Zwischenbilanz des Ordnungsdienstes

Posted By on 8. Februar 2016

Kaum Probleme, beste Stimmung

Die Koordinierungsgruppe im Rathaus arbeitet sei 7:30 Uhr. Das Ordnungsamt ist seit 6:00 Uhr im Frühdienst mit 35 Kräften im Bereich Altstadt/Dom/Rhein im Einsatz. Die werden am späten Nachmittag von 25 Kräften der Spätschicht abgelöst. Weitere 20 haben ihren Dienst im Zülpicher Viertel um 14:00 Uhr angetreten. Sie werden unterstützt von 17 städtischen Freiwilligen an den Glaskontrollstellen, da dort ab 15:00 Uhr wieder Glasverbot besteht. An den Glaskontrollstellen arbeiten 75 Kräfte eines privaten Sicherheitsunternehmens. Im Frühdienst waren die Einsatzkräfte wieder präventiv im Rahmen der Zugwegsicherung unterwegs. In einigen Fällen mussten sturmgefährdete provisorische Einrichtungen, Pavillons, Schirme und Verkaufsstände abgebaut werden. Die Feuerwehr wurde über ein teilweise gelöstes Werbebanner an der Bischofsgartenstraße informiert und hat dieses entfernt.

Bis 16:00 Uhr wurden 4 Männer beim Wildpinkeln erwischt und müssen mit einem Bußgeld rechnen. 2 weibliche Jugendliche wurden beim verbotenen Rauchen erwischt, 6 weitere beim Alkoholtrinken. Bei 3 männlichen Jugendlichen wurde verbotener Alkohol gefunden. In 33 Fällen wurde Jugendliche präventiv auf Alkohol- und Nikotinmissbrauch angesprochen. 5 aggressive Bettler erhielten Platzverweise. Bei den Gewerbeverstößen gab es 5 fliegende Händler, deren Waren sichergestellt wurden. Außerdem 2 Fälle von unerlaubter Sondernutzung. Eine hilflose Person wurde an den Sanitätsdienst vermittelt. Eltern, die ihren 6jährigen Sohn vermissten und sich an die Einsatzkräfte im Außendienst gewendet hatten, konnten ihr Kind nur wenig später bei den Maltesern wieder in die Arme schließen.

Der Verkehrsdienst des Ordnungsamtes hat in der Nacht um 2:30 Uhr den zweiten Teil der Aktion „Klingelmäuse“ rund um den Chlodwigplatz gestartet. 37 Kräfte waren bis 8:30 Uhr im Einsatz, um Fahrzeughalter noch schnell zum Wegsetzen ihrer falsch geparkten Wagen aufzufordern. Trotz der gleichen Aktion in der Vornacht waren schon wieder 72 Fahrzeuge so abgestellt, dass sie die Aufstellflächen, Flächen für Unfallhilfsstellen, Medien oder die Abfallwirtschaftsbetriebe und den Zugweg blockierten. 7 Halter konnten erreicht werden und ihre Fahrzeuge versetzen. 65 wurden abgeschleppt, insgesamt 158 erhielten ein Knöllchen. In der Alteburger Straße wurde ein Fahrzeug mit gefälschten Kennzeichen angetroffen. Die Polizei wurde eingeschaltet, das Fahrzeug anschließend vom Verkehrsdienst sichergestellt. Die gesamte Aktion „Klingelmäuse“ verlief in einem deutlich ruhigeren Umfeld als in der Nacht davor. Die Polizei war nach den Vorfällen in der Vornacht (offene Aggressionen, Massenschlägerei, Flaschenwurf in Richtung einer Einsatzkraft) informiert und deutlich präsent.

Und das war der Karnevalssonntag

Am gestrigen Sonntag gab es kein Glasverbot. Das Ordnungsamt war von 10:00 Uhr am Morgen bis 8:30 Uhr am nächsten Morgen mit insgesamt 116 Außendienst- und Leitungskräften im Einsatz.

Der Ordnungsdienst war zunächst entlang des Zugweges und dann bis 1:00 Uhr am nächsten Morgen im Bereich Altstadt/Dom/Rhein unterwegs. Im Zülpicher Viertel wurden 2 Einsatzkräfte in Zivilkleidung eingesetzt, die ihre Beobachtungen übermittelten. Die Polizei war in diesem Bereich wieder verstärkt präsent. Zur Vorbereitung des Zuges in Porz war der Verkehrsdienst dort am Vormittag mit 8 Kräften im Einsatz. Dort mussten entlang des Zugweges 21 Fahrzeuge abgeschleppt und 28 verwarnt werden. 24 Fahrräder mussten sichergestellt werden. 3 Mitarbeiter/innen des Ordnungsdienstes begleiteten diesen Zug, 10 weitere die Schull- un Veedelszöch. Weitere Vorortzüge wurden von 8 Kräften des Verkehrsdienstes zivil in kleinen Teams begleitet.

Der Ordnungsdienst hat 107 Jugendschutzkontrollen und Präventivgespräche durchgeführt. Dabei wurden 16 Verstöße festgestellt. In 10 Fällen wurde unerlaubter Alkoholkonsum unterbunden, in 10 Fällen Zigarettenkonsum. Wildpinkler wurden nicht angetroffen. 2 Platzverweise wurden wegen aggressiven Bettelns ausgesprochen, 4 hilflose Personen dem Sanitätsdienst zugeführt. Bei 11 Gewerbekontrollen wurden in 9 Fällen Verstöße wie fehlende Erlaubnis, illegaler Ausschank oder Betrieb außerhalb der Öffnungszeiten festgestellt. 15 Personen wurden im Rahmen des Aufenthaltsgesetzes kontrolliert, dabei wurden keine Verstöße festgestellt. Vor einem Kiosk an der Bahnhofstraße in Porz wurde eine große Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch gezielte Kontrollen und Ansprachen sukzessive verkleinert. Die Polizei wurde frühzeitig informiert.

Ab dem Nachmittag wurden erste Präventivmaßnahmen im Hinblick auf den für Rosenmontag angekündigten Sturm ergriffen. Der Zugweg wurde zusammen mit Vertretern von Festkomitee, Polizei und anderen städtischen Ämtern auf kritische Punkte und Bereiche überprüft. Anschließend wurden erste Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. In diesem Zusammenhang hat die Stadt Köln unmittelbar begonnen, die Planen von den Zäunen an den Glasverbotskontrollstellen zu entfernen und die Zaunelemente zu sichern. Danach gab es die ersten Präventivgespräche für Außengastronomien.

Im Zülpicher Viertel mussten kurz nach 21:00 Uhr die Zülpicher und die Heinsbergstraße gesperrt werden. Ab 22:00 Uhr wurden die Gaststätten aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen, um Lärmbelästigungen zu reduzieren.

(Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

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