Greesberger übergeben Schubkarre voll Gold ans Dreigestirn

Posted By on 15. Februar 2017

Fotos: Andreas Klein

Im ausverkauften Festsaal des Kölner Maritim Hotels feierten am heutigen Nachmittag die jecken Damen der Große K.G. Greesberger mit ihren Gästinnen den traditionellen „Hausfrauennachmittag“, die Greesberger gelten ja als „Erfinder“ der Mädchensitzungen. Mit dem Korps der Kölsche Funke rut-wiess vun 1823 (kurz: Rote Funken) startete man dann auch pünktlich in den Nachmittag.

Literat Christian Böhm war beim Programm ein kleiner Faux-pas passiert: Offenbar hatte er übersehen, dass für einen Redner rund 45 Minuten eingeplant waren. Wer sich im Karneval auskennt, der weiß, dass die durchschnittliche Auftrittzeit um die 25 Minuten liegt – mit anderen Worten: Da wurde ein Programmpunkt komplett vergessen! Doch mit dem „Sound Express“ um Manfred Krombach hatte man eine Saalkapelle vor Ort, welche das „Loch im Programm“ bis zum Aufzug des Kölner Dreigestirn souverän füllen konnte – man sang halt mit dem Saal altbekannte kölsche Leedcher, quasi ein kleines Mitsing-Konzert. Und der Elferrat holte sich zur Unterstützung beim Mitsingen jecke Mädcher aus dem Saal auf die Bühne …

Schubkarre voll Gold …

Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn durften die Damen dann auf der Bühne bleiben – und die Gardisten der Prinzen-Equipe, darunter Prinzen-Garde-Präsident Dino Massi, Corps-á-la-Suite-Chef Thorsten Schmidt sowie Schriftführer und FK-Vorstand Marcus Gottschalk, nahmen die bunt kostümierten Mädcher gerne in ihre Reihe auf. Für die drei Tollitäten gab es derweil eine Überraschung, denn auch die Greesberger wollten zu der wohltätigen Sammlung des Dreigestirn etwas beitragen: Drei junge Damen der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ übergaben eine Schubkarre voll Gold … okay, Schoko-Goldmünzen, aber immerhin war diese symbolische Übergabe echte 555,00 € für die Sammlung des Dreigestirns wert.

Im Programm erwartete die Mädcher eine bunte Mischung aus Redebeiträgen (Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, Bauchredner Klaus Rupprecht mit seinem vorlauten Affen „Willi“ und Christian Pape mit Dr. Bimmermann) und musikalischen Highlights (Querbeat, Kasalla und den Höhner) sowie den beiden Tanzgruppen der Gesellschaft, der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ sowie der Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“, die ihre tänzerischen Darbietungen zeigten.

 

 

 

 

 

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