Koot un spack – Klaaf us Kölle … Corona-Edition 2022 – Woche 6

Posted By on 14. Februar 2022

Langsam aber sicher kommen nun auch die Karnevalsgesellschaften in Köln auf den Geschmack, in einem kleinen, feinen Kreis doch noch die ein oder andere Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Das geht von der Geburtstagsfeier über den „Fastelovends-Nommedach“ bis zum „Klaaf met Ääzezupp“. Natürlich waren wir für unsere Leser bei der ein oder anderen Veranstaltung vor Ort. Und auch einige Mitteilungen aus den Gesellschaften haben wir wieder im Angebot. Viel Spaß beim Lesen!

Wagenübergabe an Jan un Griet

Foto: Niki Siegenbruck

Auf eine langjährige Partnerschaft mit der heutigen Stellantis-Gruppe blickt das Reiter-Korps „Jan von Werth“ zurück.

Viele Mitarbeiter und Kunden der Peugeot-Niederlassung in Köln kamen häufig auf Einladung des Korps zur Karnevals-Party „Jeck op Werth“, es wurden Sommerfeste auf dem Betriebsgelände in Köln-Raderthal gefeiert und das Reiter-Korps fährt seit Jahren mit Fahrzeugen aus dem Hause durch die Session.

Dieses Jahr stattet Peugeot Köln das Jan und Griet Paar, Karl-Heinz und Sabine Wührer mit einem großartigen Sessions-Fahrzeug aus. Die Übergabe des Peugeot 5008 erfolgte am Samstag in der Niederlassung in der Widdersdorfer Straße.

Frank Breuer, Vorsitzender und Korpskommandant, betonte, dass es heute nicht selbstverständlich ist, solche Partner zu haben und bedankte sich bei den Gastgebern Louis Agostini, Stefan Gabriel und Ulrich Hilgers herzlich für die Unterstützung.

Der Vorsitzende übertrug im Anschluss seiner kurzen Ansprache der Marketenderin des Reiterkorps, Lisa Quotschalla, und ihrem Tanzoffizier, Lars Reinhold die ehrenvolle Aufgabe, den Sessionsorden der Gesellschaft an die anwesenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Peugeot-Niederlassung an der Widdersdorfer Straße zu überreichen.

Dem wollte Griet Sabine Wührer, natürlich nicht nachstehen und stattete dat janze Schmölzje zusätzlich mit der diesjährigen „Jan und Griet Spange“ aus.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Reiter-Korps Jan von Werth: Gasthaus „Zum Jan“ wieder geöffnet

Nur gut eine Woche hat es gedauert, bis das Reiter-Korps die Gaststätte „Zum Jan“ in der Thieboldsgasse wieder öffnen kann.

Nachdem die Stadt Köln dem vorhergehenden Wirt Ralf Klein die Gaststätte geschlossen hatte, übernahm das Reiter-Korps Anfang letzter Woche kurzfristig selber den Betrieb. Es gab sehr viel Unterstützung, angefangen von der IG Gastro über Wirte aus dem gesamten Stadtgebiet bis hin zur Stadt Köln. „Es war schon klasse, in dieser schwierigen Situation so viel Zuspruch und auch konkrete Hilfe angeboten zu bekommen“ freut sich der sichtlich erleichterte Korpskommandant Frank Breuer.

Auch für die Stadtverwaltung war die Gemengelage nicht einfach zu lösen, umso dankbarer ist man im Reiter-Korps für die Zusammenarbeit, auch über Ämtergrenzen hinweg, die zu der schnellen Wiedereröffnung geführt hat. Viele Stammtische und Karnevalsvereine hatten die Gaststätte und auch das Kasino für Veranstaltungen gebucht und waren in Sorge, diese kurzfristig absagen zu müssen. Gerade in der heutigen Zeit sind kleine Säle, wie das Kasino der Gaststätte, stark nachgefragt, können doch dort kleine Veranstaltungen coronakonform gut durchgeführt werden. Da die Stammmannschaft im „Jan“ an Bord geblieben ist, bleibt jedoch alles beim Alten. „Alle Reservierungen haben bestand, der Betrieb wird ganz normal fortgesetzt und wir können mit Volldampf in die ‚heiße Phase‘ der Session starten.“ fasst Frank Breuer die Situation zusammen.

