Kölsche Narren Gilde feierte ihre Sessionseröffnung an neuer Wirkungsstätte

Posted By on 26. November 2022

Am Freitagabend feierte die Kölsche Narren Gilde ihre traditionelle Sessionseröffnung unter dem Titel „Ähzezupp, Klaaf un Fastelovend“ zum ersten Mal im Lindner Hotel City Plaza. Nach einigen Jahren im Saal „Heumarkt“, dem kleinen Festsaal des Maritim Hotel Köln war der Wechsel aus unterschiedlichen Gründen notwendig geworden – und man war von der neuen Location und dem umtriebigen, flinken Team begeistert.

Fotos: Hermann Nied

Präsident Helmut Kopp konnte im ausverkauften Saal ein buntes Programm zur Sessionseröffnung präsentieren: Nach der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Stääneflejer“ sorgten die beiden quietschfidelen Rentner „Willi und Ernst“ (Foto links) mit ihrem Zwiegespräch für erste Lachsalven im Saal. Die beiden Comedians Dirk Zimmer & Markus Kirschbaum aus Koblenz gehören ja bereits seit einigen Jahren zu den Top-Acts im rheinischen Karneval.

Nach diesen beiden Auftritten gab es dann, wie der Name der Veranstaltung schon vermittelt, eine deftige „Ähzezupp“ (für Imis: Erbsensuppe) für die anwesenden Gäste. Auch hierbei zeigte sich den Verantwortlichen der Gesellschaft, dass sich der Wechsel vom Maritim Hotel zum Lindner gelohnt hatte. Als besonderen Nachtisch für die Medien hatte sich Pressesprecher Peter Butzon am Nachmittag an den Herd gestellt – und verwöhnte die Medienvertreter mit selbst gebackenen Plätzchen.

Pressesprecher Peter Butzon (Mitte) kümmerte sich auch mit um die Künstler

Ehrung für Markus Schwarz (links) durch Senatspräsident Stefan Bertrams

Mit ordentlicher Lautstärke zog nach dem Essen die Traditionsgruppe „Fidele Kölsche“ mit ihrem Spielmannszug in den Saal des Linder City Plaza ein. Die bunte Truppe kölscher Originale bildete auch den Rahmen für eine besondere Ehrung: Markus Schwarz, Programmbetreuer bei einer bekannten Kölner Künstleragentur und aktuell als Prinz im Dreigestirn Bergheim-Thorr auf den Bühnen des Rheinlands unterwegs, wurde von der Kölsche Narren Gilde zum Senator ernannt. Gemeinsam mit seinen beiden Dreigestirns-Kollegen wurde er von den Gästen und Mitgliedern der Narren Gilde gefeiert, denn man kennt sich seit Jahren.

 

Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“

Mit „Domhätzje Nadine“ alias Nadine Klein gab es anschließend ein erstes gesangliches Highlight. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ sorgte anschließend noch einmal für eine ordentliche Lockerung der Lachmuskeln. Die Domstürmer brachten mit ihren Hits die jecken Gäste und Mitglieder zum Mitsingen und machten aus der Veranstaltung eine Stehparty. Das Musikkorps Kölner Husaren Grün-Gelb und die Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“ beendeten die Veranstaltung mit einer ordentlichen Verspätung kurz vor Mitternacht. Während den Pausen und Umbauarbeiten zwischen den Auftritten sorgte der „Kölschkracher“ Sven für kurzweilige Unterhaltung.