Dreigestirn bei Halbzeit-Pressekonferenz äußerst gut aufgelegt

Posted By on 5. Februar 2019

Foto: Andreas Klein

Traditionell lud am heutigen Vormittag das Kölner Dreigestirn die Vertreter der Kölner Medien zum Pressegespräch anlässlich der Halbzeit der laufenden Session 2019. Im Raum Overstolzen der neuen Hofburg, dem Dorint Hotel am Heumarkt, traf man sich zum Frühstück mit den Tollitäten in zivil.

Prinz Marc I., Marc Michelske, berichtete als Erster von seinen Erlebnissen in der bisherigen Session. „Direkt nach dem Tag nach der Proklamation sind wir gut in die Session eingestiegen. Montags waren wir dann bei den Blauen Funken zu Besuch – und am Dienstag ging es nach Rom.“, so die Tollität. Er bedankte sich Team innerhalb des Festkomitee Kölner Karneval, welches das Dreigestirn während der Session den Rücken freihält und die Termine koordiniert.

Marc Michelske erklärte weiter, dass die Tollitäten gelernt haben, dass man nicht nach den Terminen noch bis in den frühen Morgen feiern kann. „Wir wollen uns aber natürlich an der Bar der Hofburg blicken lassen, müssen aber auch an die Termine des nächsten Tages denken.“ Für Michelske war neben dem Besuch beim Papst auch der private Termin bei Julia Holler, die nach einem Schlaganfall in jungen Jahren schwerbehindert ist, einer der tiefgreifenden Termine in der bisherigen Session.

Michelske blickte auch auf den Papstbesuch zurück. Bei der Reise gab es für Michelske nur ein negatives Erlebnis – die Abreise vom Düsseldorfer Flughafen: „Die Mitarbeiter am Düsseldorfer Flughafen waren ja schon um uns bemüht. Man könnte auch sagen: Sie waren stets bemüht!“, so der Anwalt mit einem Augenzwinkern. Von einem Kollegen darauf angesprochen, dass der Papst ja auch rote Schuhe – genau wie Prinz Marc I. bei seinem Ornat – tragen würde, meinte Marc nur: „Nein, der Papst trägt nun weiße Schuhe. Seine Frau hat ihm gesagt, dass die roten Schuhe zu viel abfärben würden …“

Marc I. bemägelte, dass den Tollitäten manchmal die Zeit fehlen würde, um vor oder nach dem Auftritt mit den Menschen im Foyer ins Gespräch zu kommen. Doch bei rund 440 Terminen in dieser Session fehlt diese Zeit immer wieder. Dafür nimmt sich das Dreigestirn bei besonderen Terminen wie auf Seniorensitzungen mehr Zeit für die Besucher.

Auftritte zu später Stunde sind für das Dreigestirn immer wieder eine Überraschung: „Es gibt Säle, in denen die Leute durchaus noch Zuhören können. In vielen Sälen ist das aber nicht mehr der Fall. Dann singen wir mit den Leuten lieber, als dass wir eine Rede halten, der sowieso keiner mehr zuhört.“, so Marc Michelske.

Die Tollität berichtete auch, dass er in seiner Hotelsuite meistens selbst aufräumt und die Betten macht. „Nur wenn ich keine Handtücher mehr habe, rufe ich den Zimmerservice!“ Auf die Frage eine Kollegen, ob er die Handtücher mit nach Hause nehmen würde, entgegnete Marc schlagfertig: „Nein, ich habe für jeden von euch ein kleines Paket mit Handtuch gepackt …“

Zu guter Letzt erklärte Marc, dass er – sofern es möglich ist – am Sonntag nach dem letzten Auftritt nach Hause fährt. Am Montag, in dem in dieser Session meistens keine Termine stattfinden, ruht sich Michelske aus. Am Nachmittag arbeitet er dann in seinem Beruf als Rechtsanwalt ein paar Stunden. Dienstagmittag geht es dann wieder zurück in die Hofburg.

Bauer Markus, Markus Meyer, berichete stolz von seinem „Heimattermin“ in Vettweiß, bei der sogenannten „Hölle von Vettweiß“: „Die Stimmung dort ist grandios! Allerdings war es auch richtig, die Prinzenwache bei diesem Auftritt zu verstärken. Die Jungs haben uns abgeschirmt, damit wir es überhaupt bis auf die Bühne geschafft haben. Das Kölner Dreigestirn war ja noch nie in Vettweiß, die Veranstalter dort waren nervöser wie wir!“, so Markus Meyer.

Auch Meyer hatte seine Problem mit den späten Auftrittsterminen: „Die Leute sind dann sehr unruhig. Das nervt manchmal schon!“, so Meyer. „Auf den eigenen Sitzungen unserer drei Gesellschaften, der Große Allgemeine K.G., den Schlenderhaner Lumpe und der Lesegesellschaft, warten die Leute hingegen richtig auf uns und feiern unseren Auftritt! Das ist ein Erlebnis.“, so der Bauer des Dreigestirns. Auch Meyer verbringt den freien Montag zu Hause bei der Familie und stattet seinem Büro einen Besuch ab.

Michael Everwand, die Jungfrau Catharina im Kölner Dreigestirn, berichtete als Letzter von seinen Erlebnissen: „Ja, ich wollte über zwei wichtige Höhepunkte berichten – die Romreise und den Auftritt in Vettweiß!“, so Everwand zu Beginn mit einem Lächeln. „Nein, mein Höhepunkt in dieser Session ist, dass ich die Jungfrau im Kölner Dreigestirn stellen darf. Ich geniesse jede Minute!“

Besonders die Auftritte im Seniorenheim haben es Everwand angetan: „Wenn wir dann früh morgens um 14 Uhr im Seniorenheim auftreten, sieht man die besondere Freude in den Augen der älteren Menschen. Eine Dame sprach mich mal an und sagte, dass sie 90 Jahre werden musste, um einmal das Kölner Dreigestirn live zu erleben. Da geht man dann hin, hält diesen Menschen etwas länger die Hand oder umarmt diese Menschen etwas länger.“, so Everwand.

Ein weiteres Highlight war ein Orgelkonzert für das Kölner Dreigestirn im ansonsten menschenleeren Dom. „Wir waren mit unserer Prinzenwache und dem Tanzpaar der Prinzen-Garde Köln allein im Dom, nach 22 Uhr. Es war ein Erlebnis, den Klang der Orgel im menschenleeren Dom zu erleben! Dieses Erlebnis bleibt mir im Gedächtnis. Auch, weil es im Dom so kalt war!“

Michael Everwand nervt es besonders, dass die Hälfte der Session nun bereits vorbei ist. „Gerade auch, weil die Resonanz in Solingen, wo ich lebe, entgegen unserer Meinung doch sehr hoch ist!“ Auch Everwand fährt montags nach Hause, um bei seiner Familie zu sein und in seiner Firma, die von seinem Vater übergangsweise wieder geleitet wird, vorbei zu schauen.

Nach dem Pressegespräch liess sich das Dreigestirn noch von den Fotografen im Restaurant der Hofburg ablichten. Für Einzelinterviews war auch noch Zeit. Wir nutzten die Zeit, um den Tollitäten unseren Sessionsorden, den wir in Kooperation mit der serenatrade Ltd. aufgelegt haben, zu überreichen (Foto oben). Abschließend wurden die anwesenden Medienvertreter mit der Dreigestirnspange ausgezeichnet und erhielten ein signiertes Foto der drei Tollitäten.

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