Öffnungszeiten der Gaststätte:
Di. – So.: 17 – 23 Uhr
Reservierungen gerne unter: info@zumjan.de

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Besondere Zeiten – besondere Maßnahmen, die KKG Löstige Paulaner lud zur ersten Veedels-Rallye für einen guten Zweck

Foto: Löstige Paulaner

Am Samstag, den 05.02.2022 hätte eigentlich die Kostümsitzung der KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V. im Pullman Cologne Hotel stattgefunden. Doch nach der durch die Landesregierung erzwungene „freiwilligen“ Absage aller Saalveranstaltungen in der Session 2021/22 musste sich Präsident Dominik Müller mit seinem Vorstand ein alternatives Format einfallen lassen, um Mitgliedern und Freunden „e bessje Freud und Fastelovendsjeföhl“ machen zu können. Schnell war man sich im Vorstand einig, dass es eine Veranstaltung unter freiem Himmel und unter strengem 2G+ Standard werden muss, um das Infektionsrisiko in diesen Zeiten so gering wie möglich für die Teilnehmer aller Altersgruppen zu halten.

Der Vorstand entschied sich nach intensiven Überlegungen für eine Rallye durch die Kölner Südstadt und zu Institutionen, die die Gesellschaft prägten. Die Stationen der Rallye wurden in Eigenregie bestellt. So war der Ausgangspunkt die Pfarre St. Paul, deren Kirchengemeinde im Jahr 1949 die KKG Löstige Paulaner als Gruppierung eines Kegelclubs aus der Taufe hob.

Um 12.00 Uhr begrüßte Geschäftsführer Rüdiger Paulun mit seiner Frau Angelika die Teilnehmer der Rallye vor dem Hauptportal und die „Marschverpflegung“ wurde ausgegeben. Insgesamt wurden 15 Kleingruppen aus Mitgliedern, Senatoren und Tänzerinnen der Tanzgruppe Kölner Paulinchen auf dem 5km Weg durch Köln entsendet.

Unterwegs gab es kleine Aufgaben zu erfüllen um das Lösungswort (das Ziel der Rallye) zu erfahren. Etwa am Carl-Berbuer-Platz sollten die Teilnehmer ein Hänneschen- und Bärbelchen
-Entchen im Brunnen inszenieren und den Klassiker „Heidewitzka Herr Kapitän“ intonieren.

An der Hofburg, dem Dorint am Heumarkt, gab es eine besondere Aufgabe für die Gruppen zu erfüllen. So sollten kleine Grußtexte für Prinz, Bauer und Jungfrau formuliert und mit einem kleinen Foto der Teilnehmer dekoriert werden. Diese Station betreuten Präsident Dominik Müller und Vizepräsident Nick Dohmen bei schönstem Sonnenschein.

An der Traditionsgaststätte „Bei d’r Tant“ hatten die Paulaner Ihren Schatzmeister Hans-Jürgen Jansen platziert, um den Gästen eine kleine Verschnaufpause bei Kölsch und Kölner Tapas zu gönnen. Viele nutzen den einladenden Vorplatz von Frank Hennes‘ Institution, um ein paar erste Sonnenstrahlen zu erhaschen.

Nach etwa 4,5 Stunden Tour war dann das Ziel, das Haus Unkelbach, auch für die letzten Teilnehmer erreicht und alle gönnten sich eine kleine Stärkung im Biergarten der Traditionsgaststätte, bevor sich das Finale ankündigte.

Das diesjährige Dreigestirn der Altstädter kam für einen Kurzbesuch vorbei, denn alle Gäste der Rallye hatten für jeden gelaufenen Kilometer gespendet. Die so erzielte Summe wurde dann von der KKG Löstige Paulaner großzügig auf 1.111,- EUR aufgerundet und dem „Herzensprojekt“ des Dreigestirns übergeben. Das Projekt: „Grundschulen in Bewegung“ setzt sich dafür ein, Schülerinnen und Schüler für Bewegungssport zu motivieren. Fußballprofi des 1. FC Köln, Matthias Scherz ließ es sich nicht nehmen, den Spendenscheck persönlich in Empfang zu nehmen.

Zum großen Finale kam dann noch Cat Ballou auf Einladung der Tanzgruppe „Kölner Paulinchen“ im Haus Unkelbach vorbei. Die Band pflegt eine enge Freundschaft zu den Tänzerinnen der Gesellschaft seit dem gemeinsamen Videodreh zum Sessionshit „Oh wie schön“. Das Überraschungskonzert auf Abstand war der absolute Höhepunkt des Abends.

