Karnevalistischer Tanz im Mittelpunkt des 2. Rheinischen Gardetreffen

Posted By on 25. November 2018

Foto: Andreas Klein

Der karnevalistische Tanz stand am gestrigen Abend im Mittelpunkt des „2. Rheinischen Gardetreffen“ des Bund Deutscher Karneval, das im Ostermann-Saal der Sartory-Betriebe in Zusammenarbeit mit dem Festkomitee Kölner Karneval stattfand. Närrische elf Tanzgruppen und -garden konnte man in etwas über fünf Stunden auf der Bühne anschauen, darunter auch Gruppen, die sonst in Köln eher weniger auf der Bühne zu finden sind.

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn war begeistert: „Es war mir eine Freude zu sehen, was der karnevalistische Tanzsport in Köln und im ganzen Rheinland zu bieten hat. Besonders erfreulich war auch, dass selbst Tanzgruppen, die nicht auf der Bühne standen, vorbeischauten, um ihren Sportfreunden zuzujubeln. Das hat richtig Spaß gemacht!“, so Kuckelkorn.

Begonnen hatte der Abend mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Hellige Knäächte un Mägde sowie dem Kindertanzcorps der Flittarder K.G., den „Echte Fründe“. Währenddessen machten sich Gäste aus einem nördlichen Vorort von Köln im Foyer startklar für ihren Auftritt: Die „Tanzgarde der Karnevalsfreunde der katholischen Jugend e. V. – Tanzgarde der Landeshauptstadt Düsseldorf“ hatte sich nach Köln aufgemacht – und die durchweg hübschen jungen Damen konnten mit ihrem Auftritt selbst die Kölner begeistern.

Aus dem Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen waren die K.G. Narrenzunft aus Baesweiler und die K.G. Alsdorf-Schaufenberg in die Sartory-Säle angereist. Nicht ganz so weit hatte es das Tancorps der Porzer Ehrengarde, die REZAG-Husaren, die ja auch bei einigen Kölner Gesellschaften schon auf der Bühne standen.

Für musikalische Unterhaltung sorgte hiernach die KölschFraktion, die in ihrer vorletzten Session unterwegs sind: Nach Aschermittwoch 2020 wird Peter Horn die KölschFraktion verlassen, wie die Band auf facebook bekannt gegeben hatte. Die beiden anderen Musiker der KölschFraktion, Franz-Martin „F.M.“ Willizil und Christoph Manuel Jansen, werden aber unter dem Namen „SCHMITZ“ der Bühne erhalten bleiben.

Nach diesem musikalischen Intermezzo sorgten das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte sowie das Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ der K.G. „Die Grosse von 1823“ für kölsche Elemente auf der Bühne. Und die Fidele Sandhasen waren mit allem, was das Trainingslager hergab, auf die Bühne gegangen. „Da waren gefühlt 80 Tänzerinnen und Tänzer der Sandhasen auf der Bühne!“, so Christoph Kuckelkorn.

Von der K.G. Eulenspiegel aus Aachen kam die Tanzgruppe „Crazy Diamonds“ nach Köln und aus der Voreifel, genauer aus Zülpich-Schwerfen machte sich die Tanzgarde der K.G. „Schwerfe bliev Schwerfe“ auf in die große Stadt am Rhein. Zum Finale boten die Programmmacher dann den kölschen Höhepunkt im karnevalistischen Tanzsport – die „schärfsten Schenkel Kölns“, die StattGarde Colonia Ahoj!

Christoph Kuckelkorn war abschließend zufrieden: „Der Ostermann-Saal war ausverkauft, auch wegen der ganzen Tanzgruppen und -garden, die ihre Kollegen feierten. Nach dem Motto der letzten Session ´Mer Kölsche danze us der Reih´ war diese Veranstaltung ein weiteres eindrucksvolles Zeichen, dass der karnevalistische Tanzsport auf die Bühnen, auf eine Sitzung gehört. Gerade und besonders in Köln!“

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