Koot un spack – Klaaf us Kölle … Corona-Edition 2022 – Woche 5

Posted By on 7. Februar 2022

Und schon ist die Woche wieder vorbei – und eine neue Ausgabe von „Koot un spack“ liegt auf dem virtuellen Tisch. Aber dieses Mal mit einer Änderung: Es gibt Berichte von Veranstaltungen, bei denen wir vor Ort waren. Es wird also wieder real gefeiert in den Kölner Lokalitäten – wobei viele bekannte Säle nicht wirklich bespielt werden, dafür aber andere gastronomische Betriebe zum Einsatz kommen. Wir wünschen auch diese Woche wieder viel Spaß beim Lesen.

Ordensübergabe beim Senatspräsidenten

Foto: Blau-Wiesse Funke Wahn

Auch wenn bei den Blau-Wiesse Funke Wahn von 1948 e.V. alle Veranstaltungen abgesagt werden mussten, so herrscht bei den Wahner Karnevalisten doch weithin kreative Stimmung.

Denn der familiäre Karnevalsverein möchte seinen Mitgliedern und Freunden weiterhin kleine Gelegenheiten zum gemeinsamen Miteinander bieten. Auch für die laufende Session wurde ein Orden kreiert, der jedem Mitglied bei der Sessionseröffnung im vergangenen November übergeben werden sollte. Doch die Orden blieben auf dem Weg ins PZ „hängen“. Vorstand und Senat hatten daher ihren Mitgliedern nun eine andere Aktion angeboten. Bei Karnevalsmusik, Suppe und Getränken wurde die Ordensübergabe vor der Haustür des Senatspräsidenten durchgeführt. „Natürlich unter Beachtung der geltenden Coronaregeln“, so Rudi Bergsch. Zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit und auch der Vorstand des Festausschuss Porzer Karneval schaute vorbei.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Kinderprinz aus Kelmis besuchte Köln

Foto: Andreas Klein

Besonderer Besuch am vergangenen Samstag in Köln: Der Kinderprinz Robin I. aus dem belgischen Kelmis besuchte mitsamt seinem Gefolge Köln. Hintergrund war ein durch die Große Kölner K.G. organisiertes Treffen des belgischen Kinderprinzen mit dem Kölner Kinderdreigestirn. Joseph Demonthy, Redakteur beim belgischen „Radio Sunshine“ und Mitglied der Große Kölner K.G. hatte gemeinsam mit Dr. Joachim Wüst den Termin organisiert.

Und so kamen am Samstagmittag der belgische Kinderprinz und sein Gefolge, bestehend aus zwei Paginnen und einem Hofnarr, mit dem großen Reisebus vor dem Kölner Karnevalsmuseum am Maarweg an. Natürlich waren auch die Eltern der belgischen Pänz sowie Vertreter der belgischen Karnvalsgesellschaft mit angereist. Nach einer kurzen Begrüssung zeigten die Kölner Kindertollitäten ihren belgischen Amtskollegen die Heimat des Kölner Kinderdreigestirn im Haus des Kölner Karnevals. Anschließend führte Dr. Joachim Wüst die belgischen Gäste durch das Kölner Karnevalsmuseum.

Nach gut zwei Stunden am Maarweg fuhren Prinz Robin I., Page Marie, Page Zoé und Hofnarr Leon weiter in die Kölner Innenstadt. Dort liess man sich am Kölner Dom und auf der Hohenzollernbrücke fotografieren, bevor man sich im SION Brauhaus für die Heimfahrt stärkte. Am frühen Abend ging es dann zurück über die Autobahn ins belgische Kelmis …


Rosen-Montags-Divertissementchen zur Traditionsgesellschaft ernannt

Foto: Andreas Klein

Am gestrigen Sonntagmorgen trafen sich rund 100 Mitglieder und geladene Gäste zu einer Matinee des Rosen-Montags-Divertissementchen von 1861 e. V. (kurz: RMD) im Kölner Gürzenich. Ein 2-Gänge-Menü, eingebunden in einem kleinen, feinen karnevalistischen Programm bildete den Rahmen für eine besondere Auszeichung: Das RMD wurde durch den Vorstand des Festkomitee Kölner Karneval zur Traditionsgesellschaft ernannt. Diese Auszeichung haben bislang nur einige wenige Gesellschaften erhalten. Überreicht wurde die Urkunde durch den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn. Erster Gratulant bei Präsident und Rex des RMD, Udo Marx, war Ludwig Sebus, Ehrensenator der Gesellschaft.

Nach der Ernennung zur Traditionsgesellschaft, bei der auch das Kölner Kinderdreigestirn anwesend war, sorgte Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ für die Lacher bei der Matinee. Das Kölner Dreigestirn – wegen der Corona-Infektion von Jungfrau Gerdemie zum Zweigestirn geschrumpft – machte der neuen Traditionsgesellschaft seine Aufwartung und erhielt im Gegenzug eine Spende für das soziale Projekt des Dreigestirns in dieser Session. Auch das Kinderdreigestirn aus dem rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Brück machte der neuen Traditionsgesellschaft seine Aufwartung. Hintergrund: Der Vater eines Kindes aus dem diesjährigen Brücker Kinderdreigestirn ist Vorstandsmitglied beim RMD. Mit J.P. Weber ging die Veranstaltung am Nachmittag zu Ende.


Senat der Kölnische K.G. lud zum Senats-Stammtisch

Foto: Andreas Klein

In der FRÜH-Lounge, in der sechsten Etage des „Eden Hotel FRÜH am Dom“ gelegen, feierte am gestrigen Vormittag der Senat der Kölnische K.G. einen Senats-Stammtisch bei einem deftigen 3-Gang-Menü. Den rund 50 Mitgliedern des Senats der Gesellschaft bot man, neben dem Essen, ein kleines Programm. Das Kölner Dreigestirn, natürlich auch hier als Zweigestirn ohne Jungfrau Gerdemie, besuchte die elitäre Gesellschaft. Eine besondere Ehrung gab es für J.P. Weber, der zum Ehrensenator der Kölnische K.G. ernannt wurde. Hier gratulierten besonders die Ehrensenatoren Uwe Jacobs und Jürgen Mathies – beide übrigens ehemalige Polizeipräsidenten von Köln. Nach internen Ehrungen des Senats brachte Willibert Pauels als „Ne bergische Jung“ die Herren zum Lachen – und sparte dabei nicht mit deftigen Schelten gegen die katholische Kirche. Auch diese Veranstaltung endete am Nachmittag – und der 2. Geschäftsführer Dirk Cleve, Senatspräsident Walter Passmann und Präsident Claus Frohn (im Foto von links nach rechts) konnten mit dem erfolgreichen Ausgang der Veranstaltung zufrieden sein.