Weiberfastnacht 2020 in Köln: Die Veranstaltungen draußen

Posted By on 21. Februar 2020

Petrus machte es den kölschen Jecken am gestrigen Weiberfastnachts-Donnerstag nicht leicht: Nachdem am Vormittag noch Regenschauer die Kostüme durchnässten, wurde es gegen Mittag dann teilweise sonnig. Doch schon am frühen Abend setzte ein deutlich spürbarer Wind ein, der sich bis zum frühen Abend in einen heftigen Sturm mit teilweise starken Regenfällen verwandelte …

Foto: Andreas Klein

Gefeiert wurde trotzdem! Den Frühstart legte, wie jedes Jahr, die Nippeser Bürgerwehr auf dem Wilhelmplatz in ihrem Heimatveedel Nippes hin: Bereits ab 8:45 Uhr wurde dort gesungen und geschunkelt. Nach einem Intro durch das Orchester Helmut Blödgen sang Tommy Walter die ersten Lieder mit den bunt kostümierten Nippeserinnen und Nippesern. Mit dem Aufzug des Korps der Nippeser Bürgerwehr wusste dann auch der letzte Anwohner rund um den Wilhelmplatz, was am heutigen Tage angesagt war: Veedelskarneval vom Allerfeinsten!

Das Kölner Dreigestirn besuchte traditionell den Wilhelmplatz als ersten Veranstaltungsort an diesem Tag – und war bereits gegen 9:30 Uhr in Nippes. Mit den Rabaue und den Kölsche Adler gab es erste Stimmungslieder. Wie alle Künstler mit Orden und einem „Freßpaket“ ausgestattet wurde Torben Klein, der mit seinen Hits den ganzen Wilhelmplatz in einen riesigen Chor verwandelte. Mit den Bands Palaver und den Funky Marys ging es weiter im Programm. J.P. Weber, Eldorado, die Filue, Kempes Feinest, die Boore, die Kläävbotze und zum Finale „Domhätzje Nadine“ feierten mit den Jecken in Nippes bis in den Nachmittag hinein …

Auf dem Alter Markt in der Kölner Altstadt startete um 9:30 Uhr das Programm der offiziellen Eröffnung des Straßenkarnevals durch das Korps der Altstädter Köln. Nach dem obligatorischen Aufzug des Korps gab es bis 11 Uhr 11 einen bunten Strauß kölscher Leedcher mit den Blömcher, Druckluft, Star-Tenor Norbert Conrads, der Band „Lupo“ und Marita Köllner. Pünktlich um 11 Uhr 11 eröffnete die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker gemeinsam mit dem Festkomitee Kölner Karneval und dem Kölner Dreigestirn den Straßenkarneval in Köln. Nach einer tänzerischen Darbietung des Altstädter Korps, die am Abend zuvor auf einer Veranstaltung ihre Ersatz-Tanzmarie Stefanie Scharfe zur zweiten Ehren-Marie des Altstädter-Korps ernannt hatten, feierte man bis zum Mittag mit den Leedcher der Höhner, der Funky Marys, Miljö und den Cöllner weiter. Zwischendurch besuchte noch das Kölner Kinderdreigestirn die traditionelle Veranstaltung.

Im Kölner Vorort Lindenthal, genauer gesagt, auf dem Hermeskeiler Platz, feierte ab 11 Uhr 11 die K.K.G. Alt-Lindenthal gemeinsam mit den ortsansässigen Geschäftsleuten den Start des Straßenkarneval. Mit einer Eröffnungsfanfare der Kölner Ratsbläser startete man pünktlich. Die Kinder der Hans-Christian-Andersen-Schule begeisterte die bunt kostümierten Jecken mit seinem Vortrag. Das Kölner Dreigestirn liess sich natürlich auch den Besuch in Lindenthal nicht nehmen. Mit den Kindern der KiTa „Albertus Magnus“ ging es weiter im Programm. Die Erlöse der Veranstaltung aus dem Vorjahr ging an die drei Organisationen Zartbitter Köln e. V., Der Sack e. V. und die Lebenshilfe Köln e. V. – jede dieser drei Organisationen erhielt einen Scheck über 1.111,11 €. Mit der Backes Band, den Krageknöpp, dem Kinderchor „Lucky Kids“, dem Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ und der Tanzgruppe „Pänz us dem ahle Kölle“ feierte man in Lindenthal bis in den Nachmittag hinein …

Auf der „Schäl Sick“, der rechtsrheinischen Rheinseite, wurde auch die Eröffnung des Straßenkarneval gefeiert. In Köln-Flittard feierte die Flittarder K.G. auf dem Gelände der Narrenburg ebenfalls ab 11 Uhr 11 den Start des Straßenkarnevals. Das Kinderdreigestirn der Schule „Am Feldrain“ eröffnete den Straßenkarneval. Danach lud Björn Heuser zum Mitsingen ein. Volker Dahmen konnte mit seinen Liedern die Jecken zum Schunkeln bringen. Die Tanzgruppe „Echte Fründe“ zeigte ihr Können unter freiem Himmel. Die ortsansässige Gruppe „Karnevallica“ unterhielt die bunt kostümierten Flittarder ebenso wie die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Echte Fründe“.

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