Prunksitzung des Reiter-Korps Jan von Werth mit erstem Dreigestirn-Aufzug beim eigenen Korps

Posted By on 14. Januar 2020

Fotos: Andreas Klein

Am Samstagabend, und damit einen Tag nach der furiosen Proklamation des Kölner Dreigestirn 2020, startete das Reiter-Korps Jan von Werth mit seiner Prunksitzung in die Session, welche dem Korps noch lange in Erinnerung bleiben wird – denn immerhin kommen die Tollitäten in diesem Jahr aus den eigenen Reihen.

Ludwig Sebus

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Pänz vum Jan von Werth“ eröffnete die erste Sitzung des Reiter-Korps in dieser Session. Die Kinder und Jugendlichen zeigten ihre tänzerische Darbietung und erhielten dafür langen Applaus. Kaum waren die Pänz aus dem Saal ausgezogen, zog das Reiter-Korps Jan von Werth mit allen Mann in den Saal ein … ach nee, nicht mit allen – drei fehlten ja. Aber die kamen noch später zu Besuch.

Nach dem tänzerischen und musikalischen Auftritt des Korps gab es einen ganz besonderen Auftritt: Der „Grand Seigneur des Kölner Karnevals“, Ludwig Sebus, stimmte seine bekannten Lieder an – und das Foyer war menschenleer! Der 94-jährige kommt nicht nur auf der Bühne rüber, als wäre er locker 20 bis 30 Jahre jünger. Die Treppe zur Bühne ist für ihn kein Problem – und Sebus ist immer und zu jedermann freundlich. Dieser Mensch ist ein wirkliches karnevalistisches Phänomen!

Mit „cat ballou“, Martin Schopps und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ ging es weiter in der ersten Abteilung. Nach der Pause stattete das Kölner Dreigestirn um Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet seinen Korps-Kameraden einen Besuch ab. Begleitet wurden die drei Tollitäten von ihrer Prinzen-Equipe und der Tangruppe „Original Kölsch Hänneschen“. Bis in den frühen Morgen sorgten JP Weber, die Klüngelköpp, die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ und die Räuber für kurzweilige Unterhaltung.

Kleiner Faux-pas am Rande: Ein „Kollege“ der Presse tauchte mit der falschen Korps-Mütze bei der Gesellschaft auf – und war schnell Thema unter den Kollegen am Pressetisch. Tenor: „Das geht ja mal gar nicht! Entweder die richtige Mütze oder gar keine. Aber nicht die Falsche!“ (Der „Kollege“ hat übrigens aus dem Fehler nicht gelernt und tauchte immer wieder mit der falschen Mütze bei anderen Gesellschaften auf … und überall war er sofort Gesprächsthema Nr. 1!)

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