So wurde aus der spontanen Idee der Veedels-Rallye ein einzigartiger Tag in Köln bei schönstem Sonnenschein, und alle Teilnehmer waren sich sicher, dass die Veranstaltung in der Session 2022/23 wiederholt werden muss. Spätestens dann ist es eine Tradition der KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


10.000 Müsli-Riegel für die Pänz

Foto: K.G. Köln-Rodenkirchen

Bereits für die letzte Session sponsorte Jürgen Ridder (Geschäftsleitung der DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH) 2 Tonnen Müsli-Beutel für lokale Hilfseinrichtungen.

Nun greift unser ehrenwertes KG Mitglied wieder tief in den Kamellespeicher und spendet 10.000 lecker frisch produzierte Schoko-Müsli-Riegel an Pänz und Bedürftige im Rodenkirchener Umfeld, schick umhüllt in Verpackung des KG Designs.

„Auch dieses Jahr würden wir die „Kamelle“ lieber den Pänz im unserem Veedelszoch Rodenkirchen zuwerfen, aber nach der Absage fahren wir in die Einrichtungen, übergeben dort die Riegel und freuen uns über glückliche Momente!“ so, der dankbare KG Präsident, Marcus Becker.

Die rund 10.000 Müsli-Riegel gehen u.a. an: Kindergarten St. Joseph, Kindergarten St. Maternus, Kinder em Veedel, Kitas, Grundschulen und Sportvereine.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


De Kölsche Madämcher: Auf das was wir lieben! Eine Liebeserklärung zum 10-jährigen Jubiläum

Am Samstag, dem 12. Februar 2022, wollten De Kölsche Madämcher ihr 10-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Sitzung in der Kölner Flora feiern. Gäbe es nicht diese Corona-Zeiten.

Fotos: Kölsche Madämcher

Sehr zur Riesenfreude der Madämcher gab es eine alternative Aktivität, um diesem Jubiläum einen würdigen Rahmen zu bieten: Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Damen am Kölner Dom um gemeinsam zur Hohenzollernbrücke zu gehen. Dabei hatte jede ihr eigenes Liebensschloss, um der ganzen Welt ihre Liebe zu ihren Kölsche Madämcher zu zeigen. Und natürlich hieß es traditionsgemäß ab in den Rhein mit den Schlüsseln. Ein erster Gänsehautmoment! Es sollte nicht der einzige bleiben.

Durch den Abend begleitete musikalisch Günter Missenich mit der Quetsch. Viele alte Karnevalslieder luden zum Schunkeln ein.

Glückwunsch an die „Madämchen des Jahres“ Maureen (Goldy) Goldermann und Michaela (Micky) Gust-Sánchez. So würdigen De Kölsche Madämcher besonderes Engagement für die Gesellschaft. Im Anschluss wurden einzelne Mitglieder geehrt, wobei leider nicht alle anwesend sein konnten. Über die 5 Jahresspange konnten sich freuen: Gabriele Ehret, Fernanda Elger, Michaela Gust-Sanchez, Andrea Hoffmeister, Vilai Höller, Helga Klever, Sandra Schmies, Andrea Scholl, Tina Suckrau, Sabine Thomsen, Jacqueline Werz, Andrea Willms und Fränzi Zschiegner. Erstmalig gab es auch eine Auszeichnung für die 10-jährige Mitgliedschaft. Darüber freuten sich die Gründungsmitglieder: Gabriele Gérard, Silvia Göntgen, Ulla Mangen, Resi van den Brock und Katja Pöttgen und die fast Gründungsmitglieder: Else Dunkels, Andrea Maspfuhl, Jennifer Neubürger, Eva Salz, Jutta Sloma und Elke Tellenbach.

Kölner Dreigestirn wieder komplett

Die Präsidentin Gabriele Gérard ließ es sich nicht nehmen, den glitzernden Jubiläumspin mit den Initialen KM an dem Hut der Jubilare zu befestigen, wo er zusätzlich zur Kokarde getragen wird. Sooo schön! Der Präsidentin Gabriele wurde ihr ganz eigener Gänsehautmoment beschert: 10 Jahre ist sie schon in Amt und Würden und bringt sich für De Kölsche Madämcher ein. Der Vorstand bedankte sich im Namen aller Madämcher mit einer besonderen Urkunde, gestaltet von Jenny Neubürger. Danke Gaby!

