Zwei Proklamationen im Rhein-Erft-Kreis an einem Abend

Posted By on 17. November 2019

Während in Köln karnevalistischer Großkampftag war, feierte man auch im Rhein-Erft-Kreis in quasi direkter Nachbarschaft gleich zwei große Proklamationen: In Hürth-Gleuel wurde Prinz Michael I. ins Amt gehoben und feierte in der Festhalle, in Frechen-Bachem wurde das Prinzenpaar Katja und Kai, im echten Leben Mutter und Sohn, feierlich proklamiert.

Fotos: Andreas Klein

Nach unserer Rundreise durch Köln waren wir auf dem Heimweg erst einmal in Hürth-Gleuel. Die Festhalle Hürth-Gleuel platze quasi aus allen Nähten bei der gestrigen Proklamation von Prinz Michael I., Michael Ostermann, den wir bereits im Rahmen seines Hofburg-Einzugs interviewt hatten. Alle Karnevalsgesellschaften aus Gleuel waren mit großen Abordnungen vertreten. Auch die Hausherren der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel feierten mit dem nun proklamierten Prinzen. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Tollitäten der letzten Session aus den Reihen der Funken Rot-Weiß verabschiedet. Um kurz nach 20:00 Uhr zog dann der zu diesem Zeitpunkt noch designierte Prinz mit dem Korps der Funken Rot-Weiß und seiner Equipe in den Saal ein. Aus Michael Ostermann wurde kurz danach Prinz Michael I. – Prinz der Ortsgemeinschaft, da er kein aktives Mitglied einer Gleueler Karnevalsgesellschaft ist. Michael I., der u. a. als Partyschlager-Sänger seinen Lebensunterhalt verdient, sang mit seinen Gästen „Einmal am Rhein“ und präsentierte seinen neuen Song über Hürth-Gleuel.

Nach dem Auftritt der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel gab es einen ersten Gratulationscour, bevor die Jungen Trompeter die Jecken begeisterten. Nach einem zweiten Gratulationscour gab es dann einen Auftritt der Kölner Band „Filue“. Danach ging die Proklamations-Party bis in den frühen Morgen weiter …

Prinzenpaar aus Frechen-Bachem

Nur wenige Kilometer entfernt feierte derweil das Prinzenpaar von Frechen-Bachem, Prinzessin Katja I. und Prinz Kai I., ihre Proklamation. Die Mutter begleitet in der Session quasi ihren Sohn im Amt. Nicht nur deshalb ist das Prinzenpaar ein besonderes Paar, sondern auch weil Kai frühkindlicher Autist mit noch weitere Handicaps ist. Bei unserem gestrigen Treffen im Haus Burggraben in Frechen-Bachem war davon aber nicht wirklich etwas zu bemerken – ein normaler, freundlicher junger Mann begrüßte uns im Beisein seiner Mutter.

Auch das Haus Burggraben, ein Saal der angeschlossenen Pfarrei, platzte aus allen Nähten. Auch hier war quasi ganz Frechen-Bachem auf den Beinen. Aber nicht nur Frechen-Bachem, denn auch die Tollitäten aus den Nachbarortsteilen waren angereist, darunter Ritter Caleb aus Frechen-Benzelrath, der designierte Prinz Ralf aus Frechen und der noch amtierende Prinz Sven aus Frechen.

Im Programm boten die Frechen-Bachemer Tollitäten ein abwechslungsreiches Programm: Nach der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Rhein-Erft-Perlen Minis“ wurde proklamiert. Für ungewohnte Töne mit ihren Dudelsäcken sorgten die „Drums and Pipes“. Trotzdem riss man das Publikum mit. Mit der Band „Sibbeschuss“, der Tanzgruppe „Rhein-Erft-Perlen“ und der Band „De Nüggele“ feierte man auch hier bis in den frühen Morgen hinein …

 

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