Koot un spack – Corona-Edition: Die zweite Woche der Session 2021

Posted By on 18. Januar 2021

Dä! Jetz es et passeet! Da haben wir mit unserer Ankündigung, dass wir die Berichte aus den Kölner Karnevalsgesellschaften in Corona-Zeiten in unserem „Koot un spack – Corona Edition“ zusammenfassen, offenbar die Pressesprecher und Medienverantwortlichen der Gesellschaften verschreckt! Nur der unerschütterbare Pressesprecher-Präsident aus dem kleinen Dorf namens Rodenkirchen (Hallo Marcus!) hat einen Bericht geschickt! Und damit das hier nicht das kleinste „Koot un spack“ ever weed, haben wir uns mal umgeschaut, was es denn sonst so Neues im „Fasching“ gibt … viel Spaß beim Stöbern!

#Nur Zesamme
#Fastelovend em Veedel

Foto: privat

Im Kölner-Süden hat sich eine neue Gemeinschaft gebildet, die Vereine in der Altgemeinde miteinander verbindet.

Ein erstes gemeinschaftliches Projekt ist die kunterbunte Veedel- und Zochfahne die den Fastelovend em Veedel symbolisch darstellen sollen. Auf vielen bunten Konfettis präsentieren sich die Vereine als große Gemeinschaft und „halten die Fahne hoch“ für den #Fastelovend em Veedel.

„Setzt ein Zeichen für den Fastelovend und schmückt Eure Fenster, Türen, Balkone – überall da wo Platz für ein wenig Frohsinn ist, mit der der kunterbunten Veedelsfahne!“

Das Ganze Vorhaben ist zeitgleich ein groß angelegtes soziales Engagement – so wird der Reinerlös aus dieser Aktion zu Gunsten folgender Institutionen gespendet: Hospiz St. Hedwig Rondorf, Förderverein krebskranke Kinder Köln e.V., Lebenshilfe Rodenkirchen, Kölner Tierschutzverein von 1868 (Tierheim Zollstock).

Die Fahnen sind ab Ende Januar für EUR 11,00/Stück hier erhältlich: Rodenkirchen – Walterscheidt, Wiesel Apotheke, Getränke Duschat. Rondorf – Schreibwaren Moser, Optik Sichtbar. Sürth – Sürther Getränkemarkt, Bäckerei Pistono. Weiß – Weißer Post und Lotto Stübchen.

Zusätzlich werden die Fahnen in einer großen Ausführung ab Anfang Februar symbolisch den nicht stattfindenden Zoch in Rodenkirchen kunterbunt darstellen. Dafür wird ein Teil des traditionellen Zugweges üppig beflaggt (Hauptstrasse und Maternusstrasse).

#Nur Zesamme das sind: KG Kapelle Jonge Weiß, Knobelbröder, KG Flägelskappe Sürth, KG Löstige Öhs, KG Der Reiter, KG Köln-Rodenkirchen, GRKG, Botterblömcher, Traumpänz, Ehrensenat Kapelle Jonge, Dorfgemeinschaft Weiß, Treffpunkt Rodenkirchen, Pumps op jöck, Schwimmbotze, Pänz us Roki, Löstige Wiever St. Georg, Stammtisch ehemaliger Dreigestirne, Jecke Stöpsel, Büttche Bunt, Fründe von 1995, Festkomitee Rodenkirchener Karneval.

(Quelle: Pressemitteilung der K.G. Köln-Rodenkirchen)


Räuber und Höhner spielen „Musiker-wechsel-dich“

Screenshot: Höhner

Bei zwei bekannten Kölner Bands gibt es gerade personelle Veränderungen: Bereits im Oktober 2020 hat bei den Räuber Schlagzeuger „Wolli“ Bachem die Drumsticks an den Nagel gehängt und ist in seinen alten, erlernten Beruf als Innenausbauer zurück gekehrt. Grund hierfür war laut Bachem die Corona-Pandemie und die fehlenden Einnahmen durch die abgesagten Veranstaltungen und Konzerte mit den Räuber. Im Juni 2021 ist nun aber auch für Andreas „Geppie“ Gebhardt. Als Grund wird auch hier eine „berufliche Veränderung“ angegeben. Die Räuber werden aber auch nach dem Abgang von Bachem und Gebhardt weiter die Bühnen im Rheinland mit fünf Personen bespielen – und nicht, wie es eine bekannte Tageszeitung reißerisch formulierte, als Trio. Für die erste Zeit ist wohl geplant, dass man mit Gastmusikern die Band komplettiert. Und ob der eine oder andere dieser Gastmusiker dann festes Bandmitglied wird, das liess das Management der Räuber in einem Posting auf facebook offen.

Und auch bei den Höhner hat ein bekanntes Gesicht das Instrument an den Nagel gehängt: Für Hannes Schöner, der Ende 2020 seinen Abgang bei der Band verkündet hatte, ist nun Frederic Lubitz der neue Mann am Bass. Ganz unbekannt ist Lubitz nicht – er hat Hannes Schöner schon vertreten und ist ab sofort festes Bandmitglied der Höhner.


Veränderung bei den Muuzemändelcher

In Kölns ältester Karnevalistenvereinigung, den Muuzemändelcher, gibt es seit wenigen Tagen einen neuen Vorstand. Erster Vorsitzender ist nun Dieter Kappel, Gitarrist der Band „Sechs Kölsch“ und Literat einer Veedelsgesellschaft. Als zweiten Vorsitzenden und Sprecher der Vereinigung konnte man mit Detlef Lauenstein einen weit über die Grenzen Kölns bekannten Musiker in den Vorstand holen. Dirk Peters von der Tanzgruppe „Pänz us dem ahle Kölle“ ist nun Schatzmeister. Siegfried Grallert, ehemaliger Senatspräsident der Große Allgemeine K.G., bleibt als einziges Mitglied des alten Vorstands im Amt.

Vorausgegangen war dem jetzigen Personalwechsel eine Mitgliederversammlung im Herbst 2020, bei der der jetzige Vorstand keine Mehrheit erreichen konnte. Viele Künstler haben daraufhin der Vereinigung den Rücken gekehrt. Hinter vorgehaltener Hand heißt es daher auch aus den Reihen der Karnevalistenvereinigung, dass der jetzige Vorstand eher eine Notlösung sei: „Besser einen Not-Vorstand als gar keinen Vorstand. Damit wäre man nicht handlungsfähig und der Vereinsstatus wäre in Gefahr!“, so ein Mitglied der Muuze im Gespräch mit uns. „Ich bin mal gespannt, ob die Vier etwas bewegen können. Oder wann sie die Brocken wieder hinschmeissen!“, so das Muuze-Mitglied weiter.

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