Kölner Dreigestirn 2019 proklamiert

Posted By on 11. Januar 2019

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval/Costa Belibasakis

Das Kölner Dreigestirn 2019 ist offiziell im Amt! Im Festsaal des Kölner Gürzenich wurden Prinz Marc I. (Marc Michelske), Bauer Markus (Markus Meyer) und Jungfrau Catharina (Michael Everwand) feierlich von Oberbürgermeisterin Henriette Reker proklamiert.„Mit gleich drei Heimatgesellschaften im Rücken ins Amt gehoben zu werden, war sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis“, freute sich Prinz Marc I. Zum ersten Mal seit 1955 stellen drei Gesellschaften gemeinsam das Dreigestirn: Prinz Marc I. kommt von der KG Schlenderhaner Lumpe e.V., Bauer Markus wurde jüngst zum Präsidenten der Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V. ernannt und Jungfrau Catharina gehört der Lesegesellschaft zu Köln von 1872 an. Für die Gesellschaften war der Abend ebenfalls ein besonderes Ereignis: Da nicht alle Mitglieder im Gürzenich Platz fanden, wurde die Proklamation live in die neue Hofburg, das Dorint Hotel am Heumarkt übertragen.

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn hatte sich Unterstützung auf die Bühne geholt: Mit ihm gemeinsam moderierte Katja Lavassas, Ensemblemitglied des Hänneschen-Theaters, die Veranstaltung. Passend zum diesjährigen Motto „Uns Sproch es Heimat“ prägten die kölsche Mundart und viele weitere Sprachen das Programm des Abends. „Jede Sprache ist in ihrer Form eine Heimat“, so Christoph Kuckelkorn. Ein besonderes Highlight war der Gebärdenchor Jecke Öhrcher, der bewies, dass uns Sproch nicht nur ein großer Bestandteil der jecken Kultur, sondern auch ausgesprochen vielfältig in seinen Formen ist. Erstmals wurde außerdem der Akt der Proklamation in Zusammenarbeit mit dem LVR in Gebärdensprache übersetzt.

Henriette Reker bei der Proklamation

Für die richtige Stimmung sorgten zahlreiche bekannte Künstler, aber auch Neuentdeckungen wie Lupo und Planschemalöör. Die Bläck Fööss traten gemeinsam mit dem Gebärdenchror Jecke Öhrcher auf, und der Kölner Opernsänger Dirk Schmitz sorgte gleich zu Beginn mit dem Ostermann-Klassiker „Heimweh nach Kölle“ für Gänsehaut. Als Vertreter der kölschen Mundart unterhielten Dä Tuppes vom Land (Jörg Runge), Dä Knubbelisch vum Klingelpötz (Ralf Knoblich) und Dä Nubbel (Michael Hehn) das Publikum.

Neu – vor allem für die Zuschauer zuhause – ist in diesem Jahr der Ablauf der Proklamation. Der Einzug des Dreigestirns, der früher in der Mitte der Veranstaltung lag, bildet nun den Höhepunkt und Abschluss des TV-Programms. Die WDR-Übertragung beginnt dafür bereits am Roten Teppich. Die Gäste im Saal feierten aber auch nach der Proklamation kräftig weiter mit Querbeat, Kasalla und Cat Ballou. Alle Bands werden in kurzen Ausschnitten auch für die Fernsehzuschauer zu sehen sein.

Neben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker waren auch der Innenminister von NRW, Herbert Reul, NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Auch die Ehrenmitglieder Jürgen Rothers und Fritz Schramma besuchten den Galaabend. Weitere Ehrengäste waren außerdem der WDR-Intendant Tom Buhrow und das kölsche Original Jean Pütz.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

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