Große Kölner K.G. und „Die Grosse von 1823“ feierten wieder gemeinsam

Posted By on 18. Januar 2020

Foto: Andreas Klein

Im Festsaal der Kölner Flora-Parkterrassen feierten am gestrigen Abend die „Mutter aller Karnevalsgesellschaften“, die K.G. „Die Grosse von 1823“, mit ihrer „Tochtergesellschaft“, der Große Kölner K.G. von 1882, die mittlerweile als Brauchtum eingestufte gemeinsame Nostalgiesitzung. Hier wird der Elferrat zum Zwölferrat, denn beide Gesellschaften stellen traditionell jeweils fünf Elferratsmitglieder und jeweils einen Sitzungsleiter.

Neben Dr. Joachim Wüst von der Große Kölner K.G. nahm in diesem Jahr erstmals Thomas Frings, der neue Sitzungsleiter der K.G. „Die Grosse von 1823“, Platz. Frings ist übrigens ein Nachfahre des weit über Köln hinaus bekannten Kardinal Josef Frings, „Erfinder“ des sogenannten „fringsen“ – also der quasi erlaubten Form des „Mundraubs zur Lebenserhaltung“.

Mit der Band „Kappes & Co.“ begann man musikalisch. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ (Foto) sorgte mit seinem Reimrede-Vortrag für Lachsalven im Saal. Mit JP Weber gab es eine Mischung aus Rede und Musik, bevor Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ wieder einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln der Gäste im Saal startete. Mit den Bläck Fööss, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bandjubiläum feiern, ging es dann in die Pause.

Die Tanzgruppe „Original Kölsch Hännes´chen“ eröffnete die zweite Abteilung. Mit leisen Tönen begeisterten die Höhner die aufmerksamen Damen und Herren im Saal. Und selbst zu später Stunde konnte ein Redner den Saal noch begeistern – und Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ konnte sich sicher sein, dass man ihn hier auch in bestem Kölsch verstand. Thomas Cüpper als „Et Klimpermännche“ besorgte das Finale und um kurz nach Mitternacht ging es zur Nachsitung in Foyer der Flora.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Ludwig Sebus zum Ehrenratsherren der Große Kölner K.G. ernannt und sang gemeinsam mit dem Kohberg-Orchester sein Lied „Martinsveedel“ …

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