Treuer Husar startete mit Korpsappell in die Session

Posted By on 4. Januar 2017

Fotos: Andreas Klein

Gleich zu Beginn des Korpsappell der K.G. Treuer Husar blau-gelb präsentierte sich die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Husarenpänz“ getreu dem Sessionsmotto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“. Ganz von den Söck war heute auch der Jugendregimentskoch Leon Printz, der am heutigen Abend den hölzernen Kochlöffel (bisher das Zeichen seines Amtes) abgab und dafür aus der Hand von Regimentskoch Paul-Dieter Schmitz einen silbernen Kochlöffel erhielt. Zu diesem Anlass waren auch die Regimentsköche der anderen Kölner Traditionskorps im Saal anwesend.

Mit dem Auftritt des Kölner Kinderchor „Wilmas Pänz“ sorgte Literat Dirk Lüssem für einen weiteren Programmpunkt passend zum Sessionsmotto. Leider war im hinteren Bereich des Festsaal des Pullman Cologne vom Gesang der Pänz nicht viel zu verstehen, dafür war die musikalische Begleitung (Wilma Overbeck am Piano) tontechnisch sehr dominant. Nach dem Auftritt der Kinder sorgte die Küche des Pullman Cologne für eine Stärkung mit einer deftigen Erbsensuppe.

Tanzgruppe „Himmlisch jeck“

Mit dem Einzug des Korps des Treuer Husar blau-gelb ging es nach dem Essen weiter im Programm. Das Musikkorps sorgte mit einer musikalischen Einlage für Schunkelstimmung im Saal. Danach zeigte das Tanzkorps sein Können, ebenso das Tanzpaar Daniela Neuhöfer & Kevin Köppe. Nach dem Auszug des Korps zogen sodann die Hospitanten in den Saal ein. Gleich 19 neue Mitglieder wurden in das blau-gelbe Traditionskorps neu aufgenommen.

Mit dem Auftritt der Tanzgruppe „Himmlisch jeck“ der Traditions-K.G. „Gemütlichkeit“ 1908 Kerpen e. V. lockerte man den Abend etwas auf, bevor es an die Beförderungen und Ernnenung der Ehrendienstgrade ging.

von links nach rechts: Kurt Wietheger, Werner Blum, Theo Naring, Uwe Brüggemann, Dino Massi, Heinz-Theo Müller und „Charly“ Fukunara

Mit Dino Massi (Präsident der Prinzen-Garde Köln), Heinz-Theo Müller (Domsitzung e. V.), Theo Naring (Schatzmeister der Nippeser Bürgerwehr), Uwe Brüggemann (ehemaliges Vorstandsmitglied des Festkomitee Kölner Karneval), Werner Blum (Karikaturist und Wagenbauer) und Kaoru (Charly) Fukunara (Barchef des Pullman Cologne) wurden gleich sechs verdiente Karnevalisten als Rittmeister in das Korps à la Suite aufgenommen.

Insgesamt wurden zwölf Ehrendienstgrade im Korps à la Suite vergeben. Hinzu kamen 70 Beförderungen für aktive Mitglieder des Korps des Treuer Husar Köln. Besonders ausgezeichnet wurden am heutigen Abend Johann Müller und Paul-Dieter Schmitz für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit. Rolf Dommel ist schon seit 40 Jahren Mitglied im Treuer Husar Köln und wurde ebenfalls geehrt.

Philipp Oebel

In den Reigen der Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen eingebettet wurde der Auftritt von Krätzchenssänger Philipp Oebel – der sich, trotz deftiger und durchaus berechtigter Ansprache, leider nicht gegen das Stimmengewirr im Saal durchsetzen konnte. Schade, denn Oebel lässt alt-bekanntes Liedgut wieder aufleben und hält so die kölsche Sprache und die kölsche Tradition aufrecht. Die Gäste, darunter zahlreiche Literaten, Präsidenten und andere hochrangige Karnevalisten, schien dies jedoch nicht zu interessieren.

Am späten Abend ging der Korpsappell des Treuer Husar Köln dann zu Ende und das blau-gelbe Traditionskorps kann sich in den Kampf gegen Griesgram und Muckertum aufmachen. Alaaf!

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