Home Session 2018 (Früh-)Start in die Session 2018/2019 bei drei Gesellschaften

(Früh-)Start in die Session 2018/2019 bei drei Gesellschaften

(Früh-)Start in die Session 2018/2019 bei drei Gesellschaften

Am gestrigen Samstagabend starteten gleich drei Gesellschaften in die Karnevalssession 2018/2019. Wobei eine Gesellschaft, bei genauerer Betrachtung, nicht nur in die Session startete, sondern auch ihre Jubiläumssession mit einer Gala beendete. Wer wo und wie feierte, können Sie nachfolgend etwas ausführlicher lesen.

Große Sülz-Klettenberger beendet Jubiläumssession und startet in die neue Session

Fotos: Andreas Klein

Im Belvedere-Saal des Pullman Cologen Hotel, hoch über den Dächern von Köln und mit weitem Blick über die abendliche Stadt, feierte die Große Sülz-Klettenberger mit zahlreichen Gästen im Rahmen einer Gala das Ende der Jubiläumssession „90 Jahre Große Sülz-Klettenberger“ und den Start in die lange Session 2018/2019, die bekanntlich erst im März 2019 enden wird.

Gegründet wurde die Gesellschaft 1928 als „Karnevalsgesellschaft Grön-Rut Sülz-Klettenberg“. Im Jahr 1935 wurde die Gesellschaft in „Karnevalsgesellschaft Löstige Sülzer“ umbenannt. Den heutigen Namen erhielt sie Mitte der sechziger Jahre; den Gesellschaftsfarben Grün und Rot ist man aber bis heute treu geblieben. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte die Gesellschaft zu den ersten Gesellschaften, die wieder Karnevalssitzungen veranstalten durfte. Im Jahr 1953 veranstaltete man den ersten Sülzer Veedelszoch am Karnevalsdienstag. Seit mehr als närrische elf Jahre leitet Hermann-Josef Billetter die Geschicke der Familiengesellschaft als Vorsitzender, Präsident und Sitzungspräsident (im Foto mit Pressereferentin Nicole Nabbefeld).

Bei dem gestrigen Gala-Abend gab es neben einem leckeren Buffet auch ein Überraschungsprogramm, zu dem keiner der Verantwortlichen etwas sagen konnte (oder wollte). Einzig und allein die Tatsache, dass keine Künstler gegen Gage verplichtet worden waren, sondern das Programm aus „den eigenen Reihen“ gestellt wurde, war den Verantwortlichen zu entlocken …


K.G. Kölsche Figaros feierte an neuer Wirkungsstätte und tat Gutes

Scheckübergabe bei den Figaros

Zum ersten Mal feierte die K.G. Kölsche Figaros ihre Sessionseröffnung im Saal des Brauhaus „Em kölsche Boor“ am Eigelstein. Dem Ruf war neben der Gesellschaft auch deren Ehrentanzcorps „Agrippina Colonia“ gefolgt.

Nach der Begrüssung durch den Schatzmeister und Sitzungspräsidenten Harald Esser stellte dieser den neuen Sessionsorden der Gesellschaft vor, der „diesmal an den Berufsstand des Friseur und mit einer kreHAARtiven Abweichung des diesjährigen Mottos“ angelehnt ist. Den Orden gibt es auf den Veranstaltungen der Gesellschaft.

Gleich zwei Schecks übergab die Gesellschaft anschließend an wohltätige Zwecke: Herr Wenzel vom „Förderverein für krebskranke Kinder e. V. Köln“ und Thomas Gemein vom „Förderverein Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße Köln“ erhielten jeweils 250 € für ihre Projekte.

Anschließend wurden Texthefte verteilt, denn die Figaros und ihre Gäste mussten selbst ran: Gleich 2 * 11 der beliebtesten Karnevalshits galt es selbst zu singen. Darunter Klassiker wie „Drink doch ene met“ und „En uns´rem Veedel“, aber auch aktuellere Hits wie „Jedäuf met 4711“ oder „Du bes Kölle“. Und der Gast, welcher den Karnevals-Super-Hit des Abends richtig voraussagen konnte, durfte sich auch noch über ein Präsent freuen.

Unterstützt wurden die Kölsche Figaros von Mundartsänger Philipp Oebel und dem Team von „schaedelmusic“.


Traditionelle Sessionseröffnung bei den Kölsche Grielächer

Fidele Kölsche bei den Grielächer

Im kleinen Festsaal des Maritim Hotel, dem Saal „Heumarkt“, feierte am gestrigen Abend die K.G. Kölsche Grielächer ihre traditionelle Sessionseröffnung. Bereits gleich zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Mitglieder der Gesellschaft den neuen Sessionsorden und die Damen den Damenorden aus der Hand des Vorstands.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Präsidenten der K.G., Rudi Schetzke, zogen die Fidele Kölsche (Foto) in den Saal ein. Die Fidele Kölsche feiern in wenigen Tagen ihr 30-jähriges Bestehen mit einer Veranstaltung in den Sartory-Sälen. Mit ihren traditionellen Leedcher holten die Fidele Kölsche gleich zu Beginn die Jecken im Maritim Hotel von den Stühlen.

Mit einem großen Buffet, welches im Foyer des Maritim aufgebaut war, stärkten sich anschließend die Gäste für den restlichen Abend.

Tenor Tino Selbach unterhielt mit bekannten Liedern die Jecken, bevor es zu den Vereidigungen der neuen Mitglieder und zu Ehrungen verdienter Mitglieder überging. Die Gesellschaft nahm mit Markus Quetting und Christoph van Dyck zwei neue Mitglieder auf, der Senat der Kölsche Grielächer mit Hermann Kuwald, Peter Radermacher und Tim Oelkers drei neue Mitglieder. Das vierte neue Mitglied des Senats, Gerd Velden, hatte auf dem Weg zur Veranstaltung einen schweren Autounfall – der Wagen ist Totalschaden, Velden hat nur leichte Blessuren erlitten. Gute Besserung auch von uns.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Anton Bahr und Wilfried Jansen (2 * 11 Jahre), Klaus Hoffmann und Wolfgang Peters (3 * 11 Jahre) sowie Dieter Richter und Horst Weber (50 Jahre) geehrt. Toni Weiss und Manfred Bloeming wurden zu Ehrengrielächer ernannt.

Nach den Vereidigungen und Ehrungen konnte sich die Nachwuchsband „Planschmalöör“ den jecken Grielächern und ihren Gästen präsentieren.

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