Koot un spack – Klaaf us Kölle

Posted By on 2. April 2018

K.G. Alt-Köllen besuchte eine der letzten Vorstellungen im Millotwitsch-Theater

Foto: KG Alt-Köllen

Am Samstag, dem 17. März 2018, ließ es sich die KG Alt-Köllen vun 1883 e.V. nicht nehmen, eine Woche vor der letzten Vorstellung im Millowitsch-Theater (Volksbühne) als Gast dabei zu sein. Gut 30 Mitglieder, Freundinnen und Freunde sahen den letzten Schwank von und mit Peter Millowitsch „Wer weiss wofür et jot es“. Bevor am 25. März die Ära der Theater-Dynastie Millowitsch nach über 200 Jahren endet, bedankte sich der Präsident der KG Alt Köllen, Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel, sowohl bei Peter Millowitsch als auch bei dem ganzen Ensemble für das vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommene Stück mit einem Präsent und natürlich Sessionsorden für alle Schauspieler. Rainer Riedel erinnerte an die Anfänge der Millowitsch-Dynastie 1792, die vielen verschiedenen Spielstätten und den Beginn im heutigen Theater an der Aachener Straße im Jahre 1936. Unsere Gesellschaft verbindet nicht nur die Kölsche Tradition mit dem Millowitsch-Theater, sondern sie erinnert sich auch gerne an das Jahr 1981, als die Gesellschaft ihre goldene Mütze an Willy Millowitsch vergeben durfte. Die Worte unseres Präsidenten waren sichtlich ein bewegender Moment für Peter Millowitsch, sein Ensemble, die Alt-Köllner und das gesamte anwesende Publikum.

Eine Ära geht zu Ende. Ein schmerzlicher Verlust für die Kölner Stadtgesellschaft. Die KG Alt-Köllen wünscht Peter Millowitsch und seinem Ensemble auch weiterhin alles Gute und wird das Millowitsch-Theater mit seiner langen Tradition nicht vergessen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Neue Trainer der „Kölsche Harlequins“ vorgestellt

Die KG Alt-Köllen vun 1883 e.V. hat neue Tanztrainer für Ihre beiden Tanzgruppen „Kölsche Harlequins“ engagiert.

Neue Trainerin für die Kindertanzgruppe ist Stephanie Hilger und neuer Trainer für die große Tanzgruppe Peter Pick.

Der Vorstand dankt der langjährigen Trainerin Cassia Kuckelkorn für ihre bisherige Arbeit in unseren beiden Tanzgruppen „Kölsche Harlequins“ sowie die mit diesen erzielten Erfolge. Cassia Kuckelkorn half uns seit 2010 beim Aufbau und der Leitung der Tanzgruppen als Trainerin und Choreographin.

Die KG Alt Köllen wünscht den Kölschen Harlequins und dem neuen Trainer-Team eine erfolgreiche Trainingszeit und eine gute Zukunft.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Konzert des Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln in der Flora

Foto: Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln

Zum fünfjährigen Bestehen des Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln veranstaltet der junge Verein sein Jahreskonzert am 20. Oktober 2018 in der Flora.

Schirmherr der Veranstaltung ist der Präsident und 1. Vorsitzende von Kölns erster Karnevalsgesellschaft, der GROSSEN von 1823, Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller. Das Jubiläumskonzert wird in bewährter Manier moderiert von Yvonne Willicks (WDR Servicezeit), Ehrenmitglied des Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln.

„Ein Abend wie Film“

Die Vielfalt der symphonischen Blasmusik wird der Verein in seinem Jubiläumsjahr mit Stücken aus der bunten Welt der Filmmusik zum Ausdruck bringen: „Vom ‚Dschungelbuch‘ über ‚Jurassic Park‘ und ‚Mary Poppins‘ über die ‚Police Academy‘ oder ‚Dirty Dancing‘ bis hin zu den ‚Glorreichen Sieben‘ schicken wir unser Publikum auf eine abwechslungsreiche, emotionale Reise“, berichtet der musikalische Leiter, Christian Kuhn. „Unser Programm ist genauso vielfältig wie wir Musiker es sind“.

Als Finale des Jubiläumskonzerts bietet der Verein eine Welturaufführung: Der „König der Löwen“ wurde individuell, exklusiv für das Orchester arrangiert.

Das Projektorchester

Das Musikkorps „Schwarz-Rot“ Köln bietet jedem interessierten Musiker die Möglichkeit bei diesem besonderen Konzert mitzuwirken. „Wir haben das Projekt so angelegt, dass jeder, der ein Blasinstrument spielt, gerne zu den Proben und Probetagen/-wochenenden mitmachen kann. Dies dient der Konzertvorbereitung und ist unverbindlich, daher der Name „Projektorchester“, so Christian Kuhn.

