Kostümsitzung der Kölner Narren-Zunft erstmals ohne Pause

Posted By on 2. Februar 2019

Foto: Andreas Klein

Die lange Session lässt den Kölner Karnevalsgesellschaften den Spielraum für Experimente: Während einige Gesellschaften in andere Säle wechseln oder ihre Veranstaltungen auf andere Wochentage verlegen, schrauben ebenso viele Gesellschaften an der Länge ihrer Sitzungen. So am gestrigen Freitagabend auch die Kölner Narren-Zunft, welche erstmals bei ihrer Kostümsitzung die Pause gestrichen hat.

Grund für das Streichen der Pause war übrigens der Wunsch der jecken Gäste, die sich mit dieser Anregung an die Gesellschaft gewendet hatten. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass eine Sitzung mit Pause meistens bis gegen 1 Uhr nachts geht. Und auch die Stimmung kann bei einer Pause von bis zu einer Stunde leicht kippen. Von plötzlicher Müdigkeit mal ganz zu schweigen. Daher ist der Wunsch der Gäste irgendwo verständlich – und man muss der Narren-Zunft Hochachtung zollen, dass sie auf den Wunsch ihrer Gäste gehört und diesen auch umgesetzt hat!

Mit dem Korps der Prinzen-Garde Köln startete man in den Abend. Nach der musikalischen Darbietung durch den Regimentsspielmannszug der Prinzen-Garde zeigten Tanzkorps und Tanzpaar, letztere ja bekanntlich diese Session auf ihrer Abschiedstour, ihre Tänze. Mit den Klüngelköpp gab es, nach dem Auszug des Korps, direkt Hit auf Hit für die jecken Gäste. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Narren-Zunft durfte natürlich auch ihre über das vergangene Jahr gelernten Tänze beim Heimspiel aufführen und wurde frenetisch gefeiert. Die Höhner (Foto) holten die Jecken mit ihren Hits von den Stühlen. Guido Cantz sorgte anschließend für die ersten Lacher am gestrigen Abend im Kristallsaal der Koelnmesse.

Das Kölner Dreigestirn erhielt traditionell jeweils einen Flachmann der Kölner Narren-Zunft überreicht und begeisterte mit seinem Medley. Das Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“, die Bläck Fööss, Bernd Stelter und die Micky Brühl Band unterhielten die Gäste der Kölner Narren-Zunft bis gegen Mitternacht. Wer wollte, konnte anschließend noch bei der Foyer-Party mit DJ Henry bis in den frühen Samstagmorgen weiterfeiern …

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