Müllemer Junge in der Mülheimer Stadthalle wieder „jnadenlos jeck“

Posted By on 3. Februar 2018

Foto: Andreas Klein

Der „Jöözenich vun Müllem“, die Stadthalle Köln-Mülheim am Wiener Platz, hatte am gestrigen Abend wieder alle Tische und Bänke aus dem Saal geräumt – denn die werden nicht wirkllich gebraucht auf Kölns größter, nicht gesponsorter Jugendveranstaltung im Kölner Karneval – der legendären „Jnadenlos Jeck“-Jugendsitzung der K.G. Müllemer Junge, die bereits zum 27ten Mal stattfand.

Literat Alexander Dick hatte wieder einmal zehn Bands und das Tanzkorps der Müllemer Junge, die „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“, auf die Bühne geholt und liess als Sitzungsleiter mit seinem Elferrat die Stimmung in der rappelvollen Halle von Anfang an in höchsten Sphären schweben: Mit den Band „Lupo“, den Höhner, Kasalla, den Domstürmer, Pläsier, den Funky Marys, BRINGS, Querbeat, Miljö und den Paveier gab es einen bunten Mix aus alt-etablierten, neu-etablierten und jungen aufstrebenden Bands, welche die Stadthalle bis in den frühen Morgen hinein beben liessen!

Für gerade einmal 30,00 € Eintritt gibt es non-stop rund fünfeinhalb Stunden die musikalisch-karnevalistischen Top-Acts und eine der besten Tanzgruppen Kölns auf einer Veranstaltung – da ist es kein Wunder, dass nicht nur Jugendliche, sondern auch Junggebliebene auf der Party mitfeierten. Und nicht nur das macht „Jnadenlos Jeck“ aus: Es ist auch die Tatsache, dass es hier wie auf einer Sitzung zugeht! Eine Jugendveranstaltung mit Elferrat und Saalkapelle gibt es in der Form nur bei den Müllemer Junge. Und das macht für viele junge Jecken den Unterschied zu den zahlreichen Kostümparties, Disco-Events und Kostümbällen aus. Und u. a. deshalb treffen sich jedes Jahr rund 1.500 feierwütige Jecken bei der jnadenlos jecken Veranstaltung der Müllemer Junge!

Und nicht nur das Programm und das Ambiente passt: Ein großes Lob an dieser Stelle auch einmal an die Security von der „RA Sicherheitsdienst GmbH„. Die Mädels und Jungs sind immer freundlich und immer zuvorkommend. Und wenn ein Gast meint, dass er eine andere Meinung wie der Sicherheitsmitarbeiter hat, dann wird das freundlich geklärt – und nicht, wie in bei anderen Wachdiensten, selbst Journalisten direkt mit einem Hausverbot und einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch gedroht! Es muss allerdings auch erwähnt sein, dass das Team um „Cheffe“ Ramon Ademes seit Jahren konstant bleibt und nicht, wie bei den anderen Wachdiensten, konstant wechselt! Man kennt sich und man respektiert sich, weil man sich seit Jahren kennt! Und auch wenn es so aussieht, als wenn die Mitarbeiter nicht alles im Blick haben … die Mädels und Jungs sind so eingespielt, die sehen wirklich alles! Und reagieren ggfs. blitzschnell! Das musste mal gesagt sein.

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