Proben sind immer donnerstags um 19 Uhr in der Pfarrer-Moll-Str. 54 in Köln (Humboldt-Gremberg).

Karten gibt es ab sofort unter www.cologneorchestra.com.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Der Kölner Band-Dschungel lichtet sich – Altreucher, Bullewuh und Sösterhätz hören auf

Im Monat März des Jahres 2018 erreichten die Programmgestalter, Literaten und natürlich auch die Freunde der kölschen Musik die ein oder andere traurige Nachricht: Insgesamt drei Bands, die mehr oder weniger lange in der kölschen Musik-Szene aktiv waren, haben ihre Auflösung bekannt gegeben!

Den Anfang machte am 9. März die Band „Altreucher„. Die Band gab es ein Vierteljahrhundert, die ganz großen Erfolge blieben aber aus. Trotzdem waren die Altreucher in den letzten 25 Jahren immer eine gern gebuchte Programmnummer, denn Stimmung war bei den Auftritten der Jungs garantiert. Nach der letzten Session hat man dann quasi Kosten und Nutzen gegenüber gestellt – und ist zu dem Entschluß gekommen, dass man aus „beruflichen und familiären Gründen“ nicht mehr in der Lage ist, sich dem hart umkämpften Kölner Musikmarkt zu stellen. Mit dem 9. März 2018 endete nach 25 Jahren also das Projekt „Altreucher“ mit sofortiger Wirkung. Auch das für den 6. Mai 2018 geplante Konzert in der „Volksbühne am Rudolfplatz“ wurde ersatzlos gestrichen; bereits erworbene Karten können an den Vorverkaufsstellen, an denen sie gekauft wurden, zurück gegeben werden.

Am 26. März folgten dann in wenigen Stunden Abstand die beiden Bands „Sösterhätz“ und „Bullewuh“. Die Ersten waren am frühen Morgen „Sösterhätz„. „Sösterhätz“ war das Projekt der beiden Schwestern Isabell und Jeanette Classen, welches 2013 an den Start ging und beim Vorstellabend der KAJUJA Köln abräumte. Nach nur fünf Jahren haben die beiden Powerfrauen, gemeinsam mit ihren drei männlichen Mitstreitern, den Schlußstrich unter das Projekt gezogen, auch hier werden „berufliche und familiäre“ Gründe für die Auflösung angegeben.

Zum Abschied der beiden Mädels und ihrer Bandkollegen gab es dann sogar ein Abschiedsvideo:

Gegen Mittag des gleichen Tages meldete sich dann die Band „Bullewuh“ zu Wort. Hier müssen wir kurz zurück blicken: Am 7. November 2017 wurde bekannt, dass Michael Kehne, Bassist und (Mit-)Gründer der Band, überraschend verstorben war – und dies vier Tage, bevor die Band erstmalig auf der Sessionseröffnung auf dem Heumarkt spielen sollte. Damals haben die Jungs entschieden, dass man nicht nur diesen Auftritt, sondern auch die Session komplett durchziehen will.

Nach der Session hat man sich dann zusammen gesetzt – und ist zu dem Entschluß gekommen, dass „wir BulleWuh in der bisherigen Form nicht mehr fortführen können. Wir sind emotional an einem Punkt angelangt, an dem es leider nicht mehr geht“, so die Band in einem Statement auf facebook. Letztendlich sicherlich ein verständlicher Schritt, auch wenn die Band gerade in den letzten Monaten erfolgreicher geworden war als jemals zuvor.

Bei zwei weiteren Bands gab es im März dann ebenfalls personelle Veränderungen, in beiden Fällen aus gesundheitlichen Gründen: Michael Kraus, bislang Schlagzeuger bei „cat ballou„, hört aus gesundheitlichen Gründen auf. Er musste bereits in der letzten Session ersetzt werden, da er an unkontrollierbaren Schwindelgefühlen litt. Diese Zeit hat er genutzt und sich überlegt, dass er sich mehr um private Projekte kümmern möchte. In der Session wurde Michi durch Hannes ersetzt, der nun als festes Mitglied der Band weiterhin für den Rhythmus sorgen wird.

Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen hat Wilma Utpadel, Trompeterin bei der Band „Querbeat„, ihr Instrument an den orangefarbenen Nagel hängen müssen. Wilma hatte in der Jugend eine Sportverletzung am Rücken, die sich auf der Bühne in letzter Zeit immer wieder bemerkbar machte. Doch Wilma wird nicht ganz von der Bildfläche verschwinden, sie wird Teil der Querbeat-Familie bleiben und die Band kündigte bereits an, dass Wilma vielleicht doch ab und zu als Gast auf der Bühne zu sehen sein wird.

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