Domputzer-Mädchensitzung zieht wieder Mädcher aus nah und fern an

Posted By on 1. Februar 2019

Foto: Andreas Klein

Ausverkauftes Haus am gestrigen Nachmittag bei der traditionellen Mädchensitzung der K.G. Kölsche Domputzer im „Jöözenich vun d´r Schäl Sick“, der Stadthalle Köln-Mülheim am Wiener Platz. Gut ein Drittel des Saales war mit jecken Mädcher aus Hamm gefüllt, die schon seit Jahren mit steigenden Besucherzahlen die Sitzung besuchen. Zwei weitere Busse kamen vom Niederrhein, genauer aus Kleve – und auch diese Mädels sorgten für ordentlich Stimmung im Saal!

Ebenfalls unter der Gästen waren 30 Damen der Behindertenwerkstatt der SBK, die von den Domputern eingeladen worden waren. Im Vorfeld der Sitzung hatte man auch einen ganz besonderen Platz verlost – nämlich einen Platz im Elferrat. Bei der Ziehung, die live auf facebook übertragen wurde, dann die Überraschung: Gewonnen hat ausgerechnet eine ehemalige Tänzerin der Gesellschaft! Na, da war das „Hallo!“ aber groß.

Solo-Trompeter Lutz Kniep eröffnete die Sitzung mit seiner Show. Die Mädels waren begeistert. Annette Esser als „Achnes Kasulke“ berichtete von ihrem „Ährwin“ und dem Leben der „letzten deutsch-sprechenden Putzfrau vor der Autobahn“. Die Cöllner mit ihren Liedern sorgten für Schunkelstimmung, bevor das Berufsleben eines Lehrers, vorgetragen vom Abräumer der Session Martin Schopps, die Mädels vor Lachen fast vom Stuhl fallen liess. Mit den Hits der Räuber und deren neuen Frontmann Sven West ging es in Pause.

Nach der Pause hatte es das Kölner Dreigestirn eilig – bereits vor dem geplanten Auftrittsende waren die Tollitäten von der Bühne. Sitzungsleiter Volker Dahmen nutzte die Chance und sang mit den Mädels bis zur Überbrückung des nächsten Auftritts einfach kölsche Leedcher. Der Stimmung tat dieses Loch im Programm keinen Abbruch. Die Klüngelköpp kamen „just in time“ zum Auftritt und konnte die Stimmung oben halten. Mit der StattGarde Colonia Ahoj, den Fidele Kölsche, der Tanzgruppe „Original Kölsche Domputzer“ und zum Finale den Höhner feierte man bis in den Abend hinein …

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