Mädchensitzung der Kölsche Lotterbove an neuer Location

Posted By on 29. Januar 2019

Foto: Andreas Klein

Quasi mit einer Premiere feierten die Kölsche Lotterbove am vergangenen Sonntag ihre Mädchensitzung: Nachdem man jahrelang in der Wolkenburg, dem chicen Stadtschlößchen in der Kölner Innenstadt, gefeiert hatte, wechselte man auf die andere Rheinseite in das Dorint Hotel an der Messe. Offenbar ein guter Schachzug, denn die Hütte war brechend voll, die Stimmung hervorragend – und der, wie er selbst meinte, „schönste Präsident von ganz Köln“ strahlte über das ganze Gesicht.

Der Elferrat wurde von einem kölschen Schutzmann geleitet … nein, nicht das Original: Horst Müller, Chef der Künstleragentur Go, die mit ihrem Karnevalsableger „alaaaf“ den Großteil der Kölner Karnevalsveranstaltungen und -künstler betreut, machte als Sitzungsleiter auf „kleiner kölscher Schutzmann“! Nach dem Einzug des Elferrates und der Begrüßung durch Müller eröffnete das Kölner Traditionskorps der Altstädter Köln den Nachmittag. Die musikalische und tänzerische Darbietung der grün-roten Stadtsoldaten sorgte für eine erste Einstimmung auf die Sitzung. Martin Schopps als erster Redner des Nachmittags bekam die jecken Mädcher zum Zuhören – und kassierte auch hier wieder Standing Ovations.

Guido Cantz

Bei der Band „cat ballou“ hielt es die Mädels dann nicht mehr auf den Stühlen – und auch das junge Serviceteam des Dorint Hotel an der Messe feierte mit den jecken Damen mit. Dass die jungen Leute, die im Dorint den Service übernehmen, jeden Animateur in einem x-beliebigen Urlaubsresort in den Schatten stellen, wenn es um die Motivation der feiernden Meute geht, haben wir schon in den letzten Jahren festgestellt – und dies scheint auch ein Grund zu sein, warum immer mehr Gesellschaften den Festsaal im Hotel gegenüber den südlichen Messehallen buchen.

Selfie mit Guido …

Als Guido Cantz dann die Bühne betrat, war es kurzzeitig noch etwas lauter im Saal – doch nach dem obligatorischen „Mooooorgen!“ des blonden Comedians und TV-Moderators aus Köln-Porz verstummten die Mädels relativ zügig. Es war wieder Zuhören angesagt. Und als dann eine Dame vor der Bühne noch ein Selfie mit Guido machen wollte, hatte dieser – obwohl er bereits in seiner Rede war – hierfür kurz Zeit.

Mit der StattGarde Colonia Ahoj, die an diesem Tag von Torben Klein (ehemaliger Frontmann der Kultband Räuber) begleitet wurde, stieg dann wieder die Partystimmung bei den mittlerweile raderdollen Weibern – hier hätte kein Redner der Welt nochmal Gehör gefunden, also ging die Party mit Lupo, den Fauth Dance Gentleman, Druckluft, BRINGS, dem Kölner Dreigestirn und den Klüngelköpp einfach bis in den frühen Abend weiter …

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