kneipensitzung.“ Endlich sollte es losgehen, Peter Esser und Conni Tosetti wollten das erstemal die Band mit dem neuen Namen „hausgemacht“ ansagen, da kamen noch zwei Nachzügler, die sich noch einen guten Platz suchten – auf der Bühne – .

Marizebill und Heinrich Schmitz ( Bettina Wegener und Andreas Wolff ). Marizebill gab Heinrich mächtig Zunder, aber am Schluss hatte er das letzte Wort. Ein herrliches Opening.

Dann konnte man endlich die Band „hausgemacht“ ansagen, die mit ihren schönen kölschen Liedern den Saal zum mit singen einlud.

„Ne Schötzejung“

Im Anschluss daran, wie konnte es anders sein  „Ne Schötzejung“ ( Andreas Wolff ) der seine Erlebnisse des letzten Schützenausfluges preisgab und sich die „erste Rakete“ vor dem Publikum verdiente.

Wer Gilbert Becaud kennt, hätte glatt gedacht er singt life – Rudi Meisen beklagte sich in einen Lied bei seiner Frau (Petra Schoo) wie schlampig sie doch geworden ist – seit derHochzeit -.

Hänneschen-Thiater

Im Anschluss daran hatte sich das Hänneschentheater zu uns auf die Bühne eingeladen, da der WDR sie nicht mehr überträgt, die auch noch einen Karnevalsvirus (Conny Tosetti) mitbrachten und Schwierigkeiten mit den Jahreszeiten hatten. Der Schäl (Peter Esser) hatte aber Hänneschen (Rudi Meisen), dat Bärbelchen (Anke Müller) und den Speimanes (Vize-Präsident Ingo Pohlkötter) gut im Griff und man konnte sich mit individuellen Klangwolken anfreunden.

Ein Zwiegespräch am Biertisch in dem Einer nicht einen Satz bilden konnte und der Andere ihm auf die Sprünge helfen musste, lieferten sich Markus Salzburg und Rudi Meisen.

Danach näherten sich dunkle Gestalten in Schwarz mit Hut und Sonnenbrille der Bühne, die Frauen tanzen, gekonnt zu Blues Brothers, allerdings waren sie nach der Zugabe ziemlich – Atemlos-.

Der Saal kochte- und wer meinte er konnte sich in der Pause erholen- der hat noch nie die Tanz-Garde Auwei erlebt, die mit Ihrem Lied T-C-Auwei zum Mitsingen und tanzen einlud – ein Muss – die Zuschauer forderten dann noch eine Zugabe und machte auch sie – Atemlos -.

Wer meinte er würde nicht vom – Klimakterium- erreicht konnte sich bei der Beerdigung der „letzten“ (Binde) eines Besseren belehren lassen. „Zuerst möchte man es loswerden und dann trauert man“.

“Wer sie nicht kennt, kennt nicht die Kneipensitzung. „Die Löstigen Knalltüten von 1719 eV.“ -Peter Esser und Conni Tosetti mit der „Jallasitzung“ – fünf Stunden Sitzungsprogramm mit zwei Akteuren – einmalig – großartig-. Nicht zu vergessen und Dankeschön an diese Beiden, die mit Herz und Seele und viel Schweiß durch das Programm führten. -Echte Leidenschaft – Zwischendurch heizte immer wieder die Band „hausgemacht“ den Zuschauern ein- die auch immer wieder begeistert mitsangen.

Dann schoben sich zwei rosa Kartons durch die Menge auf die Bühne zu-„Barbie und Ken“, die sich nach sieben Jahren wiedertrafen und sich so einiges an den Karton  schmissen.

Wer nun meint sein Steak und sein Salat wäre die optimale Ernährung hatte nicht mit dem Koch (Rudi Meisen) gerechnet- der allen kräftig ins Gewissen redete und keiner weiß was er jetzt noch essen soll, – gelungen – .

Die Turbobinen holten mit ihren Liedern und Darstellungen alle wieder von den Sitzen, zum schunkeln und mitsingen.

Das „Trio Haargenau und schnittig“ besang den Genuss und die Auswirkung von zu vill „Bunnesupp“ – „Drei Sahneschnittchen“

Am Ende des Abends kommt der „Rote Funk“ nach Hus und schwad mit singer Uniform, bis seine Holde erwacht und er in Bedrängnis kommt. Aber Ende gut, alles Gut.!

Aber einmal ist auch der schönste Abend vorbei, die Akteure betraten alle die Bühne, bedanken sich bei den Zuschauern mit einem neuen Lied: “Selfs jemaat“ und nach den Zugaben die lautstark gefordert wurden mit „Rheinische Art“ und bei „Leev Marie„ konnten dann die Mitglieder der Zunft, die Bühne verlassen.

„Nee wat wor et widder schön.“

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner K.G. Fidele Zunftbrüder / Text: Andreas Wolff, Fotos: Fidele Zunftbrüder)

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