Koot un spack – Klaaf us Kölle

Posted By on 1. April 2019

Die Session 2018/2019 ist seit Anfang März Geschichte. Aber bereits kurz nach dem Sessionsende gab es weitere Informationen aus den Kölner Karnevalsgesellschaften, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Hierfür gibt es auch weiterhin unsere beliebte Rubrik „Koot un spack – Klaaf us Kölle“. Viel Spaß beim Lesen der ersten Ausgabe nach der Session!

KG Köln-Rodenkirchen spendet 6.666 €

Foto: K.G. Köln-Rodenkirchen

Nach einer grandiosen Jubiläumssession (5 Jahre) mit dem großen Finale der ersten Teilnahme am Rosenmontagszug ist die KG wieder ihrem sozialen Herzblut-Engagement nachgekommen und hat eine großzügige Spende für einen großartigen Verein zur Verfügung gestellt.

Auf besondere Empfehlung der KG Mitglieder Dr. Sebastian Schäfer und Dr. Christoph Schäfer hat sich die KG in dieser Session bewusst, un vun Hätze für eine Spende an den Förderverein krebskranker Kinder entschieden.

Bei der Scheck Übergabe an die Vorsitzende, Frau Marlene Merhar, konnten sich der Schatzmeister, Andreas Schäfer, und der Präsident, Marcus Becker, ein emotionales umfassendes Bild dieser wunderbaren Einrichtung im Herzen von Köln machen.

„Wir sind begeistert von dem Engagement des Fördervereins und was in den letzten 29 Jahren bereits alles ausschließlich mit Spendengeldern erreicht werden konnte! Dass wir nun mit dieser Spende einen Teil dazu beitragen können macht uns glücklich und stolz. Der Dank geht an alle Gäste unserer Veranstaltungen (je Karte EUR 1,00 für den guten Zweck) und unsere Mitglieder die großzügig aufgerundet haben!“ so der beeindruckte Präsident, Marcus Becker.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


10 Jahre Bordkapelle der StattGarde

Am 23. März 2019 feierte die Bordkapelle der StattGarde Colonia Ahoj e.V. ihr zehnjähriges Bestehen. Unter dem Motto „Von der Pizzeria in die KölnArena“ lud die mittlerweile 30-Mann- und Fraustarke BoKa zu einer zünftigen Jubiläumsfeier in das StattGarde-Stammlokal „Im Leuchtturm“ ein.

Als besondere Gäste und Freunde wurden die Korpskapelle „Jan von Werth“ e.V. unter der Leitung von Matthias Wiedemann sowie das Musikkorps Schwarz Rot Köln e.V. unter der Leitung von Christian Kuhn erwartet, die gemeinsam mit der Bordkapelle der StattGarde unter Leitung der beiden Kapellmeister Roland Steinfeld und Simon Flottmann vor dem Leuchtturm aufspielten.

Am 6. März 2009 gründete die StattGarde auf Initiative der beiden Vereinsmitglieder Christian Lang und Christian Kühlwein den damals sogenannten „Musikzug“ mit dem Ziel – neben dem Tanzkorps und dem Shanty-Chor – als drittes Beiboot das Auftrittsprogramm der StattGarde in der Session zu ergänzen. Zu diesem Zeitpunkt stellte eine vereinseigene Kapelle ein Novum im Kölner Karneval dar. Schnell fanden sich einige Musik-Interessierte aus den Reihen der StattGarde, von denen jedoch nur Wenige ein Instrument beherrschten. Neben einer handvoll erfahrener Musiker fingen die Meisten tatsächlich bei „Null“ an. Voller Tatendrang wurden Instrumente angeschafft und die strenge Devise ausgerufen: üben, üben, üben, egal ob zuhause oder im Probenraum, der anfangs in einem kleinen Gastraum einer Pizzeria in Köln-Nippes war.