Gratulanten kamen auch vorbei: Das Traditionspaar Jan und Grit der Patengesellschaft des Reiter-Korps “Jan von Werth” von 1925 e.V. kam gemeinsam mit Vertretern ihres Vorstands vorbei. Frank Breuer hatte u.a. einen großen Geburtstagskuchen im Gepäck für uns im Gepäck. Sehr lecker. Das Sahnehäubchen war der Besuch des Kölner Dreigestirns , begleitet von Präsident Christoph Kuckelkorn und Vizepräsidentin Christine Flock des Festkomitees Kölner Karneval. Ausgestattet mit dicker Trum, Trömmelchen und Lyra spielten sie „Denn wenn et Trömmelche jeht“. Ursprünglicher geht Karneval kaum.

Dieser Tag war ein sehr würdiger Rahmen für unser 10-jährige Jubiläum. Ein bisschen Alaaf nur ein wenig leiser.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Kölsche Narren Gilde feierte am Gründungstag ihr 55-jähriges Bestehen

Fotos: Andreas Klein

Mit einem „großen Senatsabend“, eine gemeinsame Veranstaltung von Senat und Großer Rat der Gesellschaft, im neuen Casino „Dom im Stapelhaus“ feierte am Freitag, dem 11. Februar 2022, die K.G. Kölsche Narren Gilde ihr 5 * 11-jähriges Bestehen. Genau vor 55 Jahren, am 11. Februar 1967, wurde die Gesellschaft im Hotel „Lasthaus am Ring“ von ehemaligen Mitgliedern der K.G. „Die Grosse von 1823“ und den „Altstädter Köln“ gegründet. Seitdem hat die Gesellschaft Höhen und Tiefen erlebt. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die Wahl von Hans-Horst Engels zum Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval im Jahr 1994. Seit 1977 war Engels Präsident der Kölsche Narren Gilde und wurde dann von Wolfgang Kestermann abgelöst. Heute ist Helmut Kopp Präsident der Gesellschaft, der 2006 nach dem Tode von Kestermann gewählt wurde.

Nach der Begrüssung der anwesenden Mitglieder der Gesellschaft, des Senats, des Großen Rat und den geladenen Gästen übergab der Vorstand dem Gesellschafts-Kaplan Jürgen Wenge ein aufwendig übearbeitete Ziborium, ein Hostienkelch, der in katholischen und orthodoxen Kirchen zur Aufbewahrung der geweihten Hostien verwendet wird. Ein langjähriges Mitglied der Gesellschaft hatte den vermeintlichen „Jagdpokal“ der Gesellschaft gespendet. Wenge, Pfarrer der Alt-Katholischen Gemeinde Köln, erhält den Kelch „als Dauerleihgabe bis zu deinem Tod“, so der Baas der Großen Rates, Manfred Backhausen, bei der Übergabe. „Gesellschaftspfarrer bei der Narren-Gilde ist eine Lebensaufgabe“, so Präsident Helmut Kopp.

Peter Butzon konnte nicht genug bekommen vom „Gruß aus der Küche“

Eine besondere Überraschung hatte sich der umtriebige Pressesprecher der Narren Gilde, Peter Butzon, einfallen lassen: Ohne, dass die Gesellschaft etwas davon wusste, hatte Butzon das Kölner Dreigestirn (an diesem Abend noch als „Zweigestirn“ unterwegs, da Jungfrau Gerdemie noch leichte Corona-Symptome zeigte …) zum „großen Senatsabend“ eingeladen. Prinz Sven I. und Bauer Gereon wurden mangels Saalkapelle von den Anwesenden gesanglich auf die Bühne geleitet. Die beiden Tollitäten gratulierten zum jecken Jubiläum – und der heimliche Organisator Butzon dankte den Beiden mit einem Scheck für das soziale Projekt der Session für die gelungene Überraschung.

Nach der Ernennung der neuen Literatin Angelika Blatz und einigen Ehrungen durch den Senat gab es für alle jecken Gäste einen „kleinen Gruß aus der Küche“ (Insider-Gag …). Nach der Stärkung ging es weiter mit einigen Ehrungen, die man eigentlich im November 2021 durchführen wollte. Eine weitere Überraschung an dem Abend war der Auftritt von Krätzchenssänger Philipp Oebel. Gefeiert wurde dann noch bis in den späten Abend hinein …


Damengarde Coeln mit karnevalistischem Abend im Biergarten des Haus Unkelbach

Foto: Andreas Klein

Ebenfalls am Freitagabend, dem 11. Februar 2022, feierte die 1. Damengarde Coeln im Biergarten des Haus Unkelbach an der Luxemburger Straße einen karnevalistischen Abend im Kreise der Gesellschaft. Neben den Damengardistinnen waren noch einige geladenen Gäste dem Ruf der Gesellschaft gefolgt. Das Programm des Abends bestritten das Redner-Duo „Woosch un Wööschje“ (im Foto mit Präsidentin Barbara Brüninghaus) und Werner Lichtenberg mit seiner Quetsch und alten kölschen Leedcher.

