Benefizsitzung für das Johannes-Nepomuk-Haus zum fünften Mal erfolgreich

Posted By on 4. Februar 2019

Fotos: Andreas Klein

Es ist immer wieder ein Erlebnis, was Helmut Lobüscher, langjähriger Korpsadjutant der Blauen Funken, alle zwei Jahre für das Hospiz „Johannes-Nepomuk-Haus“ im Pfarrheim Christ König in Köln-Longerich auf die Beine stellt: Für einen durchaus volkstümlichen Eintrittspreis gibt es nicht nur eine komplette Karnevalssitzung mit über fünf Stunden Programm – nein, auch ein großes Büffet, dieses Jahr mit Fleischkäse (mit Kraut- und Kartoffelsalat), Currywurst, Mett- und Käsebrötchen, Flönz und Rollmöpsen (und für die Fans von Süßwaren gab es leckere Schokoküsse …), war im Preis noch enthalten. Dazu gab es Kölsch, Softdrinks und sogar Kräuterschnäpse für sagenhaft günstige 1,00 €! Die 199 jecken Gäste waren ganz aus dem Häuschen!

Dä Nubbel

Dass bei diesem Angebot überhaupt etwas für das Hospiz zusammenkam, lag natürlich daran, dass alle Künstler auf ihre Gage verzichteten und Büffet, Getränke und Co. durch Sponsoren bereit gestellt wurden. Den Service übernahmen fleissige Hände aus den Reihen der Blauen Funken, da kommt dann schon etwas für den guten Zweck zusammen.

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken eröffnete den Abend. Anne Vogd sorgte für erste Lacher, bevor Hans-Willi Mölders als „Ne Spetzboov“ für ein erstes musikalisches Highlight sorgte. Der Saal sang und schunkelte mit. Die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ musste bei der „riesengroßen“ Bühne im Pfarrheim ihr Programm umstellen. Die Newcomer von Planschemalöör (Foto oben) brachten die Jecken von den Stühlen. Der feine Humor von Michael Hehn als „Dä Nubbel“ (Foto) kam in Longerich riesig an.

Das Musikcorps Kölner Husaren grün-gelb hatte quasi ein Heimspiel: Das Musikcorps, welches der Kölsche Narren Gilde angeschlossen ist, hat seine Heimat eigentlich in Köln-Longerich. Ein besonderes Hightlight war der Aufzug des Korps der Prinzen-Garde Köln – fast so viele Menschen im weiß-roter Garde-Uniform wie bunt kostümierte Jecken im Saal! Mit den Blömcher, Kuhl un de Gäng und den Filue ging dieser Benefizabend bis in den frühen Sonntagmorgen. Und Helmut Lobüscher plant bereits heute die Veranstaltung für 2021 … dann wird das halbe Dutzend voll gemacht!

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