Große Sülz-Klettenberger K.G. braucht dringend karnevalistischen Nachwuchs

Posted By on 10. Februar 2020

Foto: Andreas Klein

Während das Reiter-Korps Jan von Werth im großen Festsaal vor ausverkauftem Haus spielte, bot sich dem Betrachter im Ostermann-Saal ein anderes Bild: Im Saal gab es noch jede Menge Platz, der hintere Saalbereich war erst gar nicht eingedeckt worden. Auf unsere Frage, warum man nicht ausverkauft sei, gab man bereitwillig Auskunft …

Literat Rolf Fahsbender: „Wir haben den Kartenvorverkauf komplett auf Koelnticket umgestellt. Dort hatte man aber Veränderungen durchgeführt, die man uns nicht mitgeteilt hatte – und schon konnten die Gäste die Karten nicht auffinden. Das hat uns einige Plätze gekostet!“, so Fahsbender sichtlich genervt. „Allerdings gibt es bei uns auch ein Problem mit der Überalterung. Wir brauchen neue, junge Leute! Wir haben jetzt ein paar junge Leute, die bereit sind, unsere Arbeit zu übernehmen. Wir im Vorstand sind ja alle schon eigentlich zu alt. Wir brauchen dringend frischen Wind im Verein!“

Am Programm jedenfalls lag es nicht, dass die Sitzung nicht ausverkauft war: Mit dem Korps der K.G. Treuer Husar startete man in den Abend. Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ (Foto) konnte die bunt kostümierten Jecken mit seinem Vortrag begeistern. Für die Musiker der Band „5 Jraad“ war es offenbar der erste Auftritt im Ostermann-Saal der Sartory-Betriebe – deren Techniker wussten nämlich nicht, wie man die Instrumente und Soundanlage in den ersten Stock bekommt. (Kleiner Tipp: Der Architekt hatte dafür eine Treppe eingeplant.) Mit dem Kölner Dreigestirn und den Domstürmer endete die erste Abteilung.

Nach der Pause gab es die Hits der Räuber, bevor mit Martin Schopps und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ die Lachmuskeln der Jecken fast an den Rand der Belastbarkeit brachten. Die Micky Brühl Band und die Tanzgruppe „Wahner Wibbelstetze“ komplettierten das Programm der diesjährigen Kostümsitzung der traditionsreichen Gesellschaft …

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