Domsitzung erklärt den Kölner Dom zum 87ten Veedel von Köln

Posted By on 28. Januar 2020

Foto: Andreas Klein

Zum 24ten Mal feierte der Domsitzung e. V. am Sonntagnachmittag die traditionelle Domsitzung zu Gunsten der „Hohen Domkirche zu Köln“, wie der Dom korrekt heißt. Und auch in dieser Session geht der Erlös der Veranstaltung per Scheck für ein Tastmodell des Kölner Doms für stark sehbehinderte oder blinde Menschen.

Der Orden der Domsitzung zeigt in diesem Jahr drei Ringe, die sich – beschriftet mit den Namen der 86 kölschen Veedel – um den Dom drehen. Somit dreht sich in Köln quasi alles um den Dom – welchen die Macher der Domsitzung kurzer Hand zum 87. Veedel Kölns ausrufen.

Mit dem Korps der Altstädter Köln startete die Sitzung am Nachmittag. Willibert Pauels als „Ne bergische Jung“ philosophierte auf der Bühne in seiner bekannten Art und Weise, bevor die Tanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ sich tänzerisch präsentierte. Nach der Scheckübergabe an den Kölner Dompropst Gerd Bachner, der zum dritten Mal einen Scheck über 5555 € für das Tastmodell in Empfang nahm, sorgte Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ für herzhafte Lacher im Saal. Mit der Band „Kasalla“ ging es in die Pause.

Das Korps der Blauen Funken eröffnete die zweite Abteilung. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ sorgte anschließend wieder dafür, dass sich die Lachmuskeln bewegen konnten. Das Kölner Dreigestirn machte den Gästen der Domsitzung seine Aufwartung, bevor er mit den Klüngelköpp musikalisch weiterging. Christian Pape und sein genialer Partner Dr. Bimmermann sorgten am frühen Abend noch einmal für Lachstürme, bevor es mit den Bläck Fööss ein wirklich herzerwärmendes Finale mit alten und neuen Fööss-Songs gab.

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