Nostalgiesitzung in der Kölner Flora

Posted By on 23. Januar 2015

Fotos: Andreas Klein

In der frisch sanierten Kölner Flora veranstaltete die Große Kölner K.G. gemeinsam mit einer weiteren Karnevalsgesellschaft erstmalig eine Nostalgiesitzung. Das Ziel war es hierbei, den Gästen die Karnevalstraditionen der vergangenen Jahrzehnte wieder näher zu bringen. „Wir erwarten Krätzcher, begnadete Redner, denen zugehört wird, sowie stimmungsvolle musikalische Töne für das Kölsche Hätz“, so Dr. Joachim Wüst, Präsident der Große Kölner K.G. von 1882.

Der Elferrat in der Flora war heute ein Zwölferrat, der zu gleichen Teilen aus Personen der beiden beteiligten Karnevalsgesellschaften bestand. Die Sitzungsleitung lag gleich berechtigt bei Dr. Joachim Wüst und Winrich Granitzka.

Mit den musizierenden kölschen Originalen der „Fidele Kölsche“ startete man in den Abend. Bei altbekannten kölschen Tönen konnte die Gäste gleich zu Beginn mitsingen und -schunkeln. Philipp Oebel brachte Kölsche Krätzchen und Karlheinz Jansen brillierte in seiner Type als „Ne Tröötemann“; der 89-jährige begeisterte mit seinem Vortrag. Die Paveier spielten ihre alten Hits und Gerd Rück als „Ne Weltenbummler“ war für die Nostalgiesitzung aus seinem karnevalistischen Rentnerleben zurück auf die Flora-Bühne gekommen. Thomas Cüpper als „Et Klimpermännche“ brachte Evergreens von Ostermann, Berbuer und Co. auf die Bühne. Danach ging es in die Pause.

Die „Goldene Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde“ eröffneten die zweite Abteilung. Die Bläck Fööss begeisterten mit ihren alten Hits und neuen Songs. Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ sorgte für schmerzende Zwerchfelle. Wicky Junggeburth mit seinen Krätzchen und seinem Hit „Einmol Prinz so sin“ brachte den Saal wieder zum Mitsingen und -schunkeln. Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ schaffte es, am späten Abend die Jecken noch zum Zuhören zu bewegen. Mit dem Kölner Männergesangsverein, der karnevalistische Evergreens intonierte, ging die Sitzung am frühen Samstagmorgen zu Ende.

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