Kostenlose Auftritte für Pflege- und Seniorenheime: Comedian Wolfgang Hüsch und sein Holliewald-Team bringen Abwechslung in den Corona-Alltag

Posted By on 10. April 2020

Wolfgang Hüsch und Ralf Ringsdorf

Die aktuelle Corona-Krise trifft – mit sehr wenigen Ausnahmen – zurzeit fast jede Branche. Besonders die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen leiden unter der aktuellen Situation. Denn Besuche oder eine kurze Abwechslung im Alltag sind nur schwer möglich. Hier möchte das Künstlerkollektiv „Wolli´s Holliewald“ von Wolfgang Hüsch nun ansetzen und bietet kurze Unterhaltungsshows für interessierte Heimbetreiber.

Wolfgang Hüsch ist Comedian und kommt aus dem Sauerland. Normalerweise reist er mit seinen Kollegen durch den deutschsprachigen Raum und unterhält auf vielfältige Art und Weise die Gäste seiner Kunden, darunter auch bekannte Marken wie Bayer, BMW oder Mercedes. Doch auch die Aufträge von Hüsch wurden storniert. Zu Hause wollte der 55-jährige, der eine Ausbildung als Sozialpädagoge hat, aber nicht bleiben.

Der Anruf einer guten Bekannten, die in einem Seniorenheim in Wenden (Sauerland) lebt, brachte ihn auf die Idee: Besuche wären ja nicht möglich – ob Wolfgang Hüsch und seine Frau nicht trotzdem mal vorbeischauen könnten. „Wenigstens von der Straße aus mal winken!“, war der Wunsch der Seniorin. Doch bei „nur mal kurz winken“ wollte es Hüsch nicht belassen. Er fragte im Seniorenheim an, ob man für die Senioren nicht Musik machen könnte – von der Straße aus. Die Resonanz war überwältigend! Denn auch in den anderen Seniorenheimen der Region rannte er mit seiner Anfrage offene Türen ein.

Doch nur mit bekannten Schlagern die älteren Menschen zu unterhalten, war Hüsch zu wenig. Also fragte er bei seinen Kollegen nach, ob jemand ihn unterstützen möchte. Und auch hier war die Resonanz groß: Horst Freckmann hat bereits Gedichte von Heinz Erhardt für die Senioren präsentiert. Und auch Ralf Ringsdorf aus Weilburg, Conni Bardi aus Bingen und Sascha Lange aus Dortmund unterstützen Hüschs Programm mit ihren Beiträgen.

Grafik: privat

Meistens kommen zwei, manchmal auch drei der befreundeten Künstler in die Seniorenheime, bauen ihre mobile Tonanlage auf – natürlich unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Abstände – und sorgen dann für gut 45 Minuten für kurzweilige Unterhaltung bei den älteren Damen und Herren, die sich über die Abwechslung freuen, wie die ersten Dankesschreiben der Seniorenheime, wo Hüsch bereits aufgetreten ist, beweisen.

Doch nun will Hüsch das Einzugsgebiet seiner Show erweitern. „Ich habe Köln, ich habe dem Kölner Karneval in meiner Karriere viel zu verdanken. In der Krise möchte ich etwas zurückgeben.“, so der Comedian.

Aus diesem Grund will Hüsch mit seinem „Holliewald“-Team nun auch den Senioren- und Pflegeheimen in der Region Köln etwas Abwechslung bringen. Hüsch braucht nicht viel: Etwas Platz, ein Stromkabel – für den Rest sorgt das Team um den Sauerländer selbst. Dafür erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner eine unterhaltsame Show von ca. 45 Minuten Dauer – und dies natürlich kostenlos!

„Die Shows sind mein, sind unser Geschenk an die Menschen, die zurzeit keine Abwechslung in ihrem Alltag haben! Wir möchten für eine kurze Abwechslung sorgen. Das sind wir Künstler diesen Menschen einfach mal schuldig!“, so Hüsch.

Da Hüsch und seine Holliewald-Kollegen nicht nur in Köln und der Region die Senioren unterhalten möchten – und es in der Region zahlreiche Senioren-Einrichtungen gibt – wurde vereinbart, dass die ersten acht Heime, die sich melden, einen der Auftritte erhalten. „Auch uns sind zeitliche Grenzen gesetzt. Wir möchten ja unseren Zuschauern auch eine bleibende Erinnerung, ein Stück Lebensfreude schenken.“, so Wolfgang Hüsch.

Unterstützt werden Hüsch und seine Kollegen bei ihren Auftritten im Kölner Raum von der „Kölsch-Agentur“ Wolfgang Lutter und von der KölnMedia Medienproduktion, die seit 1998 (nicht nur) über den Karneval in Köln in berichtet.

Wer Wolfgang Hüsch und seine Kollegen KOSTENLOS für ein Senioren- oder Pflegeheim ergattern möchte, kann sich per eMail unter wh@holliewald.de melden.

(Quelle: Pressemitteilung)

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