2010 übernahm der Berufsmusiker Roland Steinfeld die Leitung der Bordkapelle und brachte als Kapellmeister Professionalität in das Spiel. Auch wenn in den Anfängen der Klang noch etwas „dünn“ war, waren die Entschlossenheit, die Spielfreude und die Gemeinschaft so stark, dass die Musiker manch schräger Ton, der sich ins Spiel verirrte, nicht erschüttern konnte. Und die Zielstrebigkeit sollte belohnt werden. Von Jahr zu Jahr steigerte sich die Bordkapelle und baute ein beachtliches Repertoire auf, das sie bis heute nicht nur in der Session, sondern auch rund ums Jahr immer wieder zum Besten gibt. Die exzellenten Arrangements werden dabei von Roland Steinfeld und zunehmend von Simon Daniel Flottmann, der 2018 zum zweiten Kapellmeister ernannt wurde, selbst gesetzt. Neben den weit mehr als 100 StattGarde-Auftritten in jeder Session hat zusätzlich die Gastspieldirektion Hofner die Bordkapelle seit 2018 auch für das Opening der Lachenden KölnArena verpflichtet, wo sie jeden Abend als Eisbrecher die 12.000 Jecken vom Stand weg von Null auf Hundert bringt. Heute ist die Bordkapelle als wahrer Stimmungsgarant nicht nur im Kölschen Fasteleer bestens bekannt und ist als Teil der StattGarde ein Vorbild für gemein¬schaft-liches, ehrenamtliches Engagement.

Die Bordkapelle freut sich über weitere Verstärkung in allen Registern, insbesondere Posaunen, Hörner, Tuben und Schlagwerk. Jeder ist willkommen. Geprobt wird jeden Mittwoch von 20:00 bis 22:00 Uhr in der GGS Geilenkirchener Straße in Braunsfeld. Eine freie Probe zum Schnuppern findet am 10. April 2019 statt. Kontakt: bordkapelle@stattgarde.de

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Kölsche Narren Gilde beendete Karnevalssession mit Laetare-Essen

Foto: Andreas Klein

Am gestrigen Sonntag, dem 31. März 2019, lud die Kölsche Narren Gilde ihre Mitglieder zum traditionellen Laetare-Essen in den Saal Heumarkt des Maritim Hotel Köln ein. Die Kölsche Narren Gilde pflegt die Tradition des Laetare-Essen, also eines gemeinsamen sonntäglichen Fastenbrechens auf dem Scheitelpunkt der Fastenzeit am vierten Sonntag nach Aschermittwoch. Nun sind es noch drei Wochen bis Ostern …

Präsident Helmut Kopp erläuterte in keiner kurzen Ansprache die Laetare-Tradition – und verwies darauf, dass die Kölsche Narren Gilde ja auf ein Fischessen nach Aschermittwoch verzichten würde. Also würde man die Karnevalssession 2018/2019 erst mit dem Laetare-Essen beenden, weshalb man bis zum Ende der Veranstaltung auch noch das ein oder andere „Alaaf!“ vernehmen konnte.

Nach der Begrüßung durch Helmut Kopp wurde das umfangreiche und reichhaltige Buffet eröffnet. Neben frischen Blattsalaten und einem Vorspeisenbuffet, welches sicherlich für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte, gab es wahlweise Züricher Geschnetzeltes, Maispoulardenbrust oder Lachssteak. Neben frischem Obstsalat, einer schönen Käseauswahl und kleinen süßen Cremesünden im Gläschen gab es auch ein Dessert, welches der Maritim-Küche nicht gerecht wurde: Vorgefertigte Kaiserschmarrn-Würfel aus der Tiefkühltruhe, die man nur mit Hilfe der dazu gereichten Cognac-Pflaumen und der Vanillesoße wirklich runter bekam … dieses Gericht war einem 4-Sterne-Hotel wie dem Maritim Köln nicht wirklich würdig!

Helmut Kopp kündigte dann einen besonderen Auftritt an, denn „Luciano Parmarotti“ sollte auf der Bühne singen … doch zuerst einmal kam ein Clown, den man schon aus der ZDF-Mädchensitzung kannte und der mit seinem widerspenstigen Koffer so seine Probleme hatte. Nach diesem Opening wurde dann aus dem Clown eben jener „Luciano Parmarotti“. Und ja, die Mini-Playback-Show lebte wieder auf!

Unterhaltsam war die Nummer von Diplom-Clown Georg Leiste, der sich hinter „Luciano Parmarotti“ verbarg, durchaus. Der Künstler, der auch schon im Circus Roncalli aufgetreten ist, konnte für seinen Auftritt durchaus Applaus einheimsen – den er aber zu Beginn seiner Show mit dem Publikum auch vorher eingeübt hatte.

Nach ein paar internen Ehrungen verdienter Mitglieder, der Ernennung neuer Senatoren und der Vorstellung neuer Gesellschaftsmitglieder wurde die Veranstaltung am frühen Nachmittag für beendet erklärt.

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