Höhenhauser Naaksühle singen mit Ludwig Sebus

Posted By on 11. Februar 2017

Foto: Andreas Klein

Volles Haus am heutigen Nachmittag bei der großen Prunk- und Kostümsitzung der Höhenhauser Naaksühle im rechtsrheinischen Gürzenich, der Mülheimer Stadthalle. Auf der Bühne neben dem Elferrat und der Saalkapelle auch hier ein Gebärdendolmetscher, der für einige hörbehinderte Jecken im Saal die Gags und Lieder in Gebärdensprache übersetzt.

Unter den zahlreichen Jecken im Saal war eine große Abordnung des SKC 1967 e. V., die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Mit 25 Personen hatte man den weiten Weg aus der Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz – das liegt übrigens in Sachsen-Anhalt – auf sich genommen, um in Köln Karneval zu feiern. Die Jecken des Schwendaer Karnevals-Club hatten jedenfalls ihren Spaß am bunten Programm auf der Bühne.

Zur Eröffnung zog die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Ühlepänz“ der Große Höhenhauser K.G. Naaksühle in den Saal ein. Die Pänz forderten Sitzungspräsident Eric Schroth auf, doch mit Ihnen zu tanzen – was der ehemalige Tänzer der „Ühlepänz“ auch tat. Gemeinsam sang man auch ein Lied, welches in einem Tonstudio mit Eric Schroth produziert worden war. Nach dieser Eröffnung besuchte das wegen Erkrankung des Prinzen dezimierte Kölner Zweigestirn die Höhenhauser Jecken und ihre Gäste. Martin Schopps sorgte für erste Lachsalven im Saal, bevor die Paveier und Kasalla mit ihren Liedern selbst die sachsen-anhaltinischen Jecken von den Stühlen rissen. Guido Cantz sorgte anschließend mit seinem Vortrag wieder für Lachmuskeltraining. Die Räuber, die anschließend auf die Bühne sollten, standen im Stau – doch im Saal war zwischenzeitlich Ludwig Sebus eingetroffen. Eric Schroth fragte den Grand Seigneur des kölschen Fasteleers, ob er kurz aushelfen könnte – und rein zufällig hatte Sebus eine Playback-CD mit seinen Liedern dabei, zu den der 91-jährige auf der Bühne live sang und das Loch überbrückte. Zwischenzeitlich waren auch die Räuber eingetroffen und konnten übernehmen. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte die Jecken wieder zum Lachen. Das Tanzcorps „Echte Fründe“ der Flittarder K.G. zeigte seine Tänze, bevor Hanak den Saal mitrissen. Der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ war am heutigen Abend wieder mit der „Rhine Power Pipes & Drums“-Band unterwegs. Zum Finale riss Marita Köllner dann die Jecken noch einmal mit ihren Hits von den Stühlen.

 

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