Bürgergarde „blau-gold“ beförderte zahlreiche Korpskameraden

Posted By on 25. Januar 2023

Foto: Andreas Klein

Den letzten Korps- bzw. Beförderungsappell in dieser Jubiläumssession gab es am vergangenen Sonntag im „Wartesaal am Dom“ bei der Bürgergarde „blau-gold“. Neben zahlreichen Beförderungen wurden verdiente Mitglieder des Traditionskorps mit Stammsitz in Köln-Ehrenfeld im Rahmen des Appells geehrt. Aber es gab auch eine traurige Nachricht …

Denise Willems, aktuelle Marie der Bürgergarde „blau-gold“, wird nach der Session das Korps verlassen. Und damit Tanzoffizier Christopher Wallpott demnächst nicht alleine über die Bühne wirbeln muss, sucht die Bürgergarde ab Aschermittwoch eine neue Tanzpartnerin, welche die Lücke füllen soll.

Ganz anders sieht es derweil bei „Bürgergarde-Sternekoch“ Guido Frohn aus: Frohn ist seit dieser Session der dienstälteste Koch eines Kölner Traditionskorps! Und Frohn kocht ja nicht nur für die Bürgergarde – auch andere Karnevalisten buchen gerne den Chef eines Catering-Unternehmens. So schwören u. a. die Bläck Fööss auf die Kochkünste von Frohn und lassen sich Backstage von ihm verwöhnen.

A pro po Essen: Die Ehrungen der Jubilare beim Beförderungsappell wurde von Präsident Markus Wallpott im ICE-Tempo durchgezogen – und wenn es mal ein paar Sekunden länger dauerte, bis die Aufgerufenen auf der Bühne erschienen, hörte man vom Präsidenten die Parole: „Das muss schneller gehen, ich habe Hunger!“ Für die Anwesenden gab es ein deftiges Tellergericht mit Braten und Beilagen.

Unter den Jubilaren waren auch einige bekannte Namen: Bus-Unternehmer Jürgen Weinzierl und Pressesprecher Andreas Alper wurden z. B. für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der ehemalige Tanzoffizier Stefan Schadek brachte es auf 20 Jahre, Vizepräsident Udo Koschollek auf 35 Jahre und die Leiterin der Tanzmäuse, Monika Rodenkirch, sogar auf 40 Jahre.

Im Rahmen des Beförderungsappells wurden sechs neue Mitglieder in das Korps aufgenommen, welches nun aktuell 360 Mitglieder zählt.

Mit über 80 Beförderungen dürfte die Bürgergarde das Korps mit den meisten Beförderungen in dieser Session gewesen sein.

Und damit der Beförderungsappell „nit janz esu drüsch es“, durften sich mit den beiden Bands „Auerbach“ und „Mätropolis“ musikalisch-karnevalistischer Nachwuchs präsentieren.