Neppeser Naaksühle starten nach zwei Jahren mit rappelvollem Zelt

Posted By on 7. November 2021

Foto: Andreas Klein

Sie ist groß. Sie ist legendär. Die Sessionseröffnungs-Zeltsitzung der K.G. Neppeser Naaksühle im Festzelt im Nippeser Tälchen. 1.800 bunt kostümierte Jecken feierten am gestrigen Abend sechs Stunden lang non-stop, als hätte es diesen dämlichen „Bier-Virus“ (Sie wissen schon … CORONA!) nie gegeben. Von der ersten Minute an gab es für die Gäste, darunter zahlreiche Vorstandsmitglieder anderer Gesellschaften, kein Halten mehr: Es wurde nach so langer Zeit mal wieder richtig Gas gegeben.

Das Programm des kleinen Veedelsvereins bot aber auch alles, was das Karnevalistenherz begehrt: Zur Eröffnung zog – traditionell – das Korps der Altststädter Köln auf die Bühne. Im Gefolge mit dabei war das designierte Kölner Dreigestirn der Session 2021/2022, welches bekanntlich von den Altstädtern gestellt wird, die ja im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Bestehen groß feiern (wir berichteten). Für zwei Altstädter war es ebenfalls ein besonderer Abend: Das neue Tanzpaar der Altstädter, Jeanette Koziol und Jens Käbbe, hatte nach einer langen Wartezeit (die Beiden wurden nach der Session 2019/2020 gecastet …) am gestrigen Abend ihren ersten gemeinsamen Auftritt mit dem Korps der Altstädter Köln. Premiere vor 1.800 jecken Kölnerinnen und Kölnern. ES ging aber alles glatt …

Nachdem die Altstädter die Bühne wieder geräumt hatten, ging es mit den Räuber, den Klüngelköpp, den Funky Marys und BRINGS erst einmal Schlag auf Schlag musikalisch weiter im Programm. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte verschaffte mit seiner tänzerischen Darbietung den mittlerweile nass geschwitzten Gästen eine kurze Verschnaufpause, bevor es mit Torben Klein, den Domstürmer, Kasalla, cat ballou und den Paveier bis Mitternacht non-stop musikalisch weiter ging.

Übrigens: Der ebenfalls legendäre Frühschoppen der Neppeser Naaksühle fällt in der kommenden Session aus, weil es in der Schulaula, in der man sich immer an einem Sonntagmorgen in der Session traf, Umbauarbeiten stattfinden. Eine andere Location konnten die Naaksühle so schnell nicht finden, wie uns Guido Stöcker berichtete: „Wir nehmen ja keinen Eintritt und machen das Catering mit Leuten aus den eigenen Reihen. Da ist es schwierig, auf die Schnelle etwas zu finden.“ Also pausiert der Frühschoppen. Dafür heißt es dann in rund einem Jahr wieder: „Nippeser Tälchen wir kommen!“