Rocholomäus mit Veedelseinzug bei der größten Pfarrsitzung Kölns

Posted By on 14. Februar 2020

Foto: Andreas Klein

Einen besonderen Einmarsch gab es am gestrigen Abend beim Kölns größter Pfarrsitzung, der traditionellen Rocholomäus-Sitzung im großen Festsaal der Sartory-Betriebe: Begleitet von den Spielmannszügen „Ihrefelder Cheyenne“ und „Beckendorfer Veedelspirate“ zogen elf Veedelsvereine aus Köln-Bickendorf, -Ossendorf und -Ehrenfeld gemeinsam mit dem Elferrat des Rocholomäus e. V. auf die Bühne. Ein beeindruckendes, farbenfrohes Bild. Doch damit nicht genug, denn der Träger des „Goldenen R“, Ludwig Sebus, eröffnete die Sitzung mit einem Medley – und der ganze Saal sang mit!

 

 

 

Seit 50 Jahren spielen nun die Bläck Fööss auf den Kölner Bühnen im Karneval – und bei Rocholomäus konnten die Fööss gleich zu Beginn der Sitzung den bunt kostümierten Jecken im Saal mit ihren Hits eine Gänsehautstimmung erzeugen – allein beim Klassiker „En uns´rem Veedel“ lagen sich hunderte Jecken singend und schunkelnd in den Armen. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ konnte bei dieser Stimmung eigentlich nicht verlieren, denn die jecken Rocholomäer können feiern – aber im nächsten Moment bei einem Redner aus mucksmäuschenstill sein. Danach gab es eine Uraufführung: Tenor Martin Koch sang, während die Tanzgruppe „Original Hellige Knäächte un Mägde“ tanzte. Mit den Höhner und ihren Hits ging es dann in die Pause …

Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ eröffnete die zweite Abteilung mit seinem Vortrag. Die Band „cat ballou“ sorgte noch einmal für Schunkelstimmung, bevor zu später Stunde Martin Schopps die Lachmuskeln der Jecken strapazierte. Das Kölner Dreigestirn besuchte die Rocholomäus-Sitzung um kurz nach Mitternacht, bevor die Veranstaltung mit den Liedern von Miljö am frühen Freitagmorgen endete.

Im Rahmen der Veranstaltung übergab der „Rocholomäus Freundeskreis“ unter der Leitung seines Baas Bernhard Conin einen Scheck über 20.000 € an Rocholomäus-Präsident Norbert Haumann. Diese Spende wird, wie auch in den letzten Jahren, genutzt, um Projekte in der Pfarrgemeinde zu unterstützen.

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