Löstige Paulaner überraschen Kölner Dreigestirn und ihren Präsidenten

Posted By on 5. Februar 2018

Fotos: Andreas Klein

Am vorigen Sonntag feierte der Präsident der Löstige Paulaner, Thomas Heinen, seinen Geburtstag auf dem Herrenfrühschoppen der K.G. Sr. Tollität Luftflotte. Womit er nicht gerechnet hatte: Seine Gesellschaft, die Kölner K.G. Löstige Paulaner, hatte sich für die eigene Sitzung am Samstagabend noch eine Überraschung ausgedacht – dazu später mehr. Und auch das Kölner Dreigestirn wurde überrascht, was u. a. auch an einem Bericht einer Kölner Boulevardzeitung aus der letzten Woche lag …

Mit dem Traditionskorps der Kölner Funken Artillerie blau-weiß (kurz: „Blaue Funken“) startete die Veranstaltung am frühen Samstagabend. Das Tanzpaar der Blauen Funken wusste zu diesem Zeitpunkt bereits, dass man wieder den zweiten Platz bei der Tanzpaarwahl einer Kölner Tageszeitung gewonnen hatte. Für die musikalische Unterhaltung sorgten in der ersten Abteilung die Klüngelköpp. Mit drei Redebeiträgen (Dave Davis als „Motombo Umbokko“, Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ und Bernd Stelter) hatten die Jecken eine Menge zu Lachen. Und während Bernd Stelter auf der Bühne die Gäste unterhielt, überbrückte sein Fahrer Jürgen Frenzel die Wartezeit mit einer kurzen Aushilfstätigkeit am „Service Schalter“ der Löstige Paulaner im Foyer – denn „hier werden Sie geholfen!“

Das Kölner Dreigestirn kam „just in time“, wie der Kölsche zu sagen pflegt. Und kaum waren die Tollitäten auf der Bühne, gab es jede Menge Geschenke! Prinz Michael II., Bauer Christoph und Jungfrau Emma erhielten zuerst einmal jeder einen Sessionsorden der „Löstige Paulaner“ aus dem jeweiligen Geburtsjahr der Tollität. Dann gab es für die Tollitäten aus den Reihen der Nippeser Bürgerwehr – in deren Heimat Köln-Nippes wegen der orange-weißen Uniformen liebevoll „Appelsinefunke“ genannt – drei Kisten Apfelsinen als kleine Vitamin-C-Spritze für den Rest der Session. Tja, und dann gab es noch den oben bereits erwähnten Bericht einer Kölner Boulevardzeitung … darin hatte sich Prinzenführer Rüdiger „Rudi“ Schlott darüber ausgelassen, dass ihm Mettbrötchen und Frikadellen an den Ohren heraus kämen und er endlich mal wieder eine leckere Currywurst essen möchte! Das bekamen natürlich auch die Löstige Paulaner mit – und luden das Kölner Dreigestirn samt Adjudantur und Equipe zum Currywurst-Essen nach der Session ein!

Nach der Pause unterhielten die Räuber, Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, die Blömcher, die Bläck Fööss und die Tanzgruppe „Zunft Müüs“ der Fidele Zunftbrüder die jecken Paulaner-Gäste bis in den späten Abend hinein. Während des Auftritts der Tanzgruppe sah Präsident Thomas Heinen im Foyer eine Person in einer dunklen Uniform: „Wer ist das denn?“, fragte er seinen Vizepräsidenten. Der meinte nur: „Och, die Feuerwehr. Die waren eben schon da! Alles gut!“ … und nach dem Ausmarsch der Zunft Müüs reichte man dem überraschten Präsidenten einen Zettel, den er –  zur Freude des Saales – komplett laut vorlas. Der Tenor des Zettels war: Es gibt noch eine Überraschung, sag einfach: „Es kommt eine Überraschung. Kommt rein!“

Foto: Frank Morsch

Und die nachträgliche Geburtstagsüberraschung für Thomas Heinen war das Musikkorps Schwarz-Rot Köln! Seit dem letzten Jahr hat die K.G. Löstige Paulaner einen neuen Marketing- und PR-Vorstand in ihren Reihen. Und Frank Morsch ist inaktives Mitglied beim Musikkorps Schwarz-Rot Köln. Als die Musiker ihn fragten, ob er keine Lust hätte, am Samstag mit der Truppe durch die Säle zu ziehen, musste er schweren Herzens absagen – er hatte ja selbst Sitzung mit den „Löstige Paulaner“!

Foto: Musikkorps Schwarz-Rot

Doch so einfach liessen sich seine Musikkorps-Kameraden nicht abspeisen – und vereinbarten, dass man ihn und die Löstige Paulaner besuchen kommen würde! Und als kleine nachträgliche Geburtstagsüberraschung für den Präsidenten das Finale macht! Gesagt, getan – und es wurde ein Mega-Abriss! Die Jecken im Saal feierten das Musikkorps Schwarz-Rot Köln, das neben seinem normalen Sessionsprogramm noch zahlreiche Zugaben spielen musste! Noch während des Auftritts wurde auch der neue Marketing- und PR-Vorstand der Paulaner vom Musikkorps überrascht: Man übergab Frank Morsch „sein“ Namensschild für seine Musikkorps-Uniform … und wir sagen jetzt mal nix weiter dazu und lassen das Foto sprechen!

Nach diesem sensationellen Auftritt des Musikkorps Schwarz-Rot Köln feierten die Löstige Paulaner und deren Gäste gemeinsam mit den Musikern bis in den frühen Morgen hinein – und es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass das Musikkorps Schwarz-Rot Köln bei den Löstige Paulaner den Saal rockt!

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