„Es ist uns wichtig zu zeigen, dass man zwar Veranstaltungen, nicht aber den Karneval absagen kann. Gerade die kleinen Veranstaltungen mit viel Herz zeigen, was Brauchtum und Gemeinschaft für die kölschen Jecken bedeutet.“, so Präsidentin Barbara Brüninghaus im Gespräch mit unserer Redaktion.


K.G. Alt-Köllen feierte Karneval im Brauhaus

Foto: Andreas Klein

Am gestrigen Sonntag, dem 13. Februar 2022, fand unter dem Motto „K.G. Alt-Köllen em Stapelhuus“ ein bunter Nachmittag im Altstadt-Brauereiausschank „DOM im Stapelhaus“ der K.G. Alt-Köllen statt. Präsident Stephan Degueldre konnte den bunt kostümierten Jecken im rappelvollen Brauhaus gleich sechs Top-Programmpunkte präsentieren:

Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ eröffnete den Nachmittag, Mit dem Besuch des Kölner Dreigestirn der Session 2022 – mittlerweile auch wieder vollzählig – ging es weiter im Programm. Die Band „Domstürmer“ um Front-Rampensau Micky Nauber riss die begeisterten Anwesenden mit ihren bekannten Hits von den Stühlen … und erfüllte sogar Musikwünsche. Anschließend brachte Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ den Saal dem Lach-Kollaps erheblich nah. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Harlequine Pänz“ musste mit der improvisierten Bühne erst einmal klarkommen – unter uns gesagt: Auf einer Briefmarke haben die Mädels und Jungs mehr Platz! Über Platzmangel konnte sich JP Weber als Solokünstler anschließend auf der Bühne nicht beschweren. Das Finale des kurzweiligen Nachmittags bestritt am frühen Abend Kölns dienstälteste Musikkapelle, die nun schon im dritten Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert: Die Bläck Fööss! Natürlich wurden die Hits und Evergreens der beliebtesten Kölner Band von den Jeckinnen und Jecken im Saal textsicher mitgesungen … ähem, mitgesummt. Singen ist dem Publikum ja laut Corona-Verordnung untersagt!

Am Karnevalssonntag gibt es übrigens unter dem Motto „Jeck loss Jeck elans“ eine weitere Veranstaltung der K.G., dieses Mal im Dorint Hotel am Heumarkt (aka „Kölsche Hofburg des Dreigestirn“). Mit dabei sind u. a. BRINGS, Miljö und „Kuhl un de Gäng“. Beginn ist um 14:11 Uhr und Karten gibt es direkt bei der K.G. Alt-Köllen für günstige 29,00 € pro Ticket.


„Fastelovend op em Plätzje“ in Köln-Rodenkirchen

Foto: Andreas Klein

Für die Bürger der Alt-Gemeinde Köln-Rodenkirchen hatte sich das dortige Festkomitee eine karnevalistische Überraschung für den gestrigen Sonntag einfallen lassen: Auf dem Marktplatz in Köln-Rodenkirchen gab es eine große Bühne mit einem bunten karnevalistischen Programm (u. a. mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“ (Foto), der Tanzgruppe der 1. Efferener K.G. aus Hürth-Efferen sowie Marita Köllner und den Domstürmer). Dazu kamen Unterhaltungselemente für die jungen Karnevalisten wie eine Hüpfburg und eine Torwand. Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls hervorragend gesorgt.

Stefano Straberg, Präsident des Festkomitee der Alt-Gemeinde Rodenkirchen zeigte sich glücklich: „Wir sind froh, dass wir heute so tolles Wetter haben. Die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kölner Süden sind unserem Ruf in großer Zahl gefolgt. Das macht uns glücklich, denn so können wir wenigstens etwas Karneval in den Kölner Süden bringen.“


Fidele Zunftbrüder luden zum Fastelovends-Nommedaach“

Fotos: Andreas Klein

Ebenfalls am gestrigen Sonntag feierte die Kölner K.G. Fidele Zunftbrüder im kleinen Festsaal des Maritim Hotel Köln einen karnevalistischen Nachmittag. Unter strengen 2G+-Regeln durften 111 jecke Gäste dem Treiben beiwohnen. Dem Ruf der Gesellschaft waren überwiegend die Mitglieder gefolgt, darunter auch die Tanzgruppe „Zunft-Müüs“. „Wir möchten mit dieser Veranstaltung vor allem den Kontakt zu unseren Mitgliedern nicht verlieren.“, so Präsident Theo Schäfges im Gespräch mit unserer Redaktion.

