„Fidele Jonge“ tanzten am Samstag „us em Veedel“ nach Mülheim

Posted By on 5. Februar 2018

Foto: Andreas Klein

Seit einigen Jahren tanzt die Große Dünnwalder K.G. „Fidele Jonge“ bei ihrer Kostümsitzung schon „us der Reih“ – denn anstatt im ihrem Veedel Köln-Dünnwald geht man ins Nachbarveedel nach Köln-Mülheim in die Stadthalle am Wiener Platz. Der Grund ist simpel: Eine so große Halle gibt es in Dünnwald nicht und da nimmt man einmal im Jahr den Weg auf sich, um mit rund 1.000 Jecken zu feiern.

Nach dem Einzug des Elferrates und der Begrüssung durch den Präsidenten der K.G., Wilfried Wingensiefen, eröffnete das Kölner Dreigestirn mit Adjudantur und Equipe das karnevalistische Programm im Gürzenich von Mülheim. Anschließend brachte Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ die bunt kostümierten Gäste das erste Mal zum Lachen. Ein erstes musikalisches Highlight gab es mit der Band „Cöllner“.

Wie wir schon öfter berichtet haben, feiert Annette Esser als „Achnes Kasulke“ in dieser Session ihr närrisches Jubiläum „11 Jahre Putzen ohne Wasser“. Die Fidele Jonge haben sich diesem Jubiläums-Motto angenommen und „der Achnes“ einen neuen Putzeimer überreicht – passenderweise mit Loch im Eimerboden, damit auch die nächsten 11 Jahre sicherlich kein Wasser im Eimer ist!

Mit den Höhner und dem Tanzcorps „De Höppemötzjer“ ging es bis zur Pause unterhaltsam weiter im Programm. Und auch heute gab es für die Tanzgruppe wieder in bester „Let´s Dance“-Manier die bereits bei den letzten beiden Sitzungen zum Einsatz gekommenen Bewertungskellen – und natürlich mit 111 Punkten die volle Punktzahl!

Nach der Pause eröffnete das staatse Korps des Reiter-Korps Jan von Werth die zweite Abteilung. Mit Bernd Stelter, der Micky Brühl Band, Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“, King Size Dick (begleitet von einem Trio), Bauchredner Klaus Rupprecht mit seinem vorlaufen Affen „Willi“ und „Kuhl un de Gäng“ feierten die Jecken – nicht nur aus Dünnwald – bis in den frühen Morgen hinein.

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