Polizei Köln: Karnevalsfreitag und Karnevalssamstag – vorläufige Bilanz

Posted By on 3. März 2019

Nach derzeitiger Auswertung liegt die Zahl der von der Polizei Köln aufgenommenen Strafanzeigen an den bisherigen Karnevalstagen im Vergleich zum Vorjahr auf leicht erhöhtem Niveau. Freitagnacht (1./2. März) nahmen die Beamten 18 und Samstagnacht (2./3. März) 40 Personen überwiegend zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

Köln: Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Köln von Freitagmorgen 6 Uhr bis Sonntagmorgen 6 Uhr 548 Strafanzeigen auf (Vorjahr: 541).
Dabei handelte es sich in 127 Fällen (Vorjahr: 128) um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es 15 Beleidigungen (Vorjahr: 14), 39 Sachbeschädigungen (Vorjahr: 71), 34 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr: 25) und 41 Taschendiebstähle (Vorjahr: 62). In elf Fällen erstatteten die Polizisten Anzeige wegen unterschiedlicher Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte (Vorjahr: 11). Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu elf angezeigten Raubdelikten übernommen (Vorjahr: 13). Zudem wurden 17 Sexualdelikte (Vorjahr: 14) zur Anzeige gebracht. Dabei handelt es sich überwiegend um sexuelle Belästigungen.

Leverkusen: Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Leverkusen von Freitagmorgen 6 Uhr bis Sonntagmorgen 6 Uhr 51 Strafanzeigen auf (Vorjahr: 53). Dabei handelte es sich mit 19 Fällen (Vorjahr: 15) überwiegend um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es zwei Beleidigungen (Vorjahr: 1), ein Raubdelikt (Vorjahr: 1), 4 Sachbeschädigungen (Vorjahr: 12), 3 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr: 2) und ein Taschendiebstahl (Vorjahr: 2). In einem Fall erstatteten die Polizisten Anzeige wegen einer Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte (Vorjahr: 2). Sexualdelikte wurden nach vorläufiger Auswertung in Leverkusen im Erhebungszeitraum nicht zur Anzeige gebracht (Vorjahr: 1 Sexualdelikt).

Die in dieser Zweitagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern und haben nicht alle einen karnevalistischen Bezug. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln)

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