Zur Begrüßung zogen die Standartenträger der Kölner Karnevalsgesellschaften, organisiert im Stammtisch „De Plaggeköpp“, mit in den Saal ein. Auch während der Auftritts des Kölner Kinderdreigestirn standen die Standarten links und rechts neben der Bühne im Saal. Die Kindertollitäten erhielten nach ihrem Vortrag vom Vorstand der Gesellschaft sehr große „Prinzen-Rollen“ aus dem Hause DeBeukelaer sowie vom Hof-Konditormeister der Fidele Zunftbrüder eine schokoladige Überraschung.

Präsent für das Kölner Dreigestirn

Nach dem Ausmarsch der Kindertollitäten mit den Plaggeköpp präsentierte die Tanzgruppe „De Zunft-Müüs“ vor der Bühne ihr Können. Die Tanzgruppen haben in den letzten beiden Session, mit Verlaub, die „A-Karte“ gezogen – man trainiert das ganze Jahr und darf dann doch nicht auf die Bühne, weil alle Veranstaltungen abgesagt worden sind. Na ja, nicht alle. Heute durfte man ja zeigen, was man kann. Und Präsident Schäfges würdigte die Leistung der Tanzgruppe seiner Gesellschaft und zog die Präsidentenmütze vor den Tänzerinnen und Tänzern.

Das Kölner Dreigestirn machte den Gästen, die an ihren runden Tischen mit Schnittchen und Getränken bestens versorgt wurden, seine Aufwartung. Auf Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie wartete nach deren Darbietung eine große Überraschung, denn auch hier hatte sich der „Haus- und Hof-Konditormeister“ der Zunftbrüder eine kalorienreiche Überraschung (Foto rechts) ausgedacht. Mit J.P. Weber, Martin Schopps und den Domstürmer feierten die Mitglieder der Fidele Zunftbrüder noch bis in den frühen Abend hinein.


K.G. Frohsinn feierte outdoor im RheinEnergieStadion

Fotos: Andreas Klein

Auf der Nord-Tribüne des RheinEnergieStadion hiess es am gestrigen Sonntagnachmittag „Frohsinn im Stadion“: Die Große K.G. Frohsinn hatte ihre Mitglieder und ein paar wenige geladene Gäste zu einem frohsinnigen Nachmittag geladen. Bei bestem Wetter – und fast bis zum Ende der Verantaltung mit wärmender Sonne auf der Tribüne – ging es für die Jeckinnen und Jecken endlich mal wieder karnevalistisch zu. Man musste ja lange darauf verzichten.

„Gerade für die Kinder war es uns sehr wichtig, etwas auf die Beine zu stellen.“, so Präsidentin Tanja Wolters. „Zum einen, weil die Pänz in den letzten zwei Jahren so oft zur kurz gekommen sind. Und zum anderen möchten wir aber auch einen Rahmen schaffen, um UNSERE Kinderjungfrau Helena, die bei uns Mitglied ist, mit dem gesamten Kinderdreigestirn zu begrüßen.“, so Wolters weiter.

Klüngelköpp bei der K.G. Frohsinn

Mit den „Pänz vum Jan von Werth“, der Kinder- und Jugendtanzgruppe des Reiter-Korps Jan von Werth, startete man in den Nachmittag. Musikalisch sorgten die Domstürmer und die Klüngelköpp für Stimmung im weiten Rund des RheinEnergieStadion. Da, wo sonst über 50.000 Fans dem 1. FC Köln zujubeln, waren gestern Nachmittag gerade einmal rund 300 Jecken. Selbstverständlich machten das Kölner Dreigestirn der Session 2022 mit Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ebenso den jecken Gästen seine Aufwartung wie das bereits erwähnte Kölnder Kinderdreigestirn mit Frohsinn-Jungfrau Helena. Als besondere Überraschung gab es dann noch einen Auftritt der Band Lupo, bevor Manuel Sauer, Simon Kurtenbach und Michael Kuhl, unterstützt vom großen Frohsinns-Chor, das Vereinslied zum Finale der Veranstaltung